Nebelstich

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    • Ein Tag glüht aus und ascht sich endlich ab
      als leere Nacht in übervolle Becher,
      und über Dächer fällt auf mich herab
      ein übler Dunst, ein fauler Nebelfächer.

      Ich bin ein Zecher, einer, der nichts hat,
      nur diesen Schwaden, diesen trauten Willenbrecher,
      der mich in Kneipen treibt, von Wegen fegt und matt,
      so satt und dankbar macht und immer schwächer.

      Ich bin ein Lügner, einer, der nichts macht,
      der dann und wann die lautersten Versprecher
      mit einem Glas zerbricht und jeder leeren Nacht,
      die mir der klare Tag entreißt – der dreiste Nebelstecher.
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