Nicht mehr schlau

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      Nicht mehr schlau


      Der Wechselwind vertreibt die Wärme: Staub
      Rauscht aus dem Feld, färbt gelblich fahl die Sonne.
      Da trudelt in das Blickfeld eine Tonne,
      Die aus dem Innern Abfall kotzt, ein Raub

      Der Krähen, die die Sämereien missen.
      Im halb verlassnen Brandenburg ist braun
      Die meiste Farbe. Man muss nicht weit schaun.
      Das Land ist abgebrannt. Man ist beschissen.

      Die Zukunft ist nicht wolkig. Sie ist blau,
      Und Trockenheit verdorrt die Birkenmoore.
      Der Bauer prüft die Krume, weiß genau,

      Der Weizen, der wird nichts. Der Tagebau
      Schließt auch, und einsam rostet eine Lore.
      Und aus dem Wetter wird man auch nicht schlau.
      Motto: "Gelegenheit.Macht.Dichtung"
      (c) Walther - Abdruck/Verwendung gegen vorherige Freigabe durch mich durchaus erwünscht!
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