Kooperative Freiheit

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    • Kooperative Freiheit

      Man soll sich nicht zwingend verheiraten,
      nur so der eigenen Kinder wegen,
      in zwei örtlich getrennten Wohnungen
      kann jeder bewusst sein Leben leben.

      Wenn beide Partner zur Arbeit gehen,
      bleibt ja nur das knappe Wochenende,
      die Kinder werden das verstehen,
      sie treffen sich am Freizeitgelände,

      verbringen den schönen Tag an Orten,
      die ihnen viel Erholung bereiten,
      sie unterhalten sich in lieben Worten,
      zu knapp ist die Zeit, um sich zu streiten.

      Bald trifft man sich wieder, in paar Wochen,
      die Kinder werden beim Vater bleiben,
      dann hat sie Zeit zum Putzen und Kochen,
      sie kann, wie sie will, die Freizeit vertreiben.

      Er wird seine Kinder zum Essen einladen,
      im Sommer können sie picknicken,
      zur Freude geht er mit ihnen zum Baden,
      man kann sie beim Fußball spielen erblicken.

      In Ferien kann man gemeinsam fahren,
      sehr gerne alleine nur mit den Kindern,
      da kommt es zum Streiten bei vielen Paaren,
      getrennter Urlaub kann das verhindern.

      Die intelligenten Menschen vertrauen
      am besten sich selber bei Problemen,
      auf ihre Bildung können sie bauen,
      sie scheuen das Risiko des Extremen.

      Wenn sich die Paare nicht mehr ertragen,
      ersparen sie sich die Scheidungspapiere,
      sie trennen sich einfach, sozusagen,
      sie müssen nicht sinnlos viel Geld verlieren.

      Damit können sich Wünsche erfüllen,
      das Geld kommt den Kindern zugute,
      man muss nicht Fremde damit umhüllen,
      man spart sich darüber viele Dispute.

      Die Eltern regeln alles für sich alleine,
      Berater und Anwalt verursachen Kosten,
      sie können nicht helfen, ist das Gemeine,
      sie sind nur ein Strohhalm und kein Pfosten.

      Sich selber helfen, kann sich die Familie,
      besteht die Stürme mit Gottes Segen,
      sie wächst und lernt. Auch ohne Stampiglie
      geht eine Familie auf rechten Wegen.

      Nichts gegen die Ehe, sie muss aber halten,
      dort, wo sie zerbricht, verletzt sie erheblich,
      zerstört ein Versprechen, kann nicht entfalten,
      auch Gottes Segen war dann vergeblich.

      © Kastanienblüte
      Jedes Gedicht hat eine Botschaft, die aus dem Herzen kommt.
      Der „Magic Moment“ ist die Reaktion auf die Emotion eines anderen Menschen,
      abhängig von der Empathie, mit der man an ein Werk herangeht.
    • Hallo Kastanienbluete,

      eine gut durchdachtes Gedicht über Scheidung.
      Habe mich vor vielen Jahren auch vom Vater meiner Kinder getrennt und habe es bis heute nicht bereut.
      Habe heute ein gutes Verhältnis zu meinem Ex-Mann.

      Gerne gelesen

      LG
      aw/Mathi
      Eine Leben ohne Posie ist möglich, aber sinnlos!
      (frei nach Loriot)


      Mut zur Lücke! ^^
    • Angelika schrieb:

      Tut mir leid, Kastanienblüte, mit diesem Gedicht kann ich absolut nichts anfangen. Es ist mühsam zurechtgereimt, dass es peinlich ist, und die Aussage ist die einer Hinterwäldlerin, die in einer archaischen Gedankenwelt verharrt. Schon, dass ich es gelesen habe, weil ich dachte, da würde ein echter Gedanke auftauchen, ärgert mich. Einfach nur peinlich.

      Angelika
      Liebe Angelika,

      ich wohne in Österreich hinter dem Wald, 400 km von der kleinen Großstadt Wien entfernt und habe überwiegend im vorigen Jahrtausend gelebt. Das Leben hier ist sehr einfach. Ich habe tatsächlich keine Ahnung, wie das Leben heute in einer Großstadt in Deutschland funktioniert. Aber vielleicht kannst Du ja mal ein Gedicht darüber verfassen, damit ich ein bisschen informiert bin.

      Ich wünsche Dir einen schönen Frühling, Kastanienblüte
      Jedes Gedicht hat eine Botschaft, die aus dem Herzen kommt.
      Der „Magic Moment“ ist die Reaktion auf die Emotion eines anderen Menschen,
      abhängig von der Empathie, mit der man an ein Werk herangeht.
    [ Die Gedichte, Geschichten und weiteren Werke, sind geistiges Eigentum der jeweiligen Autoren. ]



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