Suche nach Licht

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    • Suche nach Licht

      Am Himmel reifen
      Tropfen Schwermut
      fallen auf deine
      geschlossenen Lider.

      Du siehst nicht
      den Lichtstrahl Hoffnung
      die Wolken durchschneiden
      nur das Dunkel in dir.

      Ich möchte
      dir die Augen öffnen
      doch meine Blindheit strandet
      an deinem Herz.

      Die Schnur der Dämmerung
      zieht sich enger
      die Nacht erschöpft mich
      auf der Suche nach Licht -
      Überleben allein ist unzureichend
    • Auweia, wie soll ich denn da durchblicken?

      Du bist irgendwas, das Augen öffnen will, selbst blind ist, aber irgendwie an einem Herzen strandet, aber vermutlich wenig erfolgreich und auch nicht wieder wegkommst, während das Herz in dem du gestrandet bist die Lider geschlossen hat, von Wolken beträufelt wird, es spürt, aber aufgrund der geschlossenen Augen nicht sieht, dass da ein Regenbogen ist....

      Sag mir was bist du?

      =O
      _______________

      My head is small my heart is big
      What should I do not to get sick?
      I try to understand them all
      But like I told my head is small

      Dr.Uff
    • Hallo Lichtsammlerin!

      Mich haben deine Zeile sehr angsprochen;

      Die Beleuchtung von das A- gerade zum Ende hin mit dem Regenbogen hat mich berührt, denn er / sie spricht nämlich genau das aus was deine Zeilen sagen möchten;

      Es ist der Freund der da ist, gerade im Schmerz, im Leid, der dem LI die Schwere nicht nehmen kann, weil er zerissen ist, der aber aufzeigen kann das es erst zu Ende ist wenn es zu Ende ist und durch das Licht , ( ich mag den Regenbogenvergleich ) Hoffnung schenkt, vielleicht auch unebwusst..
      Mir mag auch in der letzten Strophe die Schnur der Dämmerung gut gefallen;
      Als wäre da eine Nabelschnur die am Tag festhält und an der die Nacht zieht; zwischen drin steht das LyI in all seiner Angst, in all seinem Schmerz..

      Behutsame und liebe Grüße, Behutsalem
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!
    • Hallo das A-,

      soviel Verwirrung wollte ich gar nicht stiften! Also erst mal ist das LI nicht "irgendwas", es verkörpert schon eine Person. Viele Beschreibungen sind hier natürlich Metaphern und Allegorien. Die eigene Blindheit bezeichnet die Unfähigkeit die Welt aus den Augen des LD zu sehen, daher "strandet" das Sehen als Blindheit am Herz des LD. Warum (und wie?) das Herz die Lider geschlossen haben sollte verstehe ich nicht, davon war nicht die Rede.
      Das LI sucht eine Verbindung.. kann sich aber der eigenen Dunkelheit nicht ganz erwehren. Dennoch sucht es das Licht, um endlich das LD zu erreichen, auch sich selbst...


      Hallo Behutsalem,

      ich danke dir!
      Der Regenbogenvergleich ist interessant, an dieses Bild hatte ich noch gar nicht gedacht.
      Dass das LI für das LD eine Art Regenbogen sein kann... ein schönes Bild. Ja, es ist auf jeden Fall wie ein Freund, und diesen versucht das LI zu erreichen, durch die geschlossenen Lider das Herz zu erreichen. Die Schwere lässt sich nicht nehmen.. aber vielleicht ist man gemeinsam stärker?!
      Als wäre da eine Nabelschnur die am Tag festhält und an der die Nacht zieht; zwischen drin steht das LyI in all seiner Angst, in all seinem Schmerz..
      Schöner hätte ich es auch nicht beschreiben können.. ich hatte tatsächlich auch die Nabelschnur im Kopf, das Bild der Ablösung, die nicht so eintrifft, der Tag hadert mit der Nacht, das LI klammert sich an die Schnur, die sich zugleich immer enger um das LI zieht..


