Fragmente

    • Kritik erwünscht

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    • Ich bin
      Flügel, Träume, Farben.
      Absturz, Verzweiflung,
      zersplittert in Scherben.

      Füge nicht die Fragmente zusammen,
      damit das Bild stimmig ist.

      Akzeptiere die Teile,
      die mich ausmachen.
      „Im Leben geht es nicht darum abzuwarten, bis der Sturm vorbeigezogen ist. Vielmehr geht es darum zu lernen, im Regen zu tanzen.“ (V. G.)
    • Scathach schrieb:

      Ich bin
      Flügel, Träume, Farben.
      Absturz, Verzweiflung,
      zersplittert in Scherben.

      Füge nicht die Fragmente zusammen,
      damit das Bild stimmig ist.

      Akzeptiere die Teile,
      die mich ausmachen.

      Hallo Scathach,

      die erste Strophe [ für mich ] sehr verlockend;

      die beiden Paarzeilen sind mir dann zu mahnend, übererzählend ... und warum überhaupt da ./ finde, wär doch ein geiler Abschluss, flöge LI (bewusst) in ein unstimmiges Bild;

      also dann so [ klar nur meine Fußbreite, ;) ] :


      ---Ich bin

      ---Flügel, Träume, Farben
      -- Absturz, Verzweiflung
      -- zersplittert in Scherben

      ---flöge ins unstimmige Bild,

      ---geilo

      -----------------------------------------------------

      wieder einen Gruß, Dichtel ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Hallo Dichtel!

      Danke erstmal für‘s Reinschauen und Lesen. ^^

      Mit Deiner Kritik hast Du Recht, mir haben die beiden letzten Strophen auch nicht so recht gepasst. Dabei habe ich alles schon extrem gekürzt. Ich lass mir Deinen Vorschlag mal durch den Kopf gehen, feine Idee auf jeden Fall!

      „geilo“ find ich :thumbsup: !

      LG
      „Im Leben geht es nicht darum abzuwarten, bis der Sturm vorbeigezogen ist. Vielmehr geht es darum zu lernen, im Regen zu tanzen.“ (V. G.)
    • Hallo Scathach,

      die erste Strohe gefällt mir ausnehmend gut und Dichtels Anregung finde ich auch gut, bis auf das letzte Wort, das ist Geschmackssache.

      Ich habe mir auch Gedanken gemacht, falls du doch noch ein paar Worte hinzufügen möchtest:



      Die
      Bruchstücke → Splitter
      kannst du nicht --> lassen sich nicht
      kitten.


      All
      die Teile
      machen
      mich
      aus.


      Vielleicht kannst du damit etwas anfangen, wenn nicht ...klopp es in die Tonne.

      Bleib doch als Titel bei den Fragmenten: "Fragmente"

      LG Luise
      Zuerst einmal ein NEIN, dann vielleicht ein VIELLEICHT und später ein JA. Grundsätzlich aber ein ... ABER! © Luise Maus
    • Hallo Luise!

      Auch Dir vielen Dank für‘s Vorbeischauen und Reinlesen! ^^

      Den Titel hatte ich auch im Sinn, dann ist der jetzt gebongt.

      Deine Vorschläge finde ich auch klasse! Vll mache ich 2 Abwandungen, eine a la Dichtel und eine a la Luise.

      LG
      „Im Leben geht es nicht darum abzuwarten, bis der Sturm vorbeigezogen ist. Vielmehr geht es darum zu lernen, im Regen zu tanzen.“ (V. G.)
    • -

      Hallo Scathach,

      heute morgen ist ein guter Zeitpunkt, mal etwas über Lyrik in ihrerselbst zu plaudern , :) … meine ich, sehe ich deine Lust, dein LI ins übliche Jammertal absaufen zu lassen [ okay, warum nicht, hat nur herzlich wenig mit Lyrik in ihrer inneren Funktion zu tun , klar, meine Meinung ]

      Gerade sehe ich, dass du deinen Text überglücklich mit dem Titel Fragmente gezeichnet hast …insbesondere du big Interesse zeigst, Luise's noch-mehr Erklärungen [ in LI's Mund gelegt ] geilo findest ohne natürlich 'geilo' zu nehmen, da für Luise dieses lyrische Wort inakzeptabel ist, selbst wenn es lyrisch passt [ und wo sollte es besser passen als z. B. hier … eben, wenn LI tatsächlich ein Bewusstsein fürs Leben hätte, und nicht üblich abgesoffen in den sog. quer_Gefühlen des Daseins rumeierte , ;) ,

      klar, hier im Forum lieben's die meisten, zumeist in diesem Da abgesoffen das Jammertal aufzuschlürfen ./ warum auch immer; wird mir zwar immer ein lyrisches Rätsel bleiben … nun gut, egal, isss halt so , ;) .

      geht's manchen hier um Lyrik und anderen geht's aprior ums Jammern in diesem quasi irdischen Hadesteich, dem man scheints nicht entrinnen kann, hi hi … ].

