Seit du gegangen

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    • Seit du gegangen

      Seit du gegangen

      Seit du gegangen
      fallen die Tage wie die Blätter im Herbst
      aber decken nicht den Verlust.
      Die schönen Tage hast du mitgenommen.
      unser Lachen ist verstummt,
      die Stunden der Liebe sind fort.
      Weißt du es noch wie damals
      die Sonne den Sand heiß werden ließ
      und wir Hand in Hand gegen die Wellen anliefen
      und sich unsere Körper aneinander kühlten.
      Oder der Tag auf dem Weg in den Weinbergen,
      die Sonne stand tief,
      als wir die Bank unter dem alten Baum entdeckten.
      Alles hat die Zeit mit sich genommen
      und die Zukunft sagt, sie macht keine Wiederholungen.

      © avalo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von avalo ()

    • Deinen letzten Satz finde ich mega...er ist so schön, weil er keine Wertung darstellt, aber ganz klar in den Vordergrund rückt, dass jeder Moment einzigartig und unwiederbringlich ist...

      LG
      _______________

      My head is small my heart is big
      What should I do not to get sick?
      I try to understand them all
      But like I told my head is small

      Dr.Uff
    • Danke LuluN,
      es sind Momente des Lebens, die in der Rückschau immer wieder einmal plötzlich auftauchen. Mit Wehmut erkennen lassen, es war sehr schön die Zeit und kommt nicht wieder und man fragt warum es so kommen musste.
      Oder ist das Leben mit einem Spiel vergleichbar? Aber du bist der Spieler und Zuschauer in einem, spielst du gut der Applaus ist dir sicher und du fühlst dich gut. Läuft es einmal nicht so gut , du ärgerst dich und die Zuschauer pfeifen. Manchmal wirst du vom Platz gestellt, du kannst es nicht verstehen und bist wütend ebenso die Zuschauer. Manchmal hat man die Nase voll, geht erst gar nicht mehr auf den Platz sondern bleibt Zuhause und schreibt über das was einem dazu in den Sinn kommt. Man spielt sein eigenes Spiel, tauscht den Ball gegen die Feder und wenn es gut läuft dann öffnen sich von selbst die Fenster der Seele und die eingesperrten Tauben fliegen in die Freiheit nehmen einfach die Schreibfeder mit und die nächste Frage ist schon wieder warum. Eigentlich hat der Mensch keine Chance es aus eigenem Denken zu ergründen, denn alles hat zwei Seiten, entweder ja oder nein. War es die wirkliche Liebe, ein Wunschdenken, war man zu egoistisch, engte man den Partner ein, war man nicht auf Augenhöhe, war der Sex zu fordernd zu oft oder zu wenig, war es überhaupt Liebessex oder nur alberne egoistische Triebbefriedigung. Ja ich bemerke es , ich bin ganz vom Thema abgekommen, ich gehe morgen wieder auf den Platz, war schon gut, das die Tauben mit der Feder fortgeflogen sind.
      Lieben Gruß
      avalo

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von avalo ()

    • Hallo und guten Morgen Avalo,
      Danke Dir für Deine offene Antwort. Sie hat mich sehr berührt. Du schreibst in Deinen Zeilen vieles, was in einer Beziehung geschehen kann und dennoch behält man oft und mann sollte es auch, die positiven Seiten. Wir Menschen sind immer auf der Suche nach unserem Glück. Ist es ein Gefühl ? Was ist es ? Die große Liebe wohl nicht immer. Innere Sicherheit , Zufriedenheit eher mehr, wenn dann ein Partner an der Seite ist, der ein so sein läßt, wie man ist, dann ist es gut. Das Leben hat uuuunendlich viele Fassetten. Diese gilt es zu entdecken, zu mögen, zu genießen. Das Leben wird uns nur einmal gegeben. Und wir wurden nicht mal gefragt, ob wir es überhaupt haben wollen ;) !!!
      O jetzt bin ich in meinem Thema und ein bisschen ins philosophieren geraten.
      Ich bin zwei mal gestorkt und über die Medien mißbraucht und von Partnern hintergangen worden. Also Wunschdenken, Liebe, Täuschung, Enttäuschung... darin kenn ich mich aus.
      Danke für Deine Ohren :)
      Dir eine erfolgreiche Zeit auf dem Platz

      LG
      Lulu
      LuluN
    • Lieber Avolo,

      ich weiß nicht, wie ich mit dem Verlust meiner Partnerin zurecht kommen werde. Ich beruhige mich damit, vor ihr zu gehen. Das ist vielleicht naiv, aber besser naiv, als dauernd in Angst vor der Zukunft. Hm, was schreibe ich hier überhaupt? Ich wollte etwas völlig anderes schreiben.

