erste hilfe

    • Feedback jeder Art
    • erste hilfe

      bleibt das herz stehen fasst man sich
      eines und drückt fest im takt von
      stayin‘ alive auf den wunden punkt

      zwischendrin atmet man tief ein
      und pustet vorsichtig il silencio
      in den weit geöffneten mundraum

      hilft alles nichts summt man au revoir
      von mr 100 000 volt und versucht
      verzeifelt den defibrillator anzulegen

      *) Zur Nachahmung empfohlen!
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Perry ()

    • Sorry, aber ich versteh den Witz nicht oder was so humorvoll an einer gescheiterten Wiederbelebung sein soll.
      Ich finde dies ist die falsche Kategorie für den Text.
      "Ein Gedicht darf man nicht kaputt analysieren"
      (Konstantin Wecker)

      Wer sich seine eigenen Fehler nicht eingesteht, der mäkele nicht an anderen.
      (Susan Melville)
    • Hallo Susan,

      nicht immer ist der erste Blick, der gewollte.
      Ich habe hier den eher hintergründig satirschen Blick auf das leider viel zu stiefmütterlich behandelte Thema gerichtet.
      Erste Hilfe ist wichtig und es wird versucht mit allen, auch leichten Mitteln wie "Stayin' Alive etc.", die Angst bzw. Scheu sie anzuwenden abzubauen.
      Danke für deinen ersten Eindruck, vielleicht ist er ja ein Hilfe, den Text noch etwas zu schärfen.

      LG
      Perry



      .
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Hallo Susan,
      Philosophisches finde ich wenig an dem Thema bzw. dessen Aufbereitung hier im Text, aber vielleicht finden sich ja noch weitere Meinungen. Manchmal braucht es Geduld bei der Textarbeit. ;)
      LG
      Perry

      Neuer Ansatz:

      erste hilfe

      bleibt das herz stehen fasst man sich
      eines und drückt fest im takt von
      stayin‘ alive auf den wunden punkt

      zwischendrin atmet man tief ein
      und pustet vorsichtig il silencio
      in den weit geöffneten mundraum

      hilft alles nichts summt man etwas
      von gilbert bécaud und versucht
      noch einen defibrillator anzulegen
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Perry ()

    • Hallo Luise,
      freut mich, dass Dir die Bilder mit etwas weniger "Hochspannung" zumindest nur die Haare sträuben.
      Wenigstens hat das Thema "Erste Hilfe" auch mal eine, wenn auch etwas schwarzhumorige, Aufmerksamkeit erhalten.
      Danke fürs Interesse und LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Perry schrieb:

      Neuer Ansatz:

      erste hilfe

      bleibt das herz stehen fasst man sich
      eines und drückt fest im takt von
      stayin‘ alive auf den wunden punkt

      zwischendrin atmet man tief ein
      und pustet vorsichtig il silencio
      in den weit geöffneten mundraum

      hilft alles nichts summt man etwas
      von gilbert bécaud und versucht
      noch einen defibrillator anzulegen

      Hallo Perry,

      warum mich der Text, gerade in dem von dir gemeinten 'Schwarzen Humor' nicht anmacht [ mMn nicht funktioniert ], liegt mMn u.a. an den schläfrigen Liedtiteln, die für mich aber auch zu Null die Ausnahmesituation des Erste Helfers, einer solchen Ersten-Hilfe auffangen ... da ist aber ein Pulsschlag, der geht bei direkter Druckpressur und MundzuMund Beatmung sicher durch die Decke ... wie schon gesagt, hier summelt mir alles zu sehr song-tumb vor sich hin. Ebenso die letzte Strophe, greift sie mMn bzgl des Defibrilators überhaupt nicht ./ ein erreichter Punkt, der nun auf Knopf und Loch steht; insbesondere, willst du hier auch den Schwarzen Humor parallel glimmen lassen;

      Schwarzer Humor ist dieses Abstrusium, dass über-überspitzt mit der Realität spielt, sie dennoch (letztlich) haarfein begleitet. Auch meine ich, braucht's die Liedtitel nicht in Kursivschrift. Kam mir zur letzten Strophe folgende Idee:

      Original:
      hilft alles nichts summt man etwas
      von gilbert bécaud und versucht
      noch einen defibrillator anzulegen

      Idee:
      hilft alles nichts kurz vor dem abnip
      peln klappts vieleicht mit dem biene
      maja defri die holzkiste hat geduld

      ---------------------------------------------------- so in etwa , ;)

