Dunkelheit ist Licht

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    • Dunkelheit ist Licht

      4% des Universums ist materiell,
      1% davon ist greifbar – erforscht,
      95% ist dunkle (unerforschte) Materie



      Dunkelheit ist Licht

      Dunkelheit bedeutet Schmerz – ist das wahr oder ein Scherz?
      Dunkelheit bedeutet Leben – ist das die Wahrheit – kann es das geben?

      Dunkelheit gibt ALLEM Sinn, ist pure Schöpfung, in ALLEM drin.
      Dunkelheit ist Lebenskraft, die ALLES formt, erfüllt, erschafft.

      Dunkelheit ist am Beginn der Zeit – und auch davor – wie Ewigkeit.
      Dunkelheit hat alles gemacht – sie hat sogar das Licht erdacht!

      Wer das erkennt und Weisheit sein Eigen nennt,
      wird Dunkelheit suchen und niemals verfluchen.

      Denn Dunkelheit ist unendliches Licht, das durch alles, was ist,
      war und sein wird, als Stille – Präsens zu uns spricht.
      Ich habe den Wind gesehen und er hatte mein Gesicht: Und es war Freude und Freiheit!
    • Danke für Dein Loblied auf die Dunkelheit :) , Windreiter.

      Aus der Dunkelheit / dem Chaos / dem Nicht-Wissen, Ungeformten entsteht alles, was ist.

      Unsere Zeit täte gut daran, die Dunkelheit und die ihr zugehörigen Eigenschaften wieder zu würdigen , zB. auch den Tod und das weibliche Geschlecht. Und hierbei meine ich nicht weichgespülte Models, denen die Männer huldigen, um sie gleichzeitig zu Dienerinnen zu degradieren.

      Sehr gerne gelesen.

      Eulenflügel

      Kleine Anmerkung: Wenn Du die Anwesenheit mit der Präsenz meinst, schreibt eineR sie mit z.
    • Hallo Eulenflügel,
      erstmal Danke für den schönen geistreichen Kommentar, der mir auch aus dem Herzen spricht. In der Tat haben wir Menschen oft ein recht verdrehtes Bild der Dunkelheit: In unseren Köpfen ist diese ja fast immer schlecht, oder warten darin irgendwelche Horrormonster oder Höllendämonen, die uns verschlingen und in Endlosschleifen quälen wollen. Doch ich sage diesen verzagten Leuten dann immer: Nehmt einmal einen kosmischen Staubsauger und saugt alles weg was ihr seht (Sterne, Gase, Materie...) Das was dann übrig bleibt ist der kosmische Ursprung: das ewig formlose, unbekannte, unfassbare Nichts. Und das ist es wert, es auch einmal in Dichtform anzusprechen. Was meinerseits nur ein bescheidener Versuch ist, dieses Unermessliche an unsichtbarer Energie einzufangen. Aber vielleicht inspiriere ich hier ja auch irgendeinen anderen kreativen Geist, auch einen Kommentar oder Beitrag dazu zu verfassen? Das fände ich schön.
      Herzliche Grüße
      der Windreiter
      Ich habe den Wind gesehen und er hatte mein Gesicht: Und es war Freude und Freiheit!
    • Hallo Windreiter,

      auch ich finde die Aussage deines Gedichtes sehr interessant. Ich glaube, dass das Schwarz, das wir nicht sehen oder messen können, eine sehr hohe "Energie" verkörpert, die im balancierten Status der polaren Kräfte zu Null ausgeglichen ist und daher eigentlich keine Energie ist, obwohl es die Essenz des Lichts ist. Sie schwingt so schnell, dass sie in einem Ruhezustand ist, der Stille. Insofern sind Dunkelheit und das Licht, das wir sehen können, dasselbe in unterschiedlichen Abstufungen. Alles ist eins. Das sichtbare Licht wurde aus dem leeren Raum geboren, denn erst mit der "Herabstufung" der hohen "Energie" und der Schaffung von sichtbarem Licht kam es zur Schöpfung, unserer Welt. Das sogenannte Böse hat mit dieser ursprünglichen Dunkelheit nichts zu tun, es wurde erst durch den polaren Charakter der Schöpfung von uns geschaffen. Das Muster der"Leere"ist in allen Dingen, versteckt von dem Licht, das wir sehen können.