      Hier ein mexikanischer Trost: "Trauer kann manchmal blind machen. Doch sieh es einmal so! Die Seele verlässt den menschlichen Körper, wie ein Schüler, der zu Ferienbeginn durch das Schultor springt - und zwar ganz plötzlich und mit Freude. Siehst Du es so, verliert der Tod seinen Schrecken, denn Du bist dem gegangenen Menschen näher, als je zuvor."

      Herzliche Grüße
      Martin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martin Heide ()

    • Hallo Martin,
      das Leben geht immer weiter, auch die größten Verluste lassen uns weiterleben. Es ist ein Unterschied denke ich, wenn der Partner stirb, es ist noch schmerzlicher als wenn man sich trennt in einer Partnerschaft. Ich bin nun leicht spirituell angehaucht und denke wir gehen dort wieder hin woher wir kamen, zurück dorthin in die Einheit des Geistes. Hier auf Erden machen wir einen Abstecher um zu genießen zu können, aber auch zu lernen. Vielleicht außer dem Buddhismus der keinen Gott verehrt, sucht der Mensch nach seinem Ursprung und nach etwas höheren einem Göttlichen Wesen oder Geist welchen er nicht beschreiben kann, weil es ist alles und nichts, er ist in uns und außerhalb von uns. Wer Nihilist ist glaubt nicht an einen Gott, er macht nur einen Verlust, denn wenn es ihn gibt, welches ich glaube, ist doch die Hoffnung eine viel Größer im Leben, als ohne Glauben. Ich denke dabei an die Natur, zum Beispiel ein Baum wird gefällt unten am Stamm, in weniger Zeit bildet er neue Triebe, er fängt wieder neu an zu wachsen. Wenn ich das betrachte, wenn die Natur schon so stark ist und nicht mal ein Bewusstsein entwickelt hat wie wir Menschen, obwohl selbst die Bäume über ihre Wurzeln kommunizieren, dann wird der Mensch zwar sterben und wieder in den chemischen Kreislauf eingehen, aber ein geistiges Wesen hochentwickelt wie wir sind als Menschen, wird nicht einfach im Nichts verschwinden.Es gibt einen guten Sinnspruch von Willigies Jäger einem Zen-Meister er sagt: Ich bin nicht Materie, die eine spirituelle Erfahrung macht, ich bin ein spirituelles Wesen, dass eine menschliche Erfahrung macht.

      Nochmals dazu wenn einer geht. In der Rückschau wenn man es genau sich ansieht, hat keiner verloren sondern beide gewonnen. Das Leben ist stete Wandlung, und das Ende einer Beziehung bringt für jeden der beiden ganz neue Erkenntnis über ihn selbst, die können in unterschiedlichster Form sich zeigen. Er lernt vielleicht seine Defizite besser zu erkennen, wird für die Zukunft begangene " Fehler" nicht wiederholen. Am Ende wird er sagen, ja , im Grunde war die Zeit noch nicht reif für die Beziehung mit ihr oder ihm.Natürlich bleibt man verbunden, denkt an die schöne Zeit zurück und das ist ja auch schon ein Schatz,der gerne in Erinnerung bleibt.
      Ich habe die wenigen Zeilen, auf welche ich diesen endlosen Beitrag beziehe nun auch als einfacher Hobbydichter geschrieben und so schreibt man es etwas poetischer nach seinen gegebenen Fähigkeiten.
      So lieber Martin, danke für deinen Beitrag, letzte Frage, was macht die Musik, bist Du noch am texten und komponieren?
      Lieben Gruß
      avalo
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