die Elfenprinzessin ...eine Gechichte in Reimform

    • Feedback jeder Art

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • die Elfenprinzessin ...eine Gechichte in Reimform

      Die Elfenprinzessin


      Machte Ferien in Irland, wohnte dort bei meinem Freund
      auf dem Hof weit hinterm Dorfrand, hab dort nachts seltsam geträumt


      ich erzählt dem Freund am Morgen was im Traum ich heut gesehn
      Er sagt „mach dir keine Sorgen sind nur Elfen keine Feen


      Manche Feen sind kleine Biester, tun dir weh wenn was nicht passt
      Manchmal hilft nur noch ein Priester wenn du sie verärgert hast


      Elfen sind dagegen harmlos, stehlen manchmal Blühtenblätter
      sonnen sich auch mal im Hochmoos aber nur bei schönem Wetter“


      „welch ein Quatsch“ hab ich gesagt, „solche Wesen gibt es nicht“
      hat mein Freund mich dann gefragt „wär denn das so schlimm für dich“


      „wofür soll'n sie Blüten stehlen, war der Wind ganz sicherlich
      weißt nur das ganz viele fehlen, wohin genau das weißt du nicht“


      „Erst mein Feld mit rotem Mohn, auch die Rosen folgen bald
      soviel holten sie sich schon, trugen alles in den Wald"


      ------------------------------------------------------------------------------


      als noch etwas Zeit vergangen bin ich auf ganz leisen Sohlen
      hin in Richtung Wald gegangen, um mehr Klarheit mir zu holen


      sollte auch nach kurzer Zeit die Gewissheit endlich kriegen
      auf dichtem Moos mit Evakleid sah ich ein winzig Mägdlein liegen


      Mit zarten Flügeln zugedeckt, ein Blatt vom Mohn war wohl sein Kissen
      hab mit'nem Grashalm es geweckt, wollt so viel von ihm noch wissen


      es hat sicher sich erschreckt, wollt es aber nicht bedrohen
      hat seine Flügel ausgestreckt und ist zurück zum Wald geflohen


      Ich nahm das rote Blütenblatt, sein Abdruck war noch da
      weil es darauf gelegen hat, war das jetzt wirklich war


      Vielleicht war's nur ein Schmetterling,viel größer als die Norm
      war schon ein wunderbares Ding mit einer hübschen Form


      konnt nicht essen war heut satt, erzählt von der Begegnung nicht
      sah lange auf das Blühtenblatt und löschte bald darauf mein Licht


      ----------------------------------------------------------------------------------


      noch zitternd kam das Elfenkind zum Eingang seiner kleinen Stadt
      die unterm Hügel sich befind und tausend kleine Zimmer hat


      in jedem Zimmer jeder Truhe war der Samt aus roter Blüte
      Elfen tragen keine Schuhe sie schonen damit ihre Füße


      Der Klatschmohn liegt auf Ihren Wegen, auf den Betten Rosenblühten
      rotes ist für die ein Segen worum sich alle stets bemühten


      Dem Vater der ein König war erzählt sie die Begebenheit
      und weil sie wieder draußen war hat er ihr Hausverbot erteilt


      das Elfenkind ging früh ins Bett, und dachte an den großen Mann
      wenn der mich nun erschlagen hätt, doch hat er's nicht getan


      ich fliege an sein Fenster nah,im dunkel sieht er mich ja nicht
      ich weiß noch wo ich gestern war , sah da schon sein Gesicht
      ---------------------------------------------------------------------------
      ist dann ans Fenster ran gehüpft, war wohl nur locker angelehnt
      ist heimlich einfach rein geschlüpft, dabei ist ein Geräusch ertönt


      Hab ganz leise hingeschaut und mich dabei gar nicht bewegt
      sah was sich diese Motte traut die jetzt auf meiner Decke steht


      greift sich das Blühtenblatt vom Tisch, schlüpft wieder durch den Fensterspalt
      hör von den Flügeln das Gezisch, schon auf den Weg zum Feenwald


