Unecht

    • Kritik erwünscht

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    • In einer Rüstung
      aus aufgesetzter Schwäche
      und falschen Tränen
      ziehst du in die Schlacht.
      Kokett,
      nur halb sichtbar,
      bist du immer siegreich,
      ohne zu kämpfen.
      Deine Gegner strecken die Waffen.
      Denn du bist unantastbar.
      Mich täuschst du nicht.
      „Im Leben geht es nicht darum abzuwarten, bis der Sturm vorbeigezogen ist. Vielmehr geht es darum zu lernen, im Regen zu tanzen.“ (V. G.)
    • Hallo Scathach,
      vielen Dank für deine Zeilen, sehr interessant geschrieben. Finde es sehr kreativ das es eine "aufgesetze Schwäche" gibt, meistens wird ja eine aufgesetzte Stärke gewählt.

      Ich lese darin u.a. auch zwischen den Zeilen, das man sich nicht selber schwächer machen sollte wie man eigentlich ist, aber auch nicht stärker. ;)
      kreative Grüße
      Nils
    • Hallo Nils!

      Danke für Deine Antwort. Die „aufgesetzte Schwäche“ bezieht sich auf Menschen in meinem Umfeld, die Schwäche nutzen, um ihre Dinge bei anderen durchzubringen, daher aufgesetzt. ;)

      Ich denke, man sollte grundsätzlich authentisch sein, daher hast Du richtig zwischen den Zeilen gelesen. :D

      LG
      „Im Leben geht es nicht darum abzuwarten, bis der Sturm vorbeigezogen ist. Vielmehr geht es darum zu lernen, im Regen zu tanzen.“ (V. G.)
    • Hallo Scathach,

      Es sind interessante Zeilen. Du kritisiert hier scheinbar das hinterlistige treiben von Falschheit und heimtückischem „Kampf“. Für mich liest es sich aber auch so, als steckte ein wenig Bewunderung dafür drin, so sein zu können. Ebenso eine gewisse Ebenbürtigkeit, da du ja offensichtlich das falsche Spiel durchschaust.
      Schöner Beitrag!

      Lg

      die-menschen-bauen-zu-viele-mauern-und-zu-wenig-brücken
      Isaac Newton
    • Hallo Emjay!

      Danke erstmal für‘s Lesen und Mögen! ^^

      Ebenbürtigkeit steckt auf jeden Fall im Text. Bewunderung eher nicht, weil ich solches Verhalten überhaupt nicht mag. Man könnte es vll Neid nennen (passt zwar auch nicht so ganz, trifft es aber schon eher), weil ich so (unecht) nicht bin und niemals sein könnte (selbst wenn ich wollte, was nicht der Fall ist).

      Aber dieses Gefühl, wenn andere etwas können, was man selber nicht kann, könnte als Bewunderung rübergekommen sein.

      LG
      „Im Leben geht es nicht darum abzuwarten, bis der Sturm vorbeigezogen ist. Vielmehr geht es darum zu lernen, im Regen zu tanzen.“ (V. G.)
    • Ich finde, das hast du sehr gut umschrieben, auch ein tolles Thema welches du ansprichst und mit nur so wenigen Worten so kraftvoll ausgeschrieben hast.

      Ich interpretier das mal kurz, ob ich überhaupt richtig liege mit der Aussage.

      In einer Rüstung

      aus aufgesetzter Schwäche

      und falschen Tränen

      ziehst du in die Schlacht.

      --> Sie Schützt sich durch ihre aufgesetzte Verletzlichkeit um die eigene Schuldposition zu Mitleid verschwimmen zu lassen um so dann die andere Partei in eine Schuldposition zu drängen.

      Kokett,

      nur halb sichtbar,

      bist du immer siegreich,

      ohne zu kämpfen.
      -->Immer der Aufmerksamkeit anderer nachjagend versteckt sie ihr wahres Wesen hinter Halbwahrheiten und ohne taten die ihren Wert beweisen, schenkt man ihr doch glauben.

      Deine Gegner strecken/werfen die Waffen.

      Doch/Denn du bist unantastbar.

      Mich täuschst du nicht.

      --> Hier würde ich eine kleine Änderung für mich machen, denn wenn sie die Waffen strecken ist der Begründende Satz "Denn du bist unantastbar." etwas verwirrend. Weil wieso Waffen erheben gegen jemanden der nicht verletzbar ist? Deswegen mein vorschlag das denn mit doch austauschen oder das strecken durch werfen.


