lyrische Haarmann sweets ___

    • tangoed schrieb:

      ... wäre der Mörder Haarmann, sollte er gemeint sein ... sweets würde etwas mörderisches aus den 20´gern in die Moderne übertragen, der Lyrik von heute aufgebürdet ..,

      Der englische Begriff sweets stellte so eine Blendung/Verharmlosung da, einen Mangel an Radikalität, eine versäumte Pflicht der Lyrik als Instrument der Aufklärung.

      Mit Lyrage wird der Lyrik, um die es ja im Text geht, ein Gewaltpotential unterstellt (Rage),

      sie wird instrumentalisiert und zur Handlung aufgefordert.
      .
      Hallo tangoed,

      mMn eine sehr interessante und verlockende Deutung, die dir aus und mit dem Text in den Sinn gekommen ist , :) ... quasi einem Bereich der Lyrik eine quasi immerwährende Pflicht zu unterlegen, dass sie teilweise auch im Sinne der "Aufklärung" fungiert ./ abgeleitet aus dem Neologismus "Lyrage" im Text deiner Zerlegung: ... Ly + rage ;

      das hat echt was !

      ... und ehrlich, ich hatte bewusst bei diesem Konstrukt "Lyrage" gar nicht explizit daran gedacht, ist meine Zerlegung "Lyr + age", wobei immanent mein Text ja gerade diesen Mangel an gesellschaftlicher Courage des Einzelnen bedeuten will; trinkt Joe lieber Kaffee oder Tee als ... [ wie du so fein die "sweets" als quasi Süßigkeiten der Verblendung und Verhamlosung deutest ],

      letztlich der Text also doch genau diese "Rage" vom einzelnen [ zuweil ] ein -und abfordert.

      tangoed, ich habe wirklich mit großem Interesse deinen herausgefilterten Gedankengang gelesen ... dafür echt ein Freu von mir , :) ... werde nun bei dem Wert Lyrage mindestens unbewusst auch immer an Ly + Rage denken.

      Dir einen/meinen denkfreudigen Gruß, Dichtel ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Dichtel schrieb:

      Dichtel schrieb:

      -

      lyrische Haarmann sweets ___

      ............ Lyrage: Melting Pot

      .................. ...... Salad Bowl s

      ......................... Kaffee Pot

      okay okay , auch Tee_time;

      hey Joe becool, geilo, near
      smelly garbage Orch ideen

      -

      Luise Maus schrieb:

      Hallo Dichtel, für mich sind es in Tat merkwürdig verwirrende Gedanken die du da zustande gebracht hast.

      Sicher spielst du ... einen sozial kritschen Aspekt an ... in der Kombination

      des Massenmörders ...
      der doppelten Spielerei des Melting Pot ...
      der Salatschüssel ...

      und der Verweildauer mit einem Kaffee Pot ...

      daneben ... Joe [ sagt ihm eine Stimme ]: bleib einfach cool und geilo in der Nähe des stinkenden Müll's

      ( womit du ganz sicher die verrohten Elemente der Gesellschaft meinst die, die Unterlegenen sich noch unterlegener fühlen lassen ), und stell dir hier [ eine Orchidee vor ] ... eine Idee ... wie er sich aus dem Schlammmassel herauswinden kann.

      Fazit: .. Der Mörder steht für die Gesellschaft und Joe ist das arme Würstchen von nebenan


      Das ist nun meine Interpretation die ich mir hart ergooglet(d) habe. ............................. LG Luise
      .Hallo Luise,

      vielen Dank für deine detail-ziselierte Wegung , :) ... und ja, der Text ist wirklich im Ausklang zu undeutlich gezeichnet [ es kommt ja noch eine Variante ], wobei ich deiner Spur sehr gut, textnah folgen kann ./ bin ich dennoch überrascht über dein Fazit insofern, siehst du ja im Text für Joe jene kaschierende selbst_Blendung, quasi der Realität in ihrer "Stinke" eine Orchidee über zu streifen, also doch autark in seiner Entscheidung

      folgerst du daraus aber, er sei quasi der Spielball [ das Würstchen ] dieser textalen Gesellschaftsstruktur, stellte sie letztlich eine Haarman'eske gegenüber ihrem eigenen Potential, eben dem eigenen Menschen dar. [ vielleicht sehe ich diese deine Stelle aber auch zu eng und du meinst, der Mensch als Bilder der Gesellschaft zerüttet quasi selbst die seine Gesellschaft durch sein inszeniertes blind_Gucken, meinst du vielleicht diesen Weg? ]

      ... denn, dachte ich eigentlich mit deinem Bild der Kaschade mittels Orchideen-Blendung liegt es in/an Joe, wohingehend er sich entscheidet ... hin weiterhin zur selbst_Blindung oder hin zur Konfrontation darüber, was vor seinen Augen passiert.

      Luise, nochmal ein Freu für deine Deutung ... ich finde sie sehr real-möglich ./ und zu meinem Fragezeichen: gibst du mir bitte noch eine kleine Orientierung , :) ; wieder ein sehr danke_Tschüss für deinen Besuch, Dichtel ...


      Hallo Dichtel,

      die Orchideensache, so wie du sie erklärtes war mein allererster Gedanke, genau so.

      Doch erschien mir dies in der Tat für einen Dichtel zu einfach. Und somit kam ich auf das Glatteis und fiel auf die Nase damit indem ich glaubte du hättest mit "Orch" eine Abkürzung gewählt und habe diese somit für mich wie gelesen interpretiert, was für mich schlüssig war wenn ich an die Verrohung mancher egomanen Gesellschaftsschichten denke.

      Was habe ich gelernt: Der erste Gedanke ist wie so oft der richtige und man sollte nicht zu kompliziert denken.

      LG Luise
      Immer den Kopf hoch und lächeln
    • Dichtel schrieb:

      -

      lyrische Haarmann sweets ___

      ............ Lyrage: Melting Pot

      ......................... Salad Bowl s

      ......................... Kaffee Pot

      okay okay , auch Tee_time;

      hey