Der Alltagsheld

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    • Der Alltagsheld

      Der Alltagsheld


      Ein Seufzer bricht noch aus den schwachen Lungen:
      Die Augen brechen nach dem letzten Zug.
      Ein Mahnen folgt dem steten Vogelflug,
      Ein Leben hat sich gänzlich ausgewrungen.

      Es bleiben Worte und Erinnerungen.
      Der, der da ging, war weise. Er war klug
      Und kannte von der Reise schon genug:
      Er hatte sie mit Mut und völlig ungezwungen

      Begonnen, seinen klaren Weg gefunden,
      Und diesen ging er unbeirrt voran.
      Er hat sich niemals einen Kranz gewunden

      Und wusste dennoch immer, was er kann.
      Am Ende hat das Leben ihn zerschunden;
      Nun liegt er hier, entspannt, als toter Mann.
      Motto: "Gelegenheit.Macht.Dichtung"
      (c) Walther - Abdruck/Verwendung gegen vorherige Freigabe durch mich durchaus erwünscht!
      www.zugetextet.com
    • curd belesos schrieb:

      moin moin Walter,

      vom Leben zerschunden, ein ausgewrungen Leben, sind für mich sehr martialische Worte, doch passen sie zu dem Gedanken, den du in diesem gekonnten Sonett beschreibst.

      LG
      CB
      Moin Curd,
      das sind sie. das sujet rund um den letzten atemzug darf solche wörter bemühen.
      danke fürs reinlesen und deinen kommentar.
      lg W.
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