Diese Augen

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    • Diese Augen…….


      Der erste Arbeitstag im neuen Job. Ich war tierisch aufgeregt (damals war man noch nicht so cool). Erste Eindrücke vom Arbeitsplatz und den neuen Kollegen.
      Im Großen und Ganzen ein angenehmer Tag.

      Plötzlich öffnet sich die Tür und ER kommt herein, ich habe ihn anstarrt und kein Wort gesagt (er war der Kollege, mit dem später ich am meisten zu tun hatte). Ich war wie vom Blitz getroffen und hatte mich sofort verliebt!
      Er war von stattlicher Gestalt und diese Augen – ich sah nur diese Augen!

      Auf dem Heimweg dachte ich nur in meiner Naivität: „Diesen Mann will ich heiraten!“
      Viele Jahre haben wir zusammengearbeitet und uns auch unsere Liebe gestanden, an ein Happyend haben wir nicht geglaubt.

      Doch das Schicksal war uns gut gesonnen und nach langen Jahren hat sich unser Traum erfüllt.Diese Augen sehe ich nun täglich seit mehr als 30 Jahren und - so Gott will – noch viele Monde.


      07.11.2018
      © alterwein
      Eine Leben ohne Posie ist möglich, aber sinnlos!
      (frei nach Loriot)


      Mut zur Lücke! ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von alterwein.com ()

    • Das gefällt mir so gut!
      Denn es erinnert mich an unser Kennenlernen. Hätte ich vor 2 oder 3 Jahren Deine Geschichte gelesen, wäre meine Reaktion wahrscheinlich "Schon klar, Liebe auf den ersten Blick.." gewesen.
      Weil ich so etwas immer für Geschichten hielt. Bis ich es dann selbst erlebt habe. Ich wusste es damals auch sofort und im Nachhinein war das so eine Verkettung von mehreren Zufällen, die mich an jenem Abend genau dort hin brachten.
      Ich freue mich jedenfalls das es bei euch so lange angehalten hat und wünsche euch noch weitere 30 Jahre!

      Nur hier schau noch mal drüber:


      alterwein.com schrieb:

      das Schicksal war uns gut gesinnt

      Ich glaube, es muss "gesonnen" heißen.

      Danke fürs Teilen!
      She is the gold at the end of the rainbow
    • Hallo alterwein,

      ich kann nur bestätigen- es gibt die Liebe auf den ersten Blick ( auch wenn es sich vielleicht kitschig anhört)- oder man sollte es vielleicht "verliebt sein" nennen, denn "Liebe" muß erst wachsen.
      Mir gefällt deine Geschichte- auch das gehört zum Leben dazu.

      es grüßt
      die eiselfe
      Wahre Worte sind nicht immer schön, schöne Worte sind nicht immer wahr

      Was sein wird, wird sein
    • Hallo Alter Wein,

      ich denke, "Liebe auf den ersten Blick" hat viel mit Besitzergreifung zu tun, auch wenn sich die Beteiligten darüber gar nicht klar sind.
      Sicher, es gibt Menschen, an denen gefällt uns etwas auf den ersten Blick, aber dass daraus Liebe wird, das braucht doch etwas Zeit. Hättest du zum Beispiel genau diesen Schritt beschrieben, dann würde mich die Geschichte vielleicht doch etwas mehr interessieren. So aber ist zu folgerichtig und absehbar aufgeschrieben, dass sie sich kriegen. Etwas fehlt. Vielleicht die Liebe oder das, was dafür allgemein gehalten wird. Es ist ja schön, dass es ein Happy-End gegeben hat, das wünscht man ja jedem, aber als zu erzählende Geschichte fehlt die eigentliche Geschichte. Versuch es mal, oder schreib eine Geschichte, in der unterschiedliche Ansichten aufeinanderprallen und wie die beiden Eheleute darüber zusammenfinden - oder nicht. Eine Geschichte muss nämlich nicht immer geglättet und harmonisch ausklingen. Dann gibst du dem Leser etwas zu denken mit: Wie könnte es weitergegangen sein? Er wird Analogien zu seiner eigenen Ehe finden und manchmal begreifen, dass er selbst Fehler gemacht hatte, zum Beispiel. Aber das ist ein weites Feld, und vielleicht wolltest du gar keine Geschichte schreiben, sondern nur eine Mitteilung.

      Angelika
    • Angelika schrieb:

      ich denke, "Liebe auf den ersten Blick" hat viel mit Besitzergreifung zu tun, auch wenn sich die Beteiligten darüber gar nicht klar sind.

      Weil?
      Das klingt in meinen Ohren recht unlogisch und hält näherer Betrachtung nicht Stand, wenn ich darüber nachdenke.
      Wenn sich 2 Menschen begegnen und bei beiden funkt es sofort, was soll das dann mit Besitzergreifen zu tun haben?
      Wer ergreift denn dann Besitz von wem? Wenn dem so ist, muss es ja ein Opfer geben und quasi einen Täter, mal überspitzt formuliert.
      Und wer wäre dann in diesem konkreten Fall nun ersteres und letzteres?
      Das müsstest Du schon ein wenig präzisieren, wenn Du hier solche Thesen aufstellst. Weil es mir sehr schwer fällt, dieser eine Logik zu abzugewinnen.
      Besitzergreifen hat mit Liebe, im sprichwörtlichen Sinn, nichts zu tun. Um um nichts anderes geht es hier.
      Es würde mich sehr interessieren und ich hoffe, es gibt ein Fundament, auf dem Deine Behauptung steht.
      She is the gold at the end of the rainbow
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