Stolz ist eine Frau

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    • Stolz ist eine Frau

      Klack - Klack - Klack...

      Ihre Absätze hallten durch den Raum, als wäre nur sie anwesend, verstärkt durch das Echo der Klänge das die Wände zurückwarfen. Ihr tritt war fest und ohne Zweifel. Gemächlich führte sie ihren Weg ans andere Ende. Es war ihr klar, dass sie niemanden brauchte. Gewissheit machte sich in ihr breit. Es ist nur ein Spiel, durch Worte und Taten. Sie brauchte nur das. Und dafür war sie längst bereit. Alles prallte an ihr ab. Mühelos und simpel. Flecken waren nie da gewesen. Träume längst gelebt. Für frischen Wind würde sie selbst schon sorgen. Einsamkeit war ihr fremd. Und wenn sie doch einmal Nähe wählte. So wählte sie sorgsam und stets auch weise. Ein jeder der sich glücklich schätzte um einen Augenblick mit ihr, war danach wie neu geboren. Sie war nie schüchtern und auch nie klein. Nahm jeden der ihr begegnete vollends ein. Sie war ein Traum, ein Mythos und ein Fakt.
      Ihr Name war Stolz und wird es immer sein!
      die-menschen-bauen-zu-viele-mauern-und-zu-wenig-brücken
      Isaac Newton

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Emjay ()

    • Hallo Walther,

      Vielen Dank. Es schleichen sich Fehler ein. Ich schreibe über mein Handy und dennoch kann sich auch nach dem „kurz drüber schauen bevor ichs sende“ ein Fehler eingeschlichen haben. Rechtschreibung ist nicht meine größte Stärke 8)

      Viele Grüße
      Emjay

      PS: habs verbessert
      die-menschen-bauen-zu-viele-mauern-und-zu-wenig-brücken
      Isaac Newton

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Emjay ()

    • Emjay schrieb:

      Ich schreibe über mein Handy
      Das kenne ich auch, vor allem hat mein altes Handy (eierfon) manchmal beim absenden auch noch Worte verändert oder ausgetauscht, war manchmal schon sehr lustig...

      Emjay schrieb:

      Rechtschreibung ist nicht meine größte Stärke
      Halb so wild, Fehler können sich ja immer einschleichen, ich habe früher immer gesagt das alle Rechtschreibfehler gratis sind. :D

      Aber ich finde es immer gut wenn ich einen Hinweis erhalte, ich habe einige Texte die schon über 10 Jahre alt sind und bin doch oft erschrocken was ich da alles überlesen habe...
      kreative Grüße
      Nils
    • Hallo Emjay,

      für mich hast du einen starken Text verfasst, voller versteckter Emotionen, der für mich aber nicht nur eine stolze Frau zeigt.

      Zwei sprachliche Dinge sind mir aufgefallen:

      Emjay schrieb:

      Ihre Absätze hallten durch den Raum als wäre nur sie anwesend. Wie ein Echo schmissen die Wände den Klang wieder zurück.
      “Es ist ein Echo,“ wenn man Känge zeitverzögert hören kann, auch Widerhall genannt.
      Schmeissen ist umgangsprachlich und für mich nicht sehr schön, vor allem wenn man weiß, was die ursprünglich Bedeutung war.
      Darum mein Vorschläge:

      Ihre Absätze hallten durch den Raum als wäre nur sie anwesend, verstärkt durch das Echo der Klänge, das die Wände zurückwarfen.

      Verstärkt durch das Echo der Klänge, das die Wände zurückwarfen, hallten ihre Absätze durch den Raum, als wäre nur sie anwesend.

      Wieder zurück zur Aussage deines Textes:

      Emjay schrieb:

      Gemächlich führte sie ihren Weg ans andere Ende.
      Gehen stolze Frauen nicht aufrecht und bestimmt (sicher) ihren Weg?

      Emjay schrieb:

      Es war ihr klar, dass sie niemanden brauchte
      Das fühlt sich für mich eher traurig an, als stolz.

      Emjay schrieb:

      Einsamkeit war ihr fremd. Und wenn sie doch einmal Nähe wählte. So wählte sie sorgsam und stets auch weise. Ein jeder der sich glücklich schätzte um einen Augenblick mit ihr, war danach wie neu geboren.
      Wo ist ihr “sich glücklich schätzen“, ihre Freude, was zum stolz sein dazu gehört?

      Ich bin ehrlich gesagt etwas verwirrt durch deine Beschreibung einer stolzen Frau.
      Für mich fühlt sich das auch nach einer einsamen, vom Leben verletzten Wölfin an.
      Mich hat der Text sehr bewegt, aber mehr durch die Einsamkeit und die Enttäuschung, als durch den Stolz.
      Auch du hast mich mit deinem Text zum nachdenken gebracht, was nicht jedem gelingt!

      Für mich war auch lesenswert, was zwischen den Zeilen stand.