      Hab es gesehn im Mondenschein am Haar und der Figur erkannt
      es muß wohl doch ein Mädchen sein das vor mir da gerade stand


      Mein Herz klopft laut und kräftig mir ein Schmetterling war das wohl kaum
      Ein Elfenmädchen war heut hier, für die werd ich ne Falle baun
      ------------------------------------------------------------------------------


      Der Strauch noch keine Rosen hat, die Mohnblüten sind tot
      ich fahre heute in die Stadt und kauf Zwei Rosen rot


      stell sie am Abend an mein Bett und lass das Fenster auf
      spann übers Röschen mir ein Netz dann geht der Plan auch auf
      ----------------------------------------------------------------------
      des Abends um halb acht hör ich das Flügel schwirren
      jetzt schleicht sie rein ganz sacht und lässt sich nicht beirren


      als sie an einer Rose zieht wird sie vom Netz gefangen
      jetzt flatternd sie darunter liegt da hilft ihr wohl kein bangen


      „Halt ruhig kleines Mägdelein brichst dir sonst noch dein dünnes Bein
      ich steck dich in ein Glas hinein mach oben kleine Löcher rein“


      bei Licht seh ich das hübsche Ding wie's sich zusammenkauert
      wie ein gefang'ner Schmetterling der seinen Zustand dauert


      ist kaum so groß wie meine Hand, hat runde Augen die sind braun
      reicht nicht mal an des Glases Rand, ist göttlich an zu schaun


      hab meinen Augen kaum getraut hat an den Füßen keine Schuh
      und hat als Kleid nur weiße Haut deckt sie mit Flügeln zu


      „Ich nehm dich mit in meine Stadt und zeig dich dann umher“
      ein Souvenier wie's keiner hat, der Plan gefällt mir sehr


      das Mädchen weint jetzt bitterlich und spricht mit leisen Worten
      „bin ich gefangen sterbe ich, willst du mich denn ermorden ?


      Ich hab nur eine Stunde noch verlier dann meine Flügel
      hol raus mich aus des Glases Loch sonst geht’s mir wirklich übel


      als deine Speise taug ich nicht zu mager die Gebeine
      mein Vater wird belohnen dich schenkt Gold und Edelsteine“


      „Zum essen bist du viel zu schön, du lässt mich jubilieren
      wollt dich doch mit nach hause nehm um mich zu amüsieren


      Du sprichst so wie ein Mensch zu mir hab das so nicht gedacht
      hielt dich eher für ein Tier, sonst hätt ichs nicht gemacht


      wie süß du deine Worte singst, bist anmutig und schön
      doch wenn du mit dem Tode ringst lass ich dich lieber gehn


      Du bist wohl nicht für mich bestimmt, bist viel zu zart für mich
      flieg raus jetzt in den Abendwind und freu des Lebens dich“
      ---------------------------------------------------------------------------------
      Am Tag geh ich zum Walde hin wo sie erst lag im Moose
      als ich an dieser Stelle bin leg ich für sie die Rose


      die zweite Rose nehm ich mir, soll mich erinnern helfen
      nehm die heut mit als Souvenier, ich glaube jetzt an Elfen
      silbern ist mein Haar nicht grau, bin so jung wie ich mich trau !

      Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von die3.Jeije ()

    • Guten Abend Jeije,

      nein, diese Prinzessin ist keine Verwandte von mir - ich bin eine Einzelgängerin, eine der vergessenen Elfen…
      die sich immer wieder freut, Geschichten, Gedichte über Elfen und Feen zu lesen.

      Herzliche Grüße
      die eiselfe
      Das Leben ist zu kurz - für Irgendwann.

      Was sein wird, wird sein
    [ Die Gedichte, Geschichten und weiteren Werke, sind geistiges Eigentum der jeweiligen Autoren. ]



    © 2018 Poeten.org - Dichter und Denker Portal - All rights reserved.