Engel ohne Licht

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    • Engel ohne Licht

      Es war einmal ein Engelskind,
      fern ab vom guten Wege,
      einsam und willenlos übernahm
      die Dunkelheit sein Leben,

      Engel sollen Menschen gutes tun,
      deswegen erscheinen sie in so voller Pracht,
      doch besessen von dem Bösen,
      war er schwarz wie die dunkle Nacht,

      doch eines Tages geschah das unfassbare,
      der Engel sah sein Spiegelbild,
      ein kleines Kind fiel von einer Brücke,
      weil es spielte und das wild,

      der Engel tastete an die Herzstelle,
      rettete das junge Leben,
      er bekam sein Licht zurück,
      und die Geschichte war geschrieben.

      © Nils Schirmer
      kreative Grüße
      Nils
    • Hallo Nils,

      jetzt möchte ich mich auch mal an eines deiner Werke wagen. Die Auswahl ist ja beachtlich. Beim Wühlen bin ich im Bereich Mythen fündig geworden. Der Titel 'Engel ohne Licht' hat mich neugierig gemacht ...

      Das Gedicht erzählt von einem Engel auf Abewegen, einem Engel, der sich dem Bösen zugewandt hat und zum guten Schluss wieder ein braver, anständiger Engel mit Licht wird. Mal was mit Happy end. Prima. :)


      Vier Strophen mit je vier Versen, jede zweite Zeile reimt sich. Muss mal nachschauen, ob es hierfür einen Namen gibt ...
      Und ob: Das Kind hat viele Namen. Halber Kreuzreim, unterbrochener Reim, Vagantenstrophe, Volksliedstrophe etc.


      In der ersten Strophe erzählst du, wie sich der Engel dem Dunkel zuwendet. Bei kritischer Betrachtung sehe ich da eine kleine Stolperstelle. Die Worte 'einsam' und 'willenlos' beziehen sich eher auf die 'Dunkelheit' als auf den 'Engel'. Aber egal, ich weiß ja wie du es meinst.

      In der zweite Strophe zeigst du die äußerliche Wandlung des Engels. Er wird schwarz. Okay.

      Dritte Strophe: Ein Kind (das Spiegelbild eines Engels) fällt ins Wasser.
      :!: Meine Lieblingsstrophe.


      Das Bild des Kindes berührt den bösen Engel, sein verschlossenes Herz öffnet sich, er besinnt sich auf seine eigentliche Aufgabe und rettet das Kind. :saint:

      Ein sympathisches und sehr positives Gedicht. Anrührend.

      Gern gelesen

      LG
      Berthold
      Ein großes Stück vom kleinen Kuchen -
      mehr ist es nicht wonach wir suchen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Berthold ()

    • Erst einmal vielen Dank euch beiden, das ist eine schöne Überrachung zum Feierabend. :D

      Berthold schrieb:

      Ein sympathisches und sehr positives Gedicht. Anrührend.

      GedankenFee schrieb:

      Mir gefällt das Gedicht auch sehr, sehr gut
      Das freut mich sehr das euch das Gedicht gefällt.

      Zu den Reimformen und Reimfolgen muß ich sagen das ich da nicht immer ein Schema einhalte und das Gedicht auch schon etwas älter ist. Aber man lernt niemals aus und auch ich kann mich da noch in einigen Bereichen verbessern. Teilweise liegen zwischen einigen Texten 15 Jahre und mehr. Ich freue mich auch schon wenn ich wieder mal Zeit finde zum schreiben. Es gab Zeiten da habe ich täglich mindestens 1 Gedicht/Songtext geschrieben, mittlerweile mag ich es aber lieber etwas langsamer angehen und ich möchte mir auch für meine zukünftigen Texte mehr Zeit nehmen, aber Spontangedichte werde ich dennoch schreiben. 8)
      kreative Grüße
      Nils
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