      Meine Idee ist ja genau eine andere; hier eben ein LI zu zeichnen, dass sich nicht in fragmentarisch zerfetzten Abstürzen und Verzweiflungen rum-aalt und versucht ein Hubberle Atem zu ergattern [ das bedeutet nämlich einerseits genau dieser deutsche Begriff Fragmente ], sondern eben, quasi diese 'kaleidoskope' Vielfalt von

      Flügel, Träume, Farben
      Absturz, Verzweiflung
      zersplittert in Scherben

      erkennt und hieraus bewusst, genau diese Vielfalt in ihrer Realität kennenlernen will [ also in diese quasi Unstimmigkeiten hineinfliegen, sie konfrontieren will. / soll heißen, mein LI lebt tatsächlich und will sich mit der kaleidoskopen Vielfalt [ also die Pros und Kontras ] des Lebens auseinander, zusammensetzen ./ so meine Idee oben , :) .

      In meinem lyrischen denk_Sinne wäre es also ein Kaleidoskop, in dem sich LI befindet und bewusst befindet und dieses berühren will;

      und sicher nicht im zerfetzt, fragmenten Dasein, dort die quälenden Pfützreste aufschlürfen zu dürfen, hi hi …

      Scathach, diese kleine, meinerseitige denk_Reise zu den Begriffen lag mir nun doch mit deinem plötzlichen 'Schwenk' am Herzen ./ eben, um meine Idee auch verstanden zu wissen . mir geht's (hier) nunmal um Lyrik und nicht um irgendetwas, was auch immer , ;) … ist ja nur meine unbedeutende Denke und Meinung, bin eben Lyriker ...

      in diesem morgentlichen Sinne ein früh-fröhes Tschüss, Dichtel …

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Dichtel!

      Kein Schwenk, nur eben zwei unterschiedliche Herangehensweisen. Mir gefallen beide Ansätze sehr.

      Stichwort Kaleidoskop, ich bin (wie vermutlich die meisten Menschen - zumindest hier -) nicht eindimensional und gehe nur in eine Richtung. Ich finde gerade die Idee, den Text in beiden Varianten zu bearbeiten, spannend und herausfordernd. (Heute Nachmittag habe ich Zeit und Ruhe, werde mich dann direkt dransetzen.)

      By the way, wenn man (ich) sich nicht direkt persönlich angegriffen fühlt, sind Deine Kommentare und für darin enthaltenen Gedankengänge klasse! Danke für den Dialog (nein, ich bin kein Schleimer, sei versichert, auch wenn sich das so anhört; wenn ich sowas sage oder in diesem Fall schreibe, ist das schon mein Ernst und dient nur dem Selbstzweck, es mitzuteilen).

      LG
      „Im Leben geht es nicht darum abzuwarten, bis der Sturm vorbeigezogen ist. Vielmehr geht es darum zu lernen, im Regen zu tanzen.“ (V. G.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Scathach ()

    • Scathach schrieb:

      By the way, wenn man (ich) sich nicht direkt persönlich angegriffen fühlt, sind Deine Kommentare und für darin enthaltenen Gedankengänge klasse! Danke für den Dialog (nein, ich bin kein Schleimer, sei versichert …

      Hallo Scathach, sehe ich gerade deine Bemerkung … nun, ist es doch genau, worum es mir geht, eben um den Text [ welche möglichen Befindlichkeiten ein Autor in sich tragt ist mir ehrlich herzlich Wurscht; geht's nunmal einzig um den lyrischen Text, also um das SchwarzaufWeiß was ich sehe, sehe ich zumindest so , :) ]

      Und so mein heute-morgen Gedanke.

      Ist es für mich lyrisch unmöglich, einen Text, derart kontradiktiv zweigeteilt, einmal als pro_Agieren zum Leben hin und gleichzeitig als quasi Ertrinken im Sumpf des Daseins konsequental zu empfinden … ist für mich [ Betonung liegt auf 'für mich' ] lyrisch ein Unding,

      geht's ja hier um Lyrik; [ oder toch nicht und doch nur um achterbahn-fahrende Tagenbucheinträge , ;) ],

      okay, kann man natürlich plot-mäßig (dialektisch, dramatur'esk) inszenieren, aber sicher dann nicht in solch einem kurzen text_Stück.

