Oh du Fröhliche ...

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    • Oh du Fröhliche ...

      Lichterglanz wohin ich seh'
      draußen liegt auch etwas Schnee.
      Doch so mancher es nicht sieht
      er dem Weihnachtsstress erliegt.
      Hektisch durch Passagen laufen,
      mußt noch Geschenke kaufen.

      Welcher Braten soll es sein
      ist er üppig oder klein,
      ist die Deko auch gelungen
      welche Lieder werden gesungen.
      Viele Fragen hin und her
      und du kannst schon bald nicht mehr.

      Alle sollen zum Fest zufrieden sein
      nur bei dir stellt sich keine Freude ein.
      Wolltest machen allen recht
      doch dir selber geht es schlecht.
      Lichterglanz - Vorweihnachtszeit,
      Du - hattest dafür keine Zeit.
      Das Leben ist zu kurz - für Irgendwann.

      Was sein wird, wird sein
    • Liebe eiselfe,

      Hier ist dir ein sehr schönes, nachdenkliches Gedicht gelungen;
      Leider ist es so, dass Menschen ob des ganzen Stresses, den
      Sinn der Vorweihnachtszeit nicht genießen können;
      Weil man glaubt es muss alles perfekt sein;
      Aber muss es das?
      Wo ist uns der Heiland geboren? in einem Stall, ohne Firlefanz , ohne Glämmer;
      wir sollten die Weihnacht viel mehr im Herzen als im Kommerz tragen;
      und wie traurig es doch ist, wenn man neben der Vorbereitung auf sich selbst vergisst;
      oder nicht mehr die Kraft für sich findet;

      In diesem Sinne, dir eine schöne Adventszeit ..

      Ich habe dein Gedicht sehr gerne gelesen, darüber nachgedacht und kommentiert;

      mfg. Behutsalem
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!
    • eiselfe schrieb:

      Lichterglanz - Vorweihnachtszeit,
      Du - hattest dafür keine Zeit.
      Liebe eiselfe,

      das mütterliche LI steht unter Festzwang. Mal wieder, das war bestimmt zu anderen Gelegenheiten auch so, Hektik bis zur letzten Minute. Doch wie soll es anders gehen, wenn die Familie gemütlich zu Hause mit Kindern und Enkeln traditionell unter dem Weihnachtsbaum feiern will?

      Da ist immer noch die Hausfrau gefordert, die es allen besonders recht machen will. Wohnung auf Hochglanz bringen, Einkaufen, Backen, Kochen und, und, und ... Schade, dass dann keine Zeit zum Ausspannen und Genießen bleibt. Früher war es besinnlicher, aber auch da blieb fast alles an der Ehefrau/Mutter hängen.

      Dein Gedicht ist ein nachdenklich machender Einblick in die "besinnliche vorweihnachtliche Zeit".

      Liebe Grüße und einen (trotz allem) schönen dritten Advent.
      Alces
      Poesie ist die Muttersprache des Menschengeschlechts.
      Johann Gottfried von Herder
    • Hallo eiselfe, hallo Text …

      klar, solch eine seltsame Familienstruktur hat's und wird's weiterhin geben [ ist ja bei manchen eine Immanenz, haben alle dran selbst-wertend gut gebastelt ] … unsre Mutter [ damals ] hätte uns anderen aber was erzählt ob solch einer hirn-dümmlichen bedien_Mentalität , ;) … und später, meine geilen Frauen … mir und Ableger und vice-versa, aber Hallo ... ebenso

      … nun ja, jeder redet sich so seine Fürschaft um seiner ärmlichen Gestalt selbst ein, hi hi … um dann bestens jammern zu können, ob nun zur Weihnman-Zeit oder anderntags [ und dann dieser schöne, weitläutende Titel, hi hi ... :thumbsup: ].

      einen lieben Gruß dir eiselfe ./ für mich ein finer ironischer Text , :) , über's irre, mancher Leuts immatrikuliertes Rollenspiel


      der fröhl_Frank …

      -
      Gabel im Mund ./ nicht so hastig

      Plapp ist nicht für seine Denke verantwortlich, Holy Moly ./ wofür auch, Dallo Moly ist tot
    • Hallo ihr Drei,

      es freut mich, das ich eure Ansichten zu diesem Thema lesen durfte.
      Zuerst muß ich aber sagen, das bei uns die Vorweihnachtszeit und der heilige Abend nicht so ablaufen . nicht mehr - weil ich es nicht mehr kann.
      Aber bis vor 10 Jahren, war diese Zeit Stress pur. Seit ich verheiratet war, haben wir die Eltern über Weihnachten zu uns geholt, Fast immer mußte ich am 24. 12. bis Mittag arbeiten und dann ging es zu Hause erst richtig los Mein Mann hat natürlich geholfen, aber ich bin Perfektionistin (was das betrifft) und wurde irgendwie nie fertig, dann ist da noch was und dort … .
      Kurz und gut, über die Jahre sind wir nun bei unseren Kindern zu Gast.
      Aber ich weiß, das es bei vielen Frauen immer in der Weihnachtszeit so stressig abläuft, vielleicht kann ich einen kleinen "Denkanstoß" geben -, Arbeiten abzugeben oder sich nicht zu viel vorzunehmen.

      Ich wünsche euch Allen
      eine entspannte Vorweihnachtswoche
      herzlichst

      die eiselfe
      Das Leben ist zu kurz - für Irgendwann.