      Liebe Weihnachtsgrüße,

      Kirsten

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kirsten ()

    • Hallo Windreiter,

      ich war/bin mir nicht sicher, ob ich als Lichtsammlerin etwas dazu sagen darf.. Ich mache es trotzdem mal.
      Die genannten Zahlen überraschen mich, ich bezweifel dass 1% des Universums "greifbar und erforscht" ist. Zumal es dann schwierig ist Aussagen über die verbleibenden 99% zu treffen.. Aber wie auch immer.
      Deine Zeilen scheinen mir einen Ausgleich schaffen zu wollen, der auf einer größeren Bedeutungsebene spielt. Licht und Schatten. Gut und Böse. Richtig und Falsch. Und so weiter.. Wir haben Assoziationen die eng verknüpft sind mit hell = gut, dunkel = schlecht usw.. Warum ist das so? Ich verbinde Licht sehr stark mit Hoffnung.
      Es kann nur zwei Seiten geben, ohne die Dunkelheit gäbe es kein Licht und umgekehrt. Das eine kann (in seiner Bedeutung) nicht ohne das andere existieren, insofern sind beide Seiten wichtig. Wir neigen aber dazu, mehr das Licht wertzuschätzen. Ich schließe mich da ausdrücklich nicht aus.
      Ich erkenne zwar die Bedeutung an, die die Dunkelheit einnimmt, jedoch finde ich darin keinen Trost, keinen Schutz, keine Hoffnung. Nur Kälte und ein Gefühl der Leere, der Abwesenheit von Leben.

      Für mich ist Dunkelheit nicht unendliches Licht. Inhaltlich muss ich deinen Zeilen fast vollständig widersprechen, aber das ist in Ordnung. Sie sind darüber hinaus gut geschrieben, ziehen einen in einen gewissen Bann..

      Liebe Grüße, Lichtsammlerin
      Überleben allein ist unzureichend
    • Liebe Lichtsammlerin, lieber Avalo,
      schön, dass meine Gedanken zur Dunkelheit und zum Licht hier nach kurzer Zeit meiner Mitgliedschaft doch vermehrt zum Nachsinnen anregen, ja die Poeten-WG wohl auch etwas in verschiedene Lager spaltet: von Mögen und Nicht-Mögen, Zuspruch und Kritik. Diese Aufspaltung der Meinungen war natürlich nicht meine Absicht, sondern eher der reine Wunsch am Teilen einer Vision, die mein Denken für immer veränderte, und mich in eine Zeit vor den Urknall, also dem, was wir als den Beginn der Schöpfung und der Geburt des Lichtes bezeichnen - führte. Womit ich nach vielen Jahren intensiver Suche in allen Richtungen endlich das Eine in Allem fand: Die Brücke, zwischen Dunkelheit und Licht. Was ich später dann versuchte, in klägliche Worte zu kleiden...Aber das ist dasInteressante: Worte sind nur begrenzt, universeller Geist geht über alle Grenzen und Worte hinaus...

      Herzliche Grüße und Danke für eure Kommentare
      der Windreiter
      :)
      Ich habe den Wind gesehen und er hatte mein Gesicht: Und es war Freude und Freiheit!
    • Hallo ihr Lieben,

      ich bin es nochmal.

