Genug

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    • Du bist genug,
      flüstert er mir lächelnd zu,
      ich spüre die Wärme seiner Worte
      wie Sonnenstrahlen auf meiner Haut,
      eine Umarmung ohne Berührung.

      Du bist mehr als genug,
      wiederholt er,
      aber nicht genug für andere,
      fügt er mit väterlicher Kälte hinzu.

      Du hast Gaben,
      die andere nicht schätzen können,
      dein Denken so wunderschön,
      aber zu kompliziert,
      um sich die Mühe zu machen
      es zu verstehen,
      deine unzähligen Ängste
      machen dich zu einer verständnisvollen Seele,
      sind anderen aber zu fremdartig,
      unsinnig,
      skurril.

      Mach dir nicht die Mühe
      sie zu überzeugen,
      ich liebe dich, du mich,
      stimmt's?
      Das reicht uns.

      Wieso sollte ich dich teilen müssen
      mit Fremden,
      die dich nie kennen werden?
      Wir sind für die Ewigkeit,
      das weißt du.

      Er lächelt,
      ich kann nicht anders es ihm gleichzutun,
      als seien wir eins,
      bewegen wir uns aufeinander zu
      langsam,
      bis meine Lippen
      das kalte, harte Glas des Spiegels berühren.


      midnightstreets

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