danke für den fisch

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    • danke für den fisch

      ich spüre meine finger und zehen nicht mehr weiß nicht
      wie lange ich den kopf noch über wasser halten kann
      alle guten gefühle scheinen schon abgestorben zu sein

      die tiefe unter mir zupft bereits an den hosenbeinen
      saugt mit ihrem glitschigen maul an der wade ich schreie
      friß mich doch bis mir ein wellenschwall den atem raubt

      abgetaucht verlässt mich das leben als letzte luftbläschen
      die zum licht streben während ich tiefer ins dunkle sinke
      dort wartetet ein fisch der mich mit auf die reise nimmt
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Perry schrieb:

      ich spüre meine finger und zehen nicht mehr weiß nicht
      wie lange ich den kopf noch über wasser halten kann
      alle guten gefühle scheinen schon abgestorben zu sein

      die tiefe unter mir zupft bereits an den hosenbeinen
      saugt mit ihrem glitschigen maul an der wade ich schreie
      friß mich doch bis mir ein wellenschwall den atem raubt

      abgetaucht verlässt mich das leben als letzte luftbläschen
      die zum licht streben während ich tiefer ins dunkle sinke
      dort wartetet ein fisch der mich mit auf die reise nimmt

      HalloPerry,

      ein Albtraum, solche gibt’s fürwahr ... ziehen einen tiefer und tiefer, scheint das Ereignis einem die Luft weg zu rauben, sieht man sich mehr und mehr vor einer un_entrinnbaren irr_Wirklichkeit umschlungen; in Richtung, sei das Leben bald zu Ende;

      und plötzlich doch, wie aus heiterem Himmel, ist da ein Ausweg ./ hier ein Fisch, der das ertrinkende LI wieder an die Oberfläche bringt [ jene Traumphasen, allermeist, kurz vor dem Aufwachen ], ... endlich wieder in der berührbaren Realität [ oder eben auf einer atemreichen traum_Weiterreise, beruhigt weiter ziehen... ].

      Interessant. Ist es einerseits die Realität, vor der wir im Traum [ teilweis ] weglaufen, uns wegflüchten, irreal eingeengt ./ ist es andererseits jenes fast schon Glücksgefühl, genau in dieser (flucht_)Realität wieder hinein zu erwachen , ;)


      … eine interessante Alb-Reise, die du fine assoziierbar beschrieben hast ... dir wieder einen pfeif_Gruß, Frank ...


      -
      Gabel im Mund ./ nicht so hastig

      Plapp ist nicht für seine Denke verantwortlich, Holy Moly ./ wofür auch, Dallo Moly ist tot
    • Hallo Frank,
      danke fürs Eintauchen in diese albtraumhafte Fantasiereise ins Jenseits.
      Das Tischbild ist dem 4. Band der Reihe "Per Anhalter durch Galaxis" von Douglas Adams "Macht's gut und danke für den Fisch" entlehnt, das ebenfalls einen Abschied assoziert.
      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
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