Der König der Wertlosigkeit Akt 1-5

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    • Der König der Wertlosigkeit Akt 1-5

      Tür: Na, na, na! Wo wollen wir denn hin, Kleines?
      Cecilé: Wohin wohl? Durch dich durch du Idiot, einen anderen Weg gibt’s hier doch nicht! Machst du jetzt bitte auf?


      Tür: Pah, ich kann mich noch sehr gut an unsere letzte Konversation erinnern, in der du mir gedroht hattest, du würdest mich eintreten und so weiter und das Alles nur, weil ich dich um einen kleinen Gefallen gebeten habe.
      Cecilé: Kleiner Gefalle? Du hast mir befohlen, dass ich mich ausziehen soll!
      Tür: Naja...verstecken musst du dich jetzt ja nicht, Kleines.
      Cecilé: Nenn mich nicht so!
      Tür: Mir ist übrigens klar geworden, dass du mich gar nicht eintreten kannst, mit deinen kleinen, weichen, zarten.....also mit deinen Beinen.

      Cecilé verdreht ihre Augen und kehrt der Tür den Rücken zu. Der König saß währenddessen immer noch entspannt auf seinem Stuhl und sah sich das Spektakel mit einem Grinsen aus der Ferne an. Ihn traf der fragende Blick Cecilés und nach kurzem Blickkontakt beginnt er laut zu seufzen. Er steht auf und begibt sich zu ihr.

      Cecilé: Kannst du diesem Spinner bitte klar machen, dass er mich gefälligst durchzulassen hat?
      König: Beruhige dich erst einmal meine Teure...
      Cecilé: Hört endlich auf mich so zu nennen!
      König: Jaja, ist ja schon gut, ich halte mich zurück. Aber auch du musst dich etwas zurückhalten, denn wenn du die Tür beleidigst, so wird sie sich dir auch nicht öffnen.
      Der Trick ist, sie höflichst zu bitten! Pass auf!
      Cecilé: Okey...bin gespannt.
      König: Liebe Tür....Würdest du dich bitte dazu herablassen, diesem armen, unwissenden Mädchen einen Blick hinter dein großartiges und mächtiges Antlitz und deine schöne Maserung zu gestatten?
      Tür: Nein..., ich denke nicht.

      Der König lächelt verlegen und sieht zu Cecilé hinüber, die verwirrt neben ihm steht. Er legt seine Hand vor den Mund und beugt sich etwas nach vorne gegen die Tür.

      König: Komm schon, jetzt mach dich nicht unbeliebt! (flüsternd)
      Tür: Was willst du elende Witzfigur jetzt eigentlich von mir? (laut)
      Hey, Kleines! Dieser Mann hat hier rein gar nichts zu sagen und wenn ich dir nen Tipp geben darf, dann folgenden: Red bloß nicht weiter mit dem, der hat schlechten Einfluss. (lachend)
      Cecilé: Du hast mich belästigt... und genötigt! Wenn hier jemand schlechten Einfluss hat, dann ja wohl du! Vielleicht ist der König etwas weltfremd, aber wenigstens versucht er mir zu helfen, ganz im Gegensatz zu dir!
      König: Hey, ich bin nicht weltfremd! Die Debatte wirkt jetzt für meinen Geschmack ein wenig zu persönlich und aufgeheizt. Ich habe einen Vorschlag:
      Sollte sie es nicht schaffen nach Hause zu kommen, so wird sie dir mehr als nur ihre schönen Beine zeigen! Nicht wahr Cecilé?
      Cecilé: Was zum Teufel? Nein!

      Der König wirft ihr einen hoffnungsvollen Blick zu. Sie tritt ein paar Schritte näher an ihn heran und flüstert ihm ins Ohr.




      Cecilé: Und was ist, wenn ich nie mehr hier weg komme? Ich will dieser perversen Tür nichts von mir zeigen.
      König: Ich glaube an dich Cecilé! Du hast schon einiges verstanden in der kurzen Zeit und du bist nicht dumm! Du schaffst das, ok?
      Cecilé: (kurze Pause) Nagut...

      Er lächelt freundlich und Cecilé dreht sich zur Tür.

      Cecilé: Ok, so machen wirs!
      Tür: Lass mich erstmal überlegen...Aber ja, das klingt gar nicht schlecht.
      Ich darf wirklich alles sehen, ja?
      Cecilé: Ja! Alles!
      Tür: He, ok...dann viel Spaß noch!

      Mit einem ohrenbetäubenden Knall und lautem Gelächter fliegt die Tür auf und gibt den Weg frei. Cecilé macht sofort einen Satz nach vorne und springt durch die Tür, während ihr der König noch etwas hinterher ruft.

      König: Vergiss nicht! Du kannst jederzeit nach mir verlangen! Ich bin gerne für dich da, solange du es nicht übertreibst! (lacht)
      Und hinterfrage, was sie tun!

      In diesem Moment schließt sich die Tür wieder und Cecilé steht ganz allein in einem völlig dunklen, geräuschlosen Raum. Es ist so finster, dass sie nicht einmal ihre eigenen Hände richtig erkennen kann, selbst wenn sie diese direkt vor ihre Augen hält.
    • Nils schrieb:

      Damit wir nicht in Werken ertrinken wurde hier eine Grenze der Threads eingeführt, welche man pro Tag erstellen darf. Diese liegt bei einem Werk pro Kategorie und maximal 3 Werken am Tag. Das heißt es ist erlaubt an einem Tag beispielsweise ein Werk in den Herzensangelegenheiten, eines in der Philosophenrunde und eines in den Schattenwelten zu posten, aber nicht 2 in den Herzensangelegenheiten und eines in der Schattenwelt oder gar 3 Werke in der selben Kategorie.
      Bitte die Postinggrenze beachten!
      kreative Grüße
      Nils
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