      ... ein überspitzter Titel könnte (schwarz) auch sein: erste hilfe auch das noch


      dir wieder ein Tschüss, Frank ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Perry,
      ich finde es gut, dass du dieses Thema wunderbar auf deine Art angesprochen hast.
      Mir gefällt die erste Vision sehr gut, man muss es nicht wie in der zweiten Vision abschwächen, denn es muss richtig schocken, sonst bringt das nichts. :thumbsup:
      LG
      Karlo
      © Karl-Heinz Hübner
      Alle Rechte vorbehalten,besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung,sowie
      Übersetzung.Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
    • Hallo Frank,
      wie immer schätze ich dein offenes Wort, hier kann ich aber mit deiner humoresken Version nicht viel anfangen.
      Meine Vorgabe war hier Parallelen zwischen den Musikstücken (Stayin' Alive, das ja eine der bekannrten Rhythmusvorgaben für Herzmassagen ist) und Erste-Hilfe-Maßnahmen zu legen. Was Gilbert Becaud anbelangt, hat dieser ja den Beinamen Mr. 100 000 Volt und passt so, wenn auch überspannt, zum Defibrillator.
      Dass der Grunderzählton vom noch rhthmischen Stayin' Alive, übers atemlose Il Silencio, zum spannungsgeladen Summen etwas abfällt könnte man zwar mit der schwindenden Chance aufs Überleben begründen, aber das wäre doch zu konstruiert. ;)
      Ich lasse mir das aber noch einmal durch den Kopf gehen, vielleicht finde ich auch noch etwas Passenders.
      LG
      Perry

      Hallo Karlo,
      freut mich, dass Dir die Satire gefällt.
      Schocken sollten die Bilder zwar nicht, aber durchaus Aufrütteln sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
      Danke für Gefallen und LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Perry ()

    • -

      Perry schrieb:

      Meine Vorgabe war hier Parallelen zwischen den Musikstücken (Stayin' Alive, das ja eine der bekannrten Rhythmusvorgaben für Herzmassagen ist) und Erste-Hilfe-Maßnahmen zu legen.

      Was Gilbert Becaud anbelangt, hat dieser ja den Beinamen Mr. 100 000 Volt und passt so, wenn auch
      überspannt, zum Defibrillator.

      Dass der Grunderzählton vom noch rhthmischen Stayin' Alive, übers atemlose Il Silencio, zum spannungsgeladen Summen etwas abfällt könnte ...

      Hallo Perry,

      nehme ich nur die Lyriks dieser drei Songs, widersprechen sie mMn deinem Parallelgedanken für "Erste-Hilfe-Maßnahmen zu legen" in deinen drei Schritten" ... Stayin Alive [ die Suche nach jemandem Nahen, der innere Antrieb weiterzuleben ], il silenzio [ trauernd Abschied nehmen von einem wahrscheinlich toten Geliebten ], au revoir [ die Erkenntnis, sein altes Leben aufzubrechen für neue beinige Wege ];

      beschreiben mMn die Überlagerung dieser drei Songs [ Lyriks ] jenes Auf und Ab des Menschen im Leben und des Selbstwillens und der Hoffnung auf Nähe, ein Gemeinsames zu/mit anderen .... passieren auch Trennungen ... ;

      sehe ich hieraus eher Lebenssprenkel des einzelnen zum Leben [ in seinem inneren Auf und Ab ], eher dann den Titel: Auf und Ab,

      als die quasi seltsame Parodie / Bild [ soll ja keine Ironie sein ] auf 'Erste Hilfe' ... ist mir gemäß der Lyriks viel zu eingetunnelt und schrittig falsch parallelt ... für mich , ;) ... werde ich zumindest mit dem Titel 'erste hilfe' und den Bildanpassungen daran komplett fehlgeleitet ... ginge es hier letztlich doch um Lebensprenkel ?

      ... oder ich verstehe überhaupt nicht, was das Terzett will ... kann ja auch sein , ;)


      Perry, wieder ein Tschüss, Frank ...

      -.
      Gabel im Mund / nicht so hastig

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Frank,
      das ist ja das Interessante bzw. Faszinierende an Lyrik, dass es nicht nur eine, sondern vielfältige Herangehensweisen und Lesemöglichkeiten gibt.
      Mir ging es hier nicht um die inhaltlichen Aussagen der Lieder, sondern um deren Außenwirkung sei es der Rhythmus, die Instrumentialisierung oder den Interpreten.
      Mal sehen, vielleicht finde ich an Stelle von Il Silencio noch etwas Passenderes, denn das passt wohl am Wenigsten ins Realbild.
      Danke Dir trotzdem fürs Dranbleiben und LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
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