klön, Klon

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    • klön, Klon

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      klön, Klon


      In den Fängen des speienden Drachens verklebt, meine Seele darin; .ist’s wieder so weit
      um mein Eben zu zittern. Küss mich Picasso. Verdreh dies lausige Leblos, Leere und Zeit
      steh mir zur Seite, neigt sich der Liebdieb zu mir. Nur diese Frage : Heut wieder, ein Fake ...

      die Illusion um ein Schüsselchen Kornflakes, die ich so mag, grade, wenn Knopf auf Loch
      guckt. Schon das Ziepen schmerzen die Zehen so weh, okay werd barfuß weiter verwehn
      sei es zu Recht bin ja nur Knecht ohne Hals und Archimedes, dir Wein aus dem Meersatz
      zu sinnen; ergo wird es gelingen Farbtopf, Nektar des Honigs, Spindel der Freuden ./ los_ .geeist
      vom Reisig befreit rieselt die Sanduhr und weint. Korn um Korn ins tief.Tal der Pyramiden.

      Fallen ist Aufstehn. _ spuck in die Hand ............................................................. wachsen
      Girlanden berghoch am Seil Gravitation ... ................................................................ mag
      Kompott, ob schon, oben ist umgekehrt
      unten; dreht sich der PlotAal unter dem

      Latschen, wird's mir so summ, hab Lilith
      vergessen auf Kaffee und Kuchen, .Vor

      bei. Mein Glimmen, Singen und Freien um sie ... tanz mein Vulkan, spei und giere mir zu, Didel dei.


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      Gabel im Mund / nicht so hastig

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Frank,

      ich sehe das spitzweghafte Bild eines gebrechlichen (Groß)Denkers vor mir,
      der Mühe hat sich sein Hemd zuzuknöpfen, um sein Morgenmüsli zu schlürfen. ;)

      Aus der anschließenden Traumdenkerei greife ich mir mal

      den "PlotAal" -> Plot
      -> Aal
      -> Potwal

      und "Lilith", deren dualistische Erscheinungen von je her nicht nur sexuele Fantasien anregten, heraus.

      Damit verkrümmle ich mich aber wieder und mach mir einen Kaffee dazu.

      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Hallo Dichtel,

      ich sehe den Text sehr viel ernster als das es nur eine Traumdenkerei sei und ist mir sehr gefällig. Schon der Titel ... bedeutet für mich übersetzt:

      klön ... erzählen ... Klon ... zweites Ich ( vielleicht ) ---> zweites Ich erzähl mir was ... das macht es auch, in dem es das Sein überdenkt und sich zum Abschluß auf das Date mit Lilith, das er fast über die Sinn - Er - ei - jei vergessen hätte.

      Zwischendurch macht LI sich wieder Mut ..., los! greif nach den Träumen und seh zu das sie Wirklichkeit werden und so windete er sich durch den Text und sehe den Aal tatsächlich als nichts anderes als den, der sich durch den Kern des Textes aalt um zu Lilith zu flutschen und eher nicht als das verschluckende Monster.


      LG Luise
      Immer den Kopf hoch und lächeln
    • Perry schrieb:

      ... ich sehe das spitzweghafte Bild eines gebrechlichen (Groß)Denkers vor mir,der Mühe hat sich sein Hemd zuzuknöpfen, um sein Morgenmüsli zu schlürfen. ;)

      Aus der anschließenden Traumdenkerei greife ich mir mal

      den "PlotAal" -> Plot
      -> Aal
      -> Potwal

      und "Lilith", deren dualistische Erscheinungen von je her nicht nur sexuele Fantasien anregten, heraus.

      Hallo Perry,

      oh ja, dieser Protagonist hat wahrscheinlich vor lauter Gedankenflüge(l)n [ in seinen eigenen Drachen hinein, in den Farbtopf von Picasso, in die Erkenntnis, dass Pyramiden von unten nach oben wachsen, usw ... ] tatsächlich Mühe, sich sein Hemd zuzuknöpfen ... umso mehr, vergisst er dabei sein Date mit Lilith [ die Frau, die sich selbst weiß ];

      wird er es noch umbiegen können? ... ist es der PlotAal seiner Fantasie-Streams oder doch der PlotAal des Lebens im Bodengrund ./ ist er da, welcher auch immer, der agile Versuch, aus dem Meersatz einen köstlichen Wein zu destillieren?

