Sternennacht

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    • Liebste, lausch und sieh; Und wisse
      wie sehr am Tage ich Dich misse,
      Dein dunkles Kleid, oh, wie's gefällt,
      die Sternennacht am Himmelszelt;

      Wie gerne würd ich's von Dir reissen,
      den Kern für Deine Frucht verheissen,
      die unter Reben einst noch lag
      und bald belegt war durch den Tag

      und bist Du nackt, er will Dich häuten
      aus den Hüllen, die die Welt bedeuten
      und legt Dir Dein Gerippe frei
      für's Waidmannsheil der Wilderei.

      Auf Biegen nicht, sowohl auf Brechen,
      so lehrte Schweigen mich das Sprechen,
      drum sag ich oft die Worte nicht.
      Sie sind zu grell, im Tageslicht.

      Gewiss kein Freund vom Bruch und Biegen,
      so schau ich Dich nur an. Verschwiegen,
      hab doch im Geiste Dich befreit
      vom falschen Schein
      und Deinem Kleid.
      Simon Maria Ackermann - 2018
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