      Aber das ist Interpretationssache, gut möglich das ich alles ganz Falsch verstehe und dann macht mein Vorschlag ja auch kein Sinn :D
      Mach weiter so, gefällt mir sehr was du schreibst!
    • Hallo Pavel!

      Vielen Dank für‘s Lesen und für die tolle Kritik! ^^

      Du liegst mit Deiner Interpretation richtig. Mit unantastbar war weniger unverletzbar gemeint, sondern mehr, dass keiner dieser Person etwas tuen will (man tritt ja auch kein niedliches, kleines Kätzchen ;) ).

      LG
      „Im Leben geht es nicht darum abzuwarten, bis der Sturm vorbeigezogen ist. Vielmehr geht es darum zu lernen, im Regen zu tanzen.“ (V. G.)
    • Scathach schrieb:


      Ebenbürtigkeit steckt auf jeden Fall im Text. Bewunderung eher nicht, weil ich solches Verhalten überhaupt nicht mag. Man könnte es vll Neid nennen (passt zwar auch nicht so ganz, trifft es aber schon eher), weil ich so (unecht) nicht bin und niemals sein könnte (selbst wenn ich wollte, was nicht der Fall ist).

      Hallo Scathach,

      lese ich die markierten Sequenzen von dir über dich, kommt mir doch stark der Gedanke, als kokettiertest du in gleichem Sinne mit uns über dich, wie es der Text doch ebenso mit seiner Umgebung versucht, oder nicht , ;)

      ... als Selbstironie gemeint ? ... hi hi ...

      Gruß Dichtel ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Dichtel schrieb:

      Scathach schrieb:

      Ebenbürtigkeit steckt auf jeden Fall im Text. Bewunderung eher nicht, weil ich solches Verhalten überhaupt nicht mag. Man könnte es vll Neid nennen (passt zwar auch nicht so ganz, trifft es aber schon eher), weil ich so (unecht) nicht bin und niemals sein könnte (selbst wenn ich wollte, was nicht der Fall ist).
      Hallo Scathach,

      lese ich die markierten Sequenzen von dir über dich, kommt mir doch stark der Gedanke, als kokettiertest du in gleichem Sinne mit uns über dich, wie es der Text doch ebenso mit seiner Umgebung versucht, oder nicht , ;)

      ... als Selbstironie gemeint ? ... hi hi ...

      Gruß Dichtel ...

      Scathach schrieb:

      Hallo Dichtel!

      Sorry, da steh ich auf dem Schlauch. Inwiefern kokettiere ich?

      Danke aber für die Kritik an meiner Person und nicht an meinem Text. [img]https://www.poeten.org/wcf/images/smilies/wink.png[/img]

      LG

      Hallo Scathach, mit Sicherheit kritisiere ich nicht deine Person, mMn ganz im Gegenteil [ vielleicht ja doch meinen gesamten Komm lesen ]; zumal es hier einzig um ein Meinungstauschen zu dem Text geht, inklusive deiner Gedanken zu deinem Text ... okay, manchmal ist's wirklich der Schlauch , oder das dazwischengehuschte Sensibelchen, das einem ein Bein stellt , oder oder ... , ;)

      Grüße

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Hallo Dichtel!

      Wird wohl beides (Schlauch und Sensibelchen) gewesen sein. :) Ich denke, ich weiß, was Du meinst, und zum Teil trifft das auch zu.

      Selbstironie sollte es aber nicht sein.

      Danke aber auf jeden Fall für den Austausch! ^^

      LG
      „Im Leben geht es nicht darum abzuwarten, bis der Sturm vorbeigezogen ist. Vielmehr geht es darum zu lernen, im Regen zu tanzen.“ (V. G.)
    • Dichtel!

      Du weißt genau, dass du öfters andere mit deiner Art zu kommentieren überforderst und verletzt, auch wenn diese nicht persönlich gerichtet sein sollte.
      Du sollst dich ja jetzt nicht bei deinen Werken verbiegen, damit auch wir sie verstehen, aber du solltest vielleicht deine Kommentare so formulieren, das der Verfasser des von dir kommentierten Textes dich eindeutig versteht und nicht , wenn auch ab und zu ganz lustig, deine Spielchen mit ihm treiben.
      Probier es wenigstens mal aus, tut bestimmt nicht weh, zumindest den anderen nicht.

      Gruß Detlef
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