zeichensprache

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      das liebste licht am himmel war mir
      immer der abendstern der überm dach
      fenster hing wenn ich auf reisen ging

      später baute ich an des lebens küsten
      burgen mit hohen türmen verzierte sie
      mit muscheln als satellitenschüsseln

      jetzt da die sonne tiefer sinkt sehe ich
      immer öfter den pfau am firmament wie
      er mir mit seinem sternenrad zuwinkt
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Hallo Perry,

      irgendwann schafft man es nicht mehr auf die Traumreisen zu gehen und die Lebenszeit fängt mit dem Runterzählen des CountDown an und plötzlich bemerkt man die schönsten Silhouetten im wunderbar feurigen Sonnenuntergang ... ist auch eine erlebnisreiche Reise, oder kann sie sein.

      LG Luise
      Zuerst einmal ein NEIN, dann vielleicht ein VIELLEICHT und später ein JA. Grundsätzlich aber ein ... ABER! © Luise Maus
    • Hallo Perry,
      deine Zeilen erinnern mich an das Gedicht "Stufen" von Hermann Hesse.
      Dein Werk gefällt mir, gern gelesen! :thumbsup:
      LG
      Karlo
      © Karl-Heinz Hübner
      Alle Rechte vorbehalten,besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung,sowie
      Übersetzung.Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
    • Hallo Luise,
      unser Leben lang geben/setzen wir Zeichen und warten auf Antworten. Vielleicht braucht es erst die Altersmilde im Blick, um sie zu erkennen. ;)
      Danke fürs Hineinspüren und LG
      Perry

      Hallo Karlo,
      freut mich, dass Dir die Bilder gefallen. An Hesses Symbolkraft reichen meine Lebensreflexionen bei Weitem nicht heran, dafür muss aber auch keiner eine Interpretation dazu verfassen. ;)
      Danke fürs Wertschätzen und LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Perry schrieb:

      das liebste licht am himmel war mir
      immer der abendstern der überm dach
      fenster hing wenn ich auf reisen ging

      später baute ich an des lebens küsten
      burgen mit hohen türmen verzierte sie
      mit muscheln als satellitenschüsseln

      jetzt da die sonne tiefer sinkt sehe ich
      immer öfter den pfau am firmament wie
      er mir mit seinem sternenrad zuwinkt
      .
      Hallo Perry,

      eine Erinnerungssuche, Spurensreise von LI ./ sieht Li die lebensbereichernden Farben, die LI immer bewegt und lebensagil bewegt, bedeutet haben ... steht nun die Sonne tiefer [ als Bild für das alt_Sein ], eröffnen sich bekannte Farben, hatte sie LI in seinem Pinselstrich auf die Leinwand gebracht, würde ein Pfau sein Rad schlagen.

      Diese Li-Reise mundet mir guut , :)

      Konstruktiv hätte ich zwei Vorschläge:

      einmal zu dem Bild: später baute ich an des lebens küsten ... hier ist mir das Wort "lebens" zu allgemeinplätzig und zu überdröhnt gesetzt; könnte mir hier eine konkrete, konturte Küstenstruktur gut vorstellen.

      und zur letzten Zeile: wie er mir mit seinem sternenrad zuwinkt ... dieser wie-Vergleich muss mMn nicht sein; zudem ist mit die Formulierung: wie er mir mit einfach zu eckig unschön , ;) ... als Idee:


      jetzt da die sonne tiefer sinkt sehe ich
      immer öfter den pfau am firmament er
      winkt mir zu fächert sein sternenrad


      ------------------------------------------------------------ ne Möglichkeit , ;)

      ein Tschüss, Frank ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Hallo Frank,

      danke für die berechtigten Hinweise und hilfreichen Anregungen.

      Hier eine hoffentliche bessere Version:

      zeichen sprache

      das liebste licht am himmel war mir
      immer der abendstern der überm dach
      fenster hing wenn ich auf reisen ging

      später baute ich an umtosten küsten
      burgen mit hohen türmen verzierte sie
      mit muscheln als satellitenschüsseln

      jetzt da die sonne tiefer sinkt sehe ich
      immer öfter den pfau am firmament
      wie er sein sternrad fächernd schwingt

      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Perry schrieb:


      Hier eine hoffentliche bessere Version:

      zeichen sprache

      das liebste licht am himmel war mir
      immer der abendstern der überm dach
      fenster hing wenn ich auf reisen ging

      später baute ich an umtosten küsten
      burgen mit hohen türmen verzierte sie
      mit muscheln als satellitenschüsseln

      jetzt da die sonne tiefer sinkt sehe ich
      immer öfter den pfau am firmament
      wie er sein sternrad fächernd schwingt

      -
      .
      Hallo Perry,

      nee , ;) , deine Ersetzungen, Änderungen sind mir gleichfalls viel zu unlebendig. "umtosen" ist mMn ebenso einzig neblig nichtssagend ./ warum nicht 'klippende küsten' mit ner feinem Alliteration [ würzte hier Lebendigkeit, mMn ];

      und zur Abschlussszeile ./ mMn ebenso un_assoziativ; warum diese "wie" ?????? leuchtet mir echt nicht ein ... geht's hier doch um ein sinnen_Bild das lebt, warum das langweilige Partizip "fächernd" und nicht direkt: fächert ??????

      ist ja nur meine Sichtweise , :)


      wieder einen Gruß, Frank ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Hallo Susan,
      ja die Satellitenschüsseln fallen tatsächlich etwas aus dem erwarteten Bild, ursprünglich standen da auch Fenster.
      Da ich aber gern manchmal auf das Überraschende bzw. Unerwartete setze und die Satelittenschlüsseln sozusagen eine Art technische Brücke ins Weltall darstellen, fand ich sie passend.
      Danke fürs Interesse, ich nehme deinen Hinweis aber gern zum Anlass, eine vielleicht weniger "technisierte" Brücke zu schlagen.
      Denke da z.B. an ein Büschel Dünengras als Antenne, oder eine Schwertmuschel als Fernrohr.
      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
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