      Wäre dann mMn letztlich einzig ein LI- Geschwurbel, bei dem z. B. LI mal wieder in einem Text keinerlei ICH-Meinung hat und vertritt … iss ja bzgl Leben alles so grausam, ach ach [ ironisch überspitzt ],

      so meine Denke , :)

      Scathach, dir wieder einen lieben lyrischen Gruß, Dichtel …

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Scathach,
      so wie du dein Werk am Anfang vorgestellt hast, finde ich es sehr gut.
      Darin spricht eine gelebte Lebensweisheit.
      Meiner Ansicht nach würde ich nichts daran ändern und wenn vielleicht irgendwann, wenn du es noch einmal liest, das kann auch erst in einem Jahr sein oder auch nie.
      Gedichte fallen aus der Seele, wie ein Schatten auf Papier, so wie du es geschrieben hier! :thumbsup:
      Alles ist gut!
      LG
      Karlo
      © Karl-Heinz Hübner
      Alle Rechte vorbehalten,besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung,sowie
      Übersetzung.Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
    • -

      Hallo Scathach,

      habe mir dbzgl nochmal Gedanken gemacht, wie so ein dialektischer Plot aussehen könnte, quasi beide Denkweisen doch gegenüber zu stellen;

      kam mir die Idee

      vielleicht in einem quasi zweier_Zyklus mit der jeweiligen Kopf-Strophe

      Ich bin

      Flügel, Träume, Farben.
      Absturz, Verzweiflung,
      zersplittert in Scherben

      und dann jeweils anschließend beide denk_Richtungen anhängend vorzustellen,

      das konkrete, bindende Worte-WIE ist dann natürlich ne knifflige Sache …


      müsste aber dennoch mMn gehen.

      Scathach, wie schon gesagt, mir geht's hier einzig um Lyrik , :)


      wieder ein pfeif_tschüss, Dichtel …

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Ich habe ein bisschen rumprobiert. Hier das Ergebnis:


      Ich bin

      Flügel, Träume, Farben
      Absturz, Verzweiflung
      zersplittert in Scherben


      Ich

      lache, kämpfe, falle, stehe wieder auf.


      Ich lebe.


      Gefällt mir immer noch nicht 100%ig, aber kommt dem Ziel schon näher. ;O)

      @Dichtel
      Es ging mir weniger in dem Text nicht um das schlimme Dasein als ein unstimmiges Bild, sondern mehr um die Akzeptanz desselben, dass eben nicht immer alles schön und heil sein muss.

      Bei nochmaligem Lesen und Überdenken ist mir aufgefallen, dass man das aber durchaus andersherum verstehen kann. ;O)

      LG
      „Im Leben geht es nicht darum abzuwarten, bis der Sturm vorbeigezogen ist. Vielmehr geht es darum zu lernen, im Regen zu tanzen.“ (V. G.)
    • Scathach schrieb:

      Ich habe ein bisschen rumprobiert. Hier das Ergebnis:


      Ich bin

      Flügel, Träume, Farben
      Absturz, Verzweiflung
      zersplittert in Scherben


      Ich

      lache, kämpfe, falle, stehe wieder auf.


      Ich lebe.

      Hallo Scathach,

      was hälst du von dieser Entschlackung:


      Ich bin

      Flügel, Träume, Farben
      Absturz, Verzweiflung
      zersplittert in Scherben

      Ich lebe

      --------------------------------------------

      … mMn genau der Punkt, dem es hier LI doch drum geht, andererseits genügend assoziativer Freiraum für den Leser, seine Nebenäste aufzusammeln …

      Gruß Dichtel …

      -

      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Hey Dichtel!

      Finde ich gut. Eine der heutigen Vor-Versionen war „ich bin vollkommen“ statt „ich lebe“ (wobei ich letzteres besser finde). Ich war mir nur nicht sicher, ob der Text dann nicht zu kurz ist.

      LG
      „Im Leben geht es nicht darum abzuwarten, bis der Sturm vorbeigezogen ist. Vielmehr geht es darum zu lernen, im Regen zu tanzen.“ (V. G.)
    • Fragmente ergeben ein Bild

      Scathach schrieb:

      Ich bin
      Flügel, Träume, Farben.
      Absturz, Verzweiflung,
      zersplittert in Scherben.

      Füge nicht die Fragmente zusammen,
      damit das Bild stimmig ist.

      Akzeptiere die Teile,
      die mich ausmachen.
      So nun habe ich mich auch anstecken lassen, also schreibe ich


      Fragmente

      Flügel, Träume, Farben.
      Absturz, Verzweiflung,
      zersplittert in Scherben.


      Ich fühle frei
      das Leben.

      Lg
      © Karl-Heinz Hübner
      Alle Rechte vorbehalten,besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung,sowie
      Übersetzung.Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
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