IRGENDWIE

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    • 1. Irgendwie kommt es mir vor, als
      würde ich etwas versäumen
      wenn ich hier im Zimmer sitze
      und begeistre mich an Träumen

      2. Irgendwie hab ich den Anschluss
      an die wahre Welt verloren
      und in meiner Fantasie mir
      andre Sphären auserkoren

      3. Irgendwie bin ich doch froh, wenn
      ich muss nicht mehr vor die Türe
      wo Gefahr und Mordlust lauern
      Krankheit, Siechtum und Geschwüre

      RF: Draußen geht die Welt zu Grunde
      - Werte schmeißt man vor die Hunde
      - Politik, Profit und Wahn
      - dürfen nicht an mich heran
      - drum mit brüten, dichten, schreiben
      - ich verbringe, wenn ich kann
      - die paar Jahre, die mir bleiben

      4. Irgendwie will ich nicht mehr
      von Gewalt und Frevel hören
      von dem Grauen und dem Hass
      die sich ringsum stark vermehren

      5. Irgendwie ist meine Zeit
      wohl demnächst bald abgelaufen
      und da will am Ende ich
      nur mich mit dem Schnitter raufen

      RF
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