Ich?

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    • Ich blicke in des Spiegels Spiegelbild in meinen Augen und frage mich,
      bin das, was ich da sehe wirklich ich?
      Und nicht nur ein verzerrtes Bildnis meiner Selbst?
      Kann ich mir sicher sein, dass was ich von mir zu wissen glaub,
      wirklich ist wie es mir scheint?
      Und nicht nur alles Schall und Rauch?
      Wahrheiten die nicht mal mein ich von morgen glaubt.
      Ist meine Existenz denn real?
      Und nicht Summe nur aus Bit und Zahl?
      Bin ich am Ende Phantasie, geschaffen nur aus fremdem Geist,
      gebannt auf ein Papier so weiß?
      Ist meine Handlung Fremdbestimmt?
      Oder bin ich es, der sie unternimmt?
      Sind gar die Fragen die ich stelle,
      nur eines andren Worteinfälle,
      in einem Roman so dick und gut,
      geschrieben mit seinem Schweiß und Blut?
      Selbst wenn es so ist, so denk ich mir,
      ich bin ich, bin jetzt und hier,
      und wenn real ich auch nicht bin,
      so hab ich dennoch einen Sinn.
      Solang sich andere an mir erfreun,
      hab ich am Ende nichts zu bereun.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zangar ()

    • Hallo Zangar,
      willkommen in der PoetenWG!
      Ein interessantes Thema hast Du als Einstieg ausgewählt.
      In Zeiten von Matrix und den Anfängen von KI, kann man sich schon die Frage stellen, bin ich, bzw. ist die Welt in der ich lebe, wirklich real ?
      Konstruktiv sehe ich noch einige Verbesserungsmöglichkeiten was
      die Bildsprache (des Spiegels Spiegelbild),
      die Form (Reime etc.) und
      Rechtschreibung (schall, Kommasetzung etc.).
      Aber das ist nichts, was man nicht hinkriegen könnte. Schau Dich ein wenig um hier und Du wirst sicher Anregungen für dein Schreiben finden.
      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Hallo Zangar

      Von mir ein herzliches Willkommen in der WG.

      Dein Text, und die Fragen dahinter, streiften auch schon oft meine Gedankenwelt. Auch die Wissenschaft vertritt zu dem Thema mannigfaltige Ansätze.

      Stichwort: Programm, Matrix, Simulation,Dimensionen,Paralleluniversen etc.

      Manchen macht diese Vorstellung Angst, ich selbst würde es einfach so akzeptieren. Denn ob das was ich erlebe eine Simulation, oder Realität ist, ändert nicht wirklich etwas. Sie fühlt sich dennoch so an, wie sie sich eben anfühlt.
      Was nach dem Ableben in der jeweiligen Realität kommt, steht auf einem anderen Blatt.

      Diese Simulationstheorie gefällt mir vom Erklärungsansatz sehr gut.

      Wir sind nur Abbilder unserer selbst eine Simulation, wie wir lebten. Also wir werden im Moment von Megacomputern aus der Zukunft simuliert. Um darzustellen wie wir früher (für uns heut) lebten.

      Wie amüsant müsste das für den Zukunftsbetrachter sein.
      Seine Erschaffung beim philosophieren über dieses Thema zu beobachten.

      MfG
      Es gibt zwei Dinge, die immer mehr werden wenn man sie teilt, Liebe und Wissen.
    • Hallo Buchstabenenergie

      Vielen dank für deine Willkommensgrüße.

      "Manchen macht diese Vorstellung Angst,"
      Da bin ich ganz deiner Meinung. Was ändert sich wenn es so ist? Nichts.

      Deine Idee mit den Computern die die Vergangenheit simulieren finde ich äußerst interessant,
      daraus könnte man glatt eine Geschichte schreiben.

      LG Zangar
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