Winter

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    • Winter

      Einsam und klirrend schläft die Nacht,
      vom eisigen Wind begleitet.
      Schneeflocken tanzen vor Fenstern
      für mystische Blumen aus Eis.

      Die Erde ruht unter weißer Pracht
      von unzähligen Sternen bewacht.
      Melancholisch erscheint die Natur
      still mit dem silbernen Mond vereint.

      Kälte umklammert kurz die Hoffnung,
      hält den Körper frostig gefangen.
      Die Seele wird spontan entfesselt,
      nur die Hülle ist Vergangenheit.

      Der so erstarrte Glanz des Lebens
      spiegelt die volle Schönheit des Seins.
      Spielerisch formt sich kunstvoll Neues,
      aus fernem goldenem Sternenstaub.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Detlef Radke ()

    • Hallo und sei willkommen in unserer WG, Detlef

      "Winter" gefällt mir sehr gut. Ich sah mich als barfüßiges Sternensammlerkind im nächtlichen Kalt stehen, um auf die Geburt aus fernen Sternenstaub zu warten.

      LG Luise
      Zuerst einmal ein NEIN, dann vielleicht ein VIELLEICHT und später ein JA. Grundsätzlich aber ein ... ABER! © Luise Maus
    • Hallo Detlef,

      auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.
      Deine Winterimpression beschreibt ein märchenhaft mystisch verbrähmtes Traumbild.
      Die Bilder gefallen mir gut, auch wenn ich leichte Unschärfen erkenne wie z.B
      - Eisblumen sind starre Gebilde und können deshalb nicht tanzen.
      Vielleicht wäre "umtanzen" eine Alternative.
      - Bei der Verwortung ist mir aufgefallen, dass Du gelegentlich die Satzreihung verdrehtst.
      hat das einen besonderen Grund, weil ich das eigentlich nur von Reimzwängen her kenne.
      Jetzt hör ich aber gleich wieder auf zu Mäkeln, denn in Traumfantasien ist ja schließlich alles möglich. ;)
      Gern gelesen und LG

      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Hallo Perry,
      erst einmal danke für dein Interesse.
      Die Schneeflocken tanzen vor den Fenstern, welche (die Fenster) mit Eisblumen geschmückt sind.
      Ich hab jetzt mal die Satzreihung richtig gestellt, um zu sehen wie es dann wirkt.
      Ich schreibe mehr spontan und nach Gefühl, als nach Regeln. Jetzt fühlt es sich aber für mich nicht mehr so mystisch und geheimnisvoll an. Ich kann mich da aber auch irren, denn wenn man selber drin steckt sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht.
      Bin für jeden Tipp und Hinweis dankbar!
      LG Detlef

      Winter

      Einsam und kalt schläft die Nacht,
      nur vom eisigen Wind begleitet.
      Schneeflocken tanzen vor Fenstern,
      mit mystischen Blumen aus Eis.

      Die Erde ruht unter weißer Pracht,
      von unzähligen Sternen bewacht.
      Die Natur scheint melancholisch
      mit dem silbernen Mond vereint.

      Kälte umklammert die Hoffnung,
      hält den Körper fest gefangen.
      Die Seele wird entfesselt,
      doch die Hülle ist Vergangenheit.

      Der erstarrte Glanz des Lebens
      spiegelt die Schönheit des Seins.
      Kunstvoll formt sich Neues,
      aus fernem Sternenstaub.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Detlef Radke ()

    • Hallo Detlef,

      es freut mich, dass Du am Text arbeiten willst.
      Ohne "formale" Gewähr hier ein Vorschlag von mir:


      Einsam und frostig schläft die Nacht,
      vom eisigen Wind begleitet.
      Vor Fenstern tanzen Schneeflocken,
      für mystische Blumen aus Eis.

      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Danke Perry,
      habs umgestellt und auf die Silben geachtet.
      Bitte um deine Meinung.

      Winter

      Einsam und klirrend schläft die Nacht,
      vom eisigen Wind begleitet.
      Schneeflocken tanzen vor Fenstern
      für mystische Blumen aus Eis.

      Die Erde ruht unter weißer Pracht
      von unzähligen Sternen bewacht.
      Melancholisch erscheint die Natur
      still mit dem silbernen Mond vereint.

      Kälte umklammert kurz die Hoffnung,
      hält den Körper frostig gefangen.
      Die Seele wird spontan entfesselt,
      nur die Hülle ist Vergangenheit.

      Der so erstarrte Glanz des Lebens
      spiegelt die volle Schönheit des Seins.
      Spielerisch formt sich kunstvoll Neues,
      aus fernem goldenem Sternenstaub.
    • Hallo Detlef,
      von mir auch hier noch einmal ein herzliches Willkommen in unserer PoetenWG.

      Ich danke dir erst einmal für dein tolles Werk, ich habe es sehr gerne gelesen und muß sagen das es nach den eingebrachten Vorschlägen noch besser klingt.

      Vielen Dank das ich das lesen durfte.
      coff:poet

      Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende. :D
      kreative Grüße
      Nils
    • Hallo Detlef,
      habe gern deine Winterreise gemacht.
      Das Werk ist ganz mein Geschmack, es lässt angenehme Bilder entstehen.
      Es gefällt mir sehr gut! :thumbsup:
      LG
      Karlo
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