      Was sein wird, wird sein
    • Hallo eiselfe,

      die Realität deiner Gedanken ist ja überall beobachtbar. Liegt wohl auch an dem Anspruch, dass die "stade" Zeit (stad = ruhig) die schönste Zeit des Jahres werden soll. Da setzen wohl bei manchen Menschen (Ich sehe hier ein Übergewicht bei den Frauen, insbesondere den Müttern fast jeden Alters) die Bremsklötze des gesunden Menschenverstandes aus.

      Nach meiner Beobachtung machen hier eher Männer eine Kosten-/Nutzen-Rechnung auf und würden den Aufwand für die Feier aus ein (für sie) erträgliches Maß runterregeln. Zumal man ja Glücksgefühle und gute Stimmung nun eben gerade nicht erzwingen kann. Dass darf dann jeder für sich selber spüren - oder eben nicht.

      Eigentlich ist es offensichtlich, dass eine überforderte, "plattgearbeitete" Mutter / Gastgeberin, eher ein Klotz am Bein der schönen Stimmung sein wird. Aber naja, wenn Du als Mann zu diesen Themen etwas sagst, hast Du ganz schnell den Stempel des unromantischen Antitypen und elenden Kinderfreudefressers am Hals. Also macht man halt mit, solange es irgend geht und hofft, dass die Holde nicht ab dem 26.12. für zwei Wochen krank im Bett liegt wg. geschwächten Immunsystems.

      In diesem Sinne: machts gut dieses Jahr.

      Ruedi

      PS: das hast Du mal wieder in einem Guss rausgeschrieben, stimmt's?
    • Hallo Eiselfe

      Meiner Beobachtung nach machen sich die Mütter den Stress aber vorwiegend selbst, aus dem Drang heraus, alles perfekt herrichten zu wollen.
      Nun weiß ich nicht, ob meine Mum da eine Ausnahme ist, aber sie lässt sich auch gar nicht helfen. Ihre Küche z.B. ist heiliger Boden und man darf ihn höchstens betreten, um beim abräumen zu helfen, oder beim Tisch decken.
      Bei allem anderen heißt es dann, dass kann sie auch alleine, "dass bisschen". Meistens sagt sie, wir richten mehr Schaden an, als das wir helfen.
      Oder man wächst eben wie die Lena auf, wo jeder Handschlag abgenommen und delegiert wird.
      Die Frau hat wahrscheinlich in den letzten 20 Jahren keinen relevanten Handschlag mehr in ihrem eigenen Haus gemacht und glaubt "Küche" ist ein Kleinstaat in Asien.
      Trotzdem ist sie immer mega gestresst gewesen, als hätte man sie zur Sklaverei verdammt, wo sie im Steinbruch leben muss. Bei Wasser und Brot. :)
      Lustig ist auch ihre Tante, die wir immer "Schätzchen Frau" nennen. Weil sie uns immer so betitelt und Sätze mit "Ach Schätzchen..." oder "Kleines.." einleitet.
      Die hat es auch sehr schwer und jammert immer darüber, womit sie sich alles herumschlagen muss.
      Ich hatte sie im Sommer mal drei Tage auf dem Hals und da hat sie mich zum Friseur geschleppt, zum Brunch und in irgendwelche Läden, wo ich mir nicht mal ein TShirt leisten kann.
      Das sind die wirklichen Probleme, die solche Menschen haben. Da können wir gar nicht mitreden.


      Ruedi schrieb:

      . Aber naja, wenn Du als Mann zu diesen Themen etwas sagst, hast Du ganz schnell den Stempel des unromantischen Antitypen und elenden Kinderfreudefressers am Hals.

      Ihr habt es auch nicht leicht.
      Der Freund meiner Mutter hat auch schon kapituliert, umgeben von etlichen Frauen. Wenn meine Mutter, meine Tanten und ich loslegen, verhält er sich auch lieber ruhig und mischt sich nicht ein. "Bringt nichts." sagt er.
      Am Ende ist man(n) nur der Böse, wenn sich die Frauen wieder vertragen haben. Meine Mama sagt immer, er soll sich raushalten. Er verstehe sowieso nichts davon.
      "Kinderfreudefresser" ist aber ziemlich genial. :rolleyes:
      She is the gold at the end of the rainbow

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sushan ()

    • Hallo Sushan, hallo Ruedi,

      ihr habt mit euren Ausführungen recht, die Frauen und vor allem die Mütter machen sich den Stress meistens allein (selten, das der Partner und die Kinder außergewöhnliche Wünsche haben), sie wollen perfekt sein und alles allein machen. Ich kenne das nur zu gut. Ich habe diese, mir selbst auferlegte "Rolle", seit einigen Jahren wegen Krankheit abgegeben. Und es klappt wunderbar- nun laß ich mich verwöhnen.
      Ich will nur allen Frauen Mut machen, das sie auch Arbeiten abgeben sollen, sich helfen lassen und sie nicht perfekt sein müssen. Es muß nicht immer ein aufwendiges Essen sein, Kartoffelsalat und Würstchen schmecken lecker, wenn die Mutti und Ehefrau und Oma entspannt am Tisch sitzen.

      Ich habe eure Ansichten dazu gern gelesen.

      Ich wünsche euch eine entspannte Vorweihnachtszeit,
      herzliche Grüße
      die eiselfe


      PS; du hast recht Ruedi, wieder alles in einem Guss geschrieben ;)
      Das Leben ist zu kurz - für Irgendwann.

      Was sein wird, wird sein

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von eiselfe ()

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