Stille

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    • Stille


      Schrägt fällt das Licht .
      Blätter und Insekten tanzen als
      flirrende Punkte im güldenen Schleier.

      Ein großer Fisch
      schultert mein Schicksal in der Mitte.
      Trägt mich ins Immerda.

      Unterm Malvenbusch stillt eine Mutter
      den ewigen Durst.
      Mondlicht ruht im Samt ihrer Augen.

      Leis' fällt ein Tropfen;
      ins satte Umbra mischt sich das Weiß.
      Vielleicht muss mensch zu Grunde gehen um aus dem Vollen zu schöpfen
      (Eulenflügel)
    • Hallo Eulenflügel,

      ein sehr interessantes Gedicht, dessen Interpretation mir äußerst schwer fallen würde. Aber wenn die Grundlage hierfür ein Traum ist, erklärt das so einiges.

      Strukturell hättest du in Str. 3 die ersten beiden Verse tauschen können, um eine optische Gleichförmigkeit zu erzielen, die erst durch die Verkürzte Schlussstrophe durchbrochen wird. Das würde mMn auch das Lesegefühl unterstützen, ist aber nur eine Anregung.

      Gern gelesen.

      LG Cheti
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