      Perry, ein Danke für dein gründigen (blinzel)Besuch , :) ... wieder ein pfeif_Tschüss, Frank ...

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      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Neu

      Luise Maus schrieb:

      Hallo Dichtel,

      ich sehe den Text sehr viel ernster als das es nur eine Traumdenkerei sei und ist mir sehr gefällig. Schon der Titel ... bedeutet für mich übersetzt:

      klön ... erzählen ... Klon ... zweites Ich ( vielleicht ) ---> zweites Ich erzähl mir was ... das macht es auch, in dem es das Sein überdenkt und sich zum Abschluß auf das Date mit Lilith, das er fast über die Sinn - Er - ei - jei vergessen hätte.

      Zwischendurch macht LI sich wieder Mut ...

      , los! greif nach den Träumen und seh zu das sie Wirklichkeit werden und so windete er sich durch den Text und sehe den Aal tatsächlich als nichts anderes als den, der sich durch den Kern des Textes aalt um zu Lilith zu

      und eher nicht als das verschluckende Monster.

      LG Luise

      Hallo Luise,

      deine Wegung gefällt , :) , heißt, dein deutungs_Aal sieht hier auch den ernsthaften Vagabunden durch den Text ziehen, selbst, wenn sich LI in seinen Fantasieräumen zeitweil verliert, es zuweil tut ...spürt LI (sich) selbst, sucht er/sie immer wieder seinen/ihren Klon, sein/ihr inneres ICH, wär da was ganz eigenes seiner/ihrerselbst,

      fragt sich LI im Spiegel: Bin sicher da und doch die ewige Frage: Was mache ich hier eigentlich? ...

      bestimmt eine sinnige Frage, gibt sich LI Mut.

      Entdeckt einen Grund gewiss: ICH will leben in diesem L, ist L ein Farbtopf, darin die seltsamsten Farbmischungen ./ liegt es einzig an mir, die inneren Töne zu sehen, erinnert sich an Picasso, an das Wachsen der Pyramiden [ z. B. in einer Sanduhr ], passiert es ... lasse ich es (für mich) zu.

      Erinnert sich bestimmt an Kupar Faustus [ Kar ], an seinen Wal in seiner Walnuss ...klönt vor sich hin ./ kennt den Geschmack des Meersatzes, warum nicht heute, wär’s Wein.

      Fügt der Text, mMn, ein auffälliges Quer in diese sprudelnde Collage ein; wollte dieses Quer bedenken, vielleicht bedenken, gibt es über alle Fantasie hinaus [ und immer zeit-parallel ] auch die Wirklichkeit draußen, reale Menschen, die eine reale Berührung einfordern. Ist es Li passiert, hätte er fast [ hat es vielleicht sogar ] sich selbst in seinen Fantasieräumen verirrt ./

      das Date mit Lilith vergessen. Nur ein Fauxpass? oder doch ein irreparabler Break, den eine Lilith möglicherweise nicht akzeptiert; ist sie gewiss der reale Anteil im Lebensdrive. Ist die Fantasie ebenso real, dennoch eine zweite Wirklichkeit, die sich einzig figurierte Beine zum Laufen, Gehen erfindet und erschafft; der Asphalt braucht nunmal reale Beine, um drüber zu gehen. Deine Sicht über das Monster, den textalen Drachen sehe ich ebenso außerhalb des text_Aals ./

      vielleicht ja genau LI’s inneres ICH-Monster / ICH-Drachen, der ihn immer wieder in eine irreale, surreale anders_Welt [ als die draußen ] hinein verführen will?


      Luise, ein sehr Danke für deinen quer-gründigen Besuch , :) ... dir wieder einen lieben Gruß, Dichtel ...

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