Mond

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    • Mond


      Der Mond springt aus der Fassung und fällt leicht,
      Nachdem er sich durch schwarze Schatten kugelt
      Und über Horizonte hüpfend rugelt:
      Der Nebel und der Schnee sind sanft und seicht.

      Wie sehr er einem Lampion dabei gleicht,
      Den Kinder durch Oktobernächte tragen
      Und dessen frühen Feuertod beklagen,
      Wenn böser Spuk durch Kerzenlichter streicht.

      Jetzt hält er still und will sich nicht bewegen.
      Den Kopf verbiegen, in den Nacken legen,
      Bis Wirbel knacken und der Kragen schmerzt

      Und eine Wolke in sein Scheinen trudelt,
      Die Atmosphäre stört, das Bild versudelt:
      Jetzt hat sich’s der Trabant mit mir verscherzt.
      Motto: "Gelegenheit.Macht.Dichtung"
      (c) Walther - Abdruck/Verwendung gegen vorherige Freigabe durch mich durchaus erwünscht!
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