Der Liebende

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    • Der Liebende

      Lass mich bei dir rasten;
      für eine kleine Weile nur
      mich flieh’n zu dir vorm Hasten.
      Für eine kleine Spur
      von Zeit
      - geschenkt –
      aus deiner Ewigkeit.

      Lass mich bei dir liegen;
      für eine kurze Spanne nur
      will ich mich an dich schmiegen,
      verfolgen die Spur’n
      der Zeit –
      gemalt um deine Augen
      aus Heiterkeit.

      Lass mich mit dir lieben;
      für das bisschen Leben nur,
      das seit jetzt verblieben,
      mag ich dich spür’n.
      S’ist Zeit
      genug.
      Trotz aller Vergänglichkeit.
      © Rüdiger Jess

      Verwendung der Texte nur nach schriftlicher Zustimmung des Rechteinhabers


      Der Anti-Poet: "Es reicht nicht aus, einfach nur keine Ideen zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! " 8)
    • @Luise Maus

      Liebe Luise,

      schön, dass es dir gefällt (und gleich "mal wieder") :D (dickes, superfettes Grinsen)

      Aber wie wäre jetzt dein Vorschlag zu "vorm Hasten"? Soll ja nur eine verkürzte Form von "vor dem Hasten" sein, um eine gewisse Sprachmelodie einzuhalten - von Versmaß will ich gar nicht reden. Ich hab's nicht kapiert. Meinst Du vor'm Hasten?

      Ruedi
      © Rüdiger Jess

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      Der Anti-Poet: "Es reicht nicht aus, einfach nur keine Ideen zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! " 8)
    • Ruedi schrieb:

      @Luise Maus


      Aber wie wäre jetzt dein Vorschlag zu "vorm Hasten"? Soll ja nur eine verkürzte Form von "vor dem Hasten" sein, um eine gewisse Sprachmelodie einzuhalten - von Versmaß will ich gar nicht reden. Ich hab's nicht kapiert. Meinst Du vor'm Hasten?

      Ruedi

      Selbstverständlich weiß ich das es die Kurzform ist und es geht auch nicht um das Apostroph, was ich persönlich immer noch vorziehen würde, obwohl es der konsequent wäre da du das fliehen auch mit dem kleinen Häkchen geschrieben hast, doch wie gesagt ... darum geht es nicht.

      Aber nun zu meiner Irritation. Du schreibst:


      Ruedi schrieb:

      Lass mich bei dir rasten;
      für eine kleine Weile nur
      mich flieh’n zu dir vorm Hasten.


      Lass mich bei dir rasten
      für eine kleine Weile nur

      durch dies beiden Zeilen wissen wir, das der Liebende unterwegs ist

      mich flieh'n zu dir vorm Hasten <-- das ist die Unstimmigkeit für mich, denn durch Zeile 1 wissen wir, dass er schon am Hasten ist, sonst bräuchte er keine Rast


      Ich hätte geschrieben:

      ... mich fliehen zu dir vom ( von dem ) Hasten


      Denn in folgen Strophen dreht sich alles um die Rast und SeelenRuhe die er bei seiner Angebeteten sucht/genießen will.



      LG Luise
      Ab dem Moment, wo du in dein Herz und deine Seele schauen lässt, bist du verwundbar!

      Einfach mal nachdenken ...
    • Kann es sein, dass Du die Zeilen anders zusammenfügst, als ich? Geschrieben habe ich:

      Lass mich bei dir rasten
      Strichpunkt
      für eine kleine Weile nur mich flieh'n zu dir vorm Hasten.

      Erste eine Bitte "Lass mich bei dir rasten"

      dann eine nähere Beschreibung dessen, was er vorhat: für eine kleine Weile nur will ich mich bei dir ausruhen, weg von der Hektik.

      So hab' ich's jedenfalls gemeint. Ist das so missverständlich formuliert?

      Auf jeden Fall Danke für das Feedback

      Ruedi.
      © Rüdiger Jess

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      Der Anti-Poet: "Es reicht nicht aus, einfach nur keine Ideen zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! " 8)
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