      ❤liche Grüße Detlef

      Stolz [von mnd.: stolt = prächtig, stattlich] ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst oder anderen, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“.
      Der Stolz ist die Freude, die der Gewissheit entspringt, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben. Dabei kann der Maßstab, aus dem sich diese Gewissheit ableitet, sowohl innerhalb eines eigenen differenzierten Wertehorizonts herausgebildet als auch gesellschaftlich tradiert sein. Im ersten Fall fühlt man sich selbst bestätigt und in seiner Weltanschauung bestärkt („Ich bin stolz auf mich“), im anderen Fall sonnt man sich in der gesellschaftlichen Anerkennung („Ich bin stolz, etwas für meine Stadt geleistet zu haben“).
      Ebenso wie bei Ärger, Furcht, Traurigkeit, Überraschung, Ekel und Freude handelt es sich beim Stolz um eine elementare Emotion, die angeboren und nicht anerzogen ist. Die Gemütsbewegung wird durch eindeutige, in allen menschlichen Kulturen gleichartige Gesten und Gebärden (aufrechte Körperhaltung, zurückgelegter Kopf, Arme vom Körper gestreckt) ausgedrückt und wird daher universell erkannt
    • Hallo Detlef,

      Vielen Dank für die Kritik.
      Die Formulierung die du mir vorschlägst:

      „Ihre Absätze hallten durch den Raum, als wäre nur sie anwesend, verstärkt durch das Echo der Klänge das die Wände zurückwarfen.“
      Find ich gut und diese werde ich wohl auch übernehmen.

      Und um auf die restliche Kritik ein zu gehen. Es war eine Momentaufnahme meiner Selbst. Sehr oft sind Texte die ich hier schreibe aus meinem eigenen Leben gegriffen. Zeigen einen Teil, einen Lebensabschnitt oder ähnliches. Daher stimmt es teilweise was du schreibst.

      Ja die stolze Frau hat schon Traurigkeit erlebt und kann dennoch stolz sein. Und ist auch darauf stolz, denn es ist ein Teil von ihr.
      Vielleicht sind manche Formulierungen unglücklich oder undeutlich.

      Der gemächliche Gang sollte ausdrücken, dass sie keine hast benötigt und sich in sich zufrieden (sicheren Ganges) bewegt.

      „Es war ihr klar, dass sie niemanden brauchte.“ sollte ausdrücken, dass sie sich selbst genug ist und keinerlei Bestätigung bedarf, wo sich manch ein unsicherer Mensch durch andere definiert.

      Und bei der letzten Passage war ich selbst nicht ganz soooo glücklich mit, doch ich wollte einen stolzen Moment auf meine Art mit euch teilen und daher hab ich’s dennoch abgeschickt :P

      Viele Grüße
      Emjay
      die-menschen-bauen-zu-viele-mauern-und-zu-wenig-brücken
      Isaac Newton
    • Hallo Emjay,

      danke für deine Erklärungen, dein Text hat berührt und du hast etwas zu sagen, darauf kannst du stolz sein.
      Nicht jeder muß alles genau verstehen, auch ich nicht, daher war es nicht als Kritik gemeint, sondern eher als Feedback.

      Emjay schrieb:

      Sie war ein Traum, ein Mythos und ein Fakt.
      Ihr Name war Stolz und wird es immer sein!

      Gerade der Schluss hat mir die Stolze ,aufrechte, selbstbewusste Frau gezeigt. Hat mir sehr gut gefallen!

      ❤liche Grüße Detlef

      PS
      Ich schreibe ebenfalls alles am Handy und hoffe auch ein einige Fehler frei zu haben. :)
    • ❤lichen Dank

      Ich sehe mich auch nicht als Kritiker, da ich einer unter Gleichen bin. Ich kann nur sagen gefällt mir oder nicht, verstehe ich oder nicht, Fragen stellen und wenn ich etwas sehe, bei dem ich sicher weiß, dass es falsch ist, darauf hinweisen, oder Anregungen für Änderungen geben.
      Ich motiviere lieber und fördere das Gute und das Schöne, als nur das Schlechte zu kritisieren.
      “Wer nur das Schlechte sieht, verliert den Blick für das Schöne.“

      Gruß Detlef
    • Ihr Lieben, Kritik ist für mich konstruktiv. Und ich empfinde Detlefs Feedback als wertvoll.

      Detlef Radke schrieb:

      ❤lichen Dank

      Ich sehe mich auch nicht als Kritiker, da ich einer unter Gleichen bin. Ich kann nur sagen gefällt mir oder nicht, verstehe ich oder nicht, Fragen stellen und wenn ich etwas sehe, bei dem ich sicher weiß, dass es falsch ist, darauf hinweisen, oder Anregungen für Änderungen geben.
      Ich motiviere lieber und fördere das Gute und das Schöne, als nur das Schlechte zu kritisieren.
      “Wer nur das Schlechte sieht, verliert den Blick für das Schöne.“

      Gruß Detlef
      und genau so hab ich das aufgenommen.

      ^^

      Viele Grüße
      die-menschen-bauen-zu-viele-mauern-und-zu-wenig-brücken
      Isaac Newton
    • Emjay schrieb:

      Ihre Absätze hallten durch den Raum, als wäre nur sie anwesend, verstärkt durch das Echo der Klänge das die Wände zurückwarfen.

      Absätze [ als figuratives Klangbild ./ echt stark , :) ], die sich in ihrem Klang erklären, zu sich sich selbst bleiben werden immer eine Resonanz bewirken ... verstecken sich nicht hinter einer trug_Fassade; selbst wenn mein gegenüber_Ohr daraus ein Nein [ für mich selbst ] ableiten kann ./ liegt es an mir, die Übersetzung zu erkennen.

      Gruß Dichtel ...

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