Weg

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    • Weg

      Zu laufen immer später,
      verlängert den Weg in Kilometer.
      Auf langen Strecken,
      wird er das Tempo wecken.
      So wie ein Herzschlag,
      verläuft sich der Tag.
      Auf unendlichen Meilen,
      wollte es für Dich verweilen.
      Mit allen Schritten,
      wollte es Dich bitten.
      Zur Seite zu stehen,
      ohne gegen Scheiben zu gehen.
      Sich zu verdrehen,
      seine Spuren zu verwehen.
      Mit leisen Tritten zu schweigen,
      Du solltest bei mir bleiben.
      Den Gang zu unterdrücken,
      so geh ich über Brücken.
      Springe ohne sie über Gräben,
      ich muss ohne Dich leben.
      Die Regenbogenforellen,
      darin schwimmen in diesen Quellen.
      Mit Ihren Farben,
      sie Dir ein Herz gaben.
      Nur Du konntest mich sehen,
      ich werde immer weiter gehen.
      Ob der Durchschnitt der Stunden,
      ein Herz kann man verwunden.
      Den Weg es sich nicht aussucht,
      jeden Sprung verbucht.
      Wer soll das erlauben
      und wirklich daran glauben.
      So übt der Gang den freien Fall,
      ohne großen Knall.
      Der Schirm wird gleiten,
      durch die Erinnerung der Wolken leiten.
      So strahlend wie die Sonne,
      strahlt sie Dir den Weg zur Wonne.
      Ich könnte Dir den Himmel schenken,
      so wollte ich immer an Dich denken.
      Es war doch gewesen,
      mein Engel lernt lesen.
      Der Weg zu Dir ist der Gleiche,
      gestellt ist keine Weiche.
      Er sollte ewig dauern,
      auch bei Gewittern und bei Schauern.
      Ein anderer Weg zum Tonstich,
      20 Jahre und wird nun unendlich.
      Es muss so sein,
      denn sein Herz ist rein.
      Auf immer und ewig vermissen,
      der Boden zum Laufen zerissen.
      Immer auf dem Weg zu Dir,
      der Verbot im Jetzt und Hier.

      Janeida
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      • 20180508_222637.jpg

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    • Hallo Janeida,

      ich habe deinen Gedankenfluss gelesen, fand den Anfang auch spannend und interessant. Aber ab der Zeile "Ob der Durchschnitt der Stunden,..." habe ich den Faden verloren (bin ich nicht mehr mitgekommen). Und auch mehrfaches Lesen brachte ihn nicht zurück.

      Schade eigentlich. Ich war wirklich gespannt, wie die Geschichte verlief.

      Liebe Grüße aus Franken

      Ruedi
      © Rüdiger Jess

      Verwendung der Texte nur nach schriftlicher Zustimmung des Rechteinhabers


      Der Anti-Poet: "Es reicht nicht aus, einfach nur keine Ideen zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! " 8)
    • Hallo Rudi,

      danke für das Lesen.

      Vielleicht doch etwas speziell...um dies zu ergänzen, wie der Schlag des Herzens, so ist jeder Schritt, mit diesem zu vergleichen. Man läuft Kilometer, Meilen, ob schnell oder langsam, wenn man fällt, so kann man sich verwunden. Einen geliebten Menschen zu verlieren und weiterzulaufen ohne Ziel und doch kann der Anfang somit trotzdem ein Ziel sein...wenn man ihn hält wie ein Regenbogen ganz fest am Horizont.....und 8 ter-Bahn weiterfährt...


      Vielleicht gibt diese kurze Reflexion etwas mehr Faden....

      ein schönes We.

      Janeida
    • Liebe Janeida,

      danke für die Erläuterungen. Ich habe sie mit Interesse gelesen. So in etwa habe ich mir den Hintergrund, die Atmosphäre deines Textes vorgestellt. Allerdings ist es für mich weiterhin so, dass dein Gedankenfluss ganz dein persönlicher Fluss bleibt. Ich sehe ihn, aber eintauchen kann ich nicht in diese rätselhaften Bilder und Wendungen.

      Macht aber nix - ist ja dein Fluss, deine Geschichte, deine Bilder und Assoziationen.

      weiterhin viel Freude am Schreiben!

      Ruedi
      © Rüdiger Jess

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