      Die Menschen haben in ihrer Angst vor dem Unbekannten, dem nicht Sichtbaren, die Dunkelheit allgemein mit dem Bösem gleichgesetzt, welches so nicht ist.
      In der polaren Welt gibt es allerdings die Abwesenheit von Licht, die durch Unwissen oder Angst entsteht und die man als dunkel bezeichnen kann.
      Insofern stimmt in diesem Fall die Aussage, dass die Dunkelheit das Fehlen von Licht ist. Dies hat aber nichts mit der ursprünglichen Dunkelheit zu tun.
      Durch die Polarität wurde die Welt geschaffen, doch gleichzeitig wurden durch unsere Bewertungen ein Dualismus ( gut /böse usw.) geschaffen, der uns voneinander und vom harmonischen Ursprung, der alles ist, trennt. Das Bewusstsein, das überall ist, ist unser Bindeglied zwischen dem inneren ich und der äußeren Welt. Es kennt keinen Unterschied zwischen der inneren Welt der Wahrnehmung und der äußeren Welt der Dinge.
      In einem Subjekt/Objekt -Dualismus differenziere ich zwischen meinem Ich und den anderen. Aus dieser Perspektive ist eine objektive Beobachtung nicht möglich, wir sehen alles durch unsere Glaubensvorstellungen. Daher gibt es auf dieser Ebene mehrere Wahrheiten.
      Wenn wir etwas als nicht getrennt beobachten oder wahrnehmen, kommen wir in den Bereich, wo das Innere und das Äußere eins sind. Eine friedliche Akzeptanz der Dinge oder die bedingungslose Liebe (die nichts mit der romantischen Liebe zu tun hat) ist eine Brücke, die das Innere und das Äußere miteinander und uns damit mit dem harmonischen Allsein verbindet. So können wir beides vereinen, im Körper und im höheren Bewusstseinszustand sein. Die Aussage, dass das Ganze größer ist als die Summe seiner Teile, sagt aus, dass wir dadurch eine neue Dimension schaffen, ein neues Zeitalter in einem höheren Bewusstseinszustand.

      Liebe Grüße,

      Kirsten

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kirsten ()

    • Hallo Kirsten,
      herzlichen Dank für Deinen Beitrag. Das Thema Dunkelheit und Licht ist wohl tiefer als ich es beim Schreiben meines kleinen Beitrages hier zuerst gedacht hätte. Womöglich ist es sogar etwas Essentielles: Tief im Herzen suchen wir ja fast alle das Unbekannte (Dunkle?) nicht Greifbare, haben im Leben aber oft Angst Fehler zu machen (ins Dunkle, Schmerzvolle, Unbekannte zu tappen) oder wie Kolumbus auf Entdeckungsreise zu gehen (den lästigen Job zu kündigen usw...) und erkennen dabei doch nicht, dass das Hineintappen ins Fettnäpfchen oder Unbekannte eigentlich genau die Dinge sind, die uns wachsen lassen. Denn Widrigkeiten erhöhen uns und nicht Vergnügen, wie ich mal so weise gehört habe. Also ist Schmerz oder das Auf-die-Heiße-Herdplatte-Fassen auch ein Lehrer, der uns eine Perle an Weisheit bringt. Aber wir sehen Schmerz- wie du Kirsten so schön sagst - oft als Feind...
      Oh, ich könnte - glaub ich - langsam anfangen, nicht nur ein Gedicht, sondern sogar eine kleine Geschichte über Dunkelheit und Licht zu schreiben. Und es juckt mich in den Fingern - weil dieser Beitrag hier offenbar die Menschen bewegt - eine kleine Kurzgeschichte aus meinem Buch (Närrisch oder Weise,..) völlig unverbindlich zu veröffentlichen, wo das Thema unter Anderem auch in kleinen denkwürdigen Kurzgeschichten steckt. Aber hier ist nur Platz für 10.000 Zeichen bei den Kurzgeschichten und dafür ist dann hier doch kein Platz.
      Danke jedenfalls allen für ihre Beiträge und Gedanken, die bereits zu einem eigentlich schlichten, aber wohl nicht un-emotionalem Thema gegeben wurden und vielleicht noch gegeben werden...
      Herzliche Grüße der Windreiter
      Ich habe den Wind gesehen und er hatte mein Gesicht: Und es war Freude und Freiheit!
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