      Danke euch fürs Lesen!
      Liebe Grüße, Lichtsammlerin
      Überleben allein ist unzureichend
    • Lichtsammlerin schrieb:

      Am Himmel reifen
      Tropfen Schwermut
      fallen auf deine
      geschlossenen Lider.
      mE nach beschreibt das auch die Bildung von Regen...ein Tropfen muss erstmal wachsen bevor er fallen kann...deswegen brachte ich auch das Licht mit einem Regenbogen in Verbindung...fände es eine geniale Konstruktion...geschlossene Lider....das Herz an dem du gestrandet bist, hat also die Augen zu...“fallen auf deine“...ich sehe hier ganz klar zwei Personen...die eine will helfen und im Regen die Lücken am Himmel aufzeigen und den Weg zum Regenbogen weisen, die andere steckt in der Wolkendämmerung hat die andere Person zwar im Herzen, aber die Augen verschlossen und kann daher weder sehen noch hören, noch verstehen, was der Gestrandete meint, während dieser immer mehr verzweifelt....Weiß er doch von der Schönheit des Lebens...

      Mit LI und LD weiß ich leider nix anzufangen...deswegen schreibe ich so...Hoffe es ist trotzdem verständlich!

      Liebste Grüße

      das A-
      _______________

      My head is small my heart is big
      What should I do not to get sick?
      I try to understand them all
      But like I told my head is small

      Dr.Uff

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von das A- ()

    • Hallo das A-

      LI und LD sind einfach das Lyrische Ich und das Lyrische Du - aber natürlich ist deine Beschreibung genauso verständlich!
      Du malst in deiner Beschreibung ganz eigene Bilder, die mir sehr gefallen.. ich finde sie durchweg passend.
      Leser und Autor müssen ja nicht (können auch nicht) exakt die gleichen Bilder und Gedanken dazu im Kopf haben, und deine Assoziation stellt für mich noch einmal eine andere Perspektive dar, an der ich gar nicht rütteln möchte, da sie genauso richtig ist.
      Und das Bild des Regenbogens ist sowieso wunderschön - ich hatte es beim Schreiben nicht im Kopf, aber es passt perfekt.

      Danke dir fürs erneute Reflektieren!

      Liebe Grüße, Lichtsammlerin
      Überleben allein ist unzureichend
    • Lichtsammlerin schrieb:

      Die Schnur der Dämmerung
      zieht sich enger
      die Nacht erschöpft mich
      auf der Suche nach Licht -
      Guten Morgen Lichtsammlerin,
      Für mich sehe ich in deinen Zeilen, die den Menschen hin und wieder klar sehen lassen, dass er in diese Welt geworfen wurde, und er eigentlich einsam und allein von Anfang bis zum Ende den Weg gehen muss. Doch die Suche nach dem Licht begleitet ihn immer, manchmal macht es ihm zu schaffen, weil er bekommt keine Antwort in sich selbst. Doch die Suche nach dem Licht hält am Leben und ist die Hoffnung stirbt nie. Ich denke er sucht nach dem Licht, weil er selbst das Licht in sich hat und wenn er weiter sucht wird er es finden, er ist erleuchtet und wird lichtvoll erstrahlen. In sich selbst und für andere
      Lieben Gruß
      avalo
    • Hallo avalo,

      deine Interpretation gefällt mir.. der Mensch ist beständig auf der Suche nach Licht und Hoffnung, und beides liegt letztlich in einem selbst. In eine teils dunkle Welt geworfen macht sich der Mensch auf die Suche.

      avalo schrieb:

      er ist erleuchtet und wird lichtvoll erstrahlen. In sich selbst und für andere
      Der Gedanke ist sehr schön! Danke dafür.

      Liebe Grüße, Lichtsammlerin
      Überleben allein ist unzureichend
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