Tanz der weissen Rosen

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    • Tanz der weissen Rosen

      Die Landschaft ist grau, die Klingen sind stumpf.
      Der Kriegseifer geht unter in einem blutigen Sumpf.

      Die Witwen sie trauern die toten sie tanzen.
      Auf dem Hügel sie stehen durchstossen von Lanzen.

      Doch kämpfen sie weiter die Jungen sind dumm.
      Ihre Rüstung verbeult, die Schwerter sind krumm.

      Die Lust am Morden hat im Frieden keinen Platz.
      Sie werden Piraten, was besser zu ihnen passt.

      Dem Volk geht es schlecht, am Krieg mag es liegen.
      Die Bauern verhungern gebadet in Siegen.

      Dort kämpfen zwei Männer mit Klingen an Kehlen.
      Noch eine Sekunde länger und wir sehen die Seelen.

      Die zwei Männner sind Brüder von geburt an vereint.
      Sie haben zusammen gelacht und alleine geweint.

      Der Grund zum kämpfen ist lange vergessen.
      Wild und einsam, aufs überleben versessen.

      Das Land es ist traurig, die Toten sind glücklich.
      Der Krieg bringt Verderben wenn Frieden wär möglich.

      Der Sturm der weissen Rosen er zieht dahin.
      Die toten tanzen glücklich, wer weiss wohin.


      Vielen Dank fürs Lesen

      Kritik ist gern gesehen, sowie Interpretationsideen

      Thy
    • Hallo Thy,

      da Du Kritik wünscht, will ich mal eine Strophe exemplarisch herausgreifen:

      THY schrieb:

      Die Witwen sie trauern die toten sie tanzen.
      Auf dem Hügel sie stehen durchstossen von Lanzen.
      Das ist mehr als theatralisch! Nicht genug, dass die Toten tanzen, dann auch gleich noch durchstoßen von Lanzen.
      Ich weiß, Lyrik lebt manchmal auch von künstlerischer Übertreibung, aber das ist einfach nur Effekthascherei, wahrscheinlich auch dem Reim geschuldet. Der Rest hat ähnliche Schreib- und Ausdruckprobleme.
      Tut mir Leid, dass ich Dir kein besseres Feedback geben kann.
      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Danke für die Antwort.
      Das ganze soll eine theatralische Beschreibung einer Kriegsscene sein.
      Dass die Toten tanzen, soll darauf hinweisen, dass die Welt in der sie lebten so grausam war. Das sie sich darüber freuen Tod zu sein. Woraus auch der Titel entstand Tanz der weissen Rosen. Die ganze Umgebung der durch die Dichtung beschriebenen Scene ist grausam genug um die weissen Rosen (tote Seelen/Menschen) dazu zu bringen vor Freude zu tanzen, da sie endlich diese Welt verlassen werden.
      Das wegen dem ß. Ich bin aufgewachsen in einer Umgebung wo man das ß durch ein ss ersetzt.


      Freundliche Grüsse


      Thy
    • Hallo Thy,

      freut mich, dass Du mir die Kritik nicht übel nimmst.
      Die theatralische Aufführung einer Kriegszene ist das eine, eine lyrische Bearbeitung das andere.
      Lyrik dient in erster Linie nicht der vordergründigen Präsentation, sondern mehr der übertragenen Reflexion eines Themas.
      Natürlich gibt, bzw. gab es auch Heldenepen etc.
      Dass die Menschenseelen als weiße Rosen, ihre Erlösung aus dem irdischen Jammertal tanzend feiern ist ein wunderbares Bild, das Du unbedingt
      beibehalten solltest.
      Wenn Du unsicher bist, ob man heutzutage "ss" oder "ß" verwendet, dann frag einfach den Duden, dazu ist der ja schließlich da. ;)

      Ich mach mal einen Vorschlag, wie ich das Thema angehen würde (sieh mir dabei bitte nach, dass das Formale nicht mein Ding ist):


      Weiße Rosen

      Die Landschaft ist grau, die Klingen sind längst stumpf.
      Der Krieg ist vergangen im blutigen Sumpf.

      Die Witwen trauern sehn die Toten tanzen,
      zwischen gefallenen Flaggen und Lanzen.

      Dem Volk geht es schlecht, am Krieg mag es liegen.
      Die Bauern hungern nach Freiheit und Frieden.

      Traurig gehen die Toten wer weiß wohin.
      Der Sturm der weißen Rosen er zieht dahin.


      Ich hoffe, Du kannst was damit anfangen.
      LG
      Perry
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