Was Neues, was Altes

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    • Was Neues, was Altes

      Was Neues, was Altes

      Das Neue tritt ganz leise ein.
      Es will doch niemand stören.
      Es mag nicht gern alleine sein,
      Will auch dazu gehören!

      Das Alte merkt, dass es vergeht,
      Und will sich laut empören,
      Weil es viel schlechter um die steht,
      Die mit ihm viel verlören!

      Das Neue wird nicht nett begrüßt,
      Es wird zurückgeschoben.
      Dort, in der Ecke, wo es büßt,
      Sieht man es böse toben.

      Dem Alten wird das Sein versüßt,
      Es darf sich „Gestern“ loben,
      Bis es am Grab den Grabstein küsst,
      Das für es ausgehoben

      Ganz insgeheim das Neue hat:
      Es sickerte zur Mitte,
      Bis es was Altes an sich hat:
      So will es Brauch und Sitte.
      Motto: "Gelegenheit.Macht.Dichtung"
      (c) Walther - Abdruck/Verwendung gegen vorherige Freigabe durch mich durchaus erwünscht!
      www.zugetextet.com
    • Gina schrieb:

      Hallo Walter,
      dein Gedicht gefällt mir sehr gut, es ist ein Kommen und Gehen, ein beginnen und vergehen, ein Anfang und ein Ende, es ist ein Kreislauf wie die Zeit und das Leben.
      Gerne gelesen und übers Vergängliche nachgedacht.
      Liebe Grüße
      Gina
      Hi Gina,

      danke fürs lesen und für gut befinden. mir fiel das heute beim nachdenken über ein ganz anderes thema ein. es schrieb sich leicht und ist nichts bedeutendes.

      lg W.
      Motto: "Gelegenheit.Macht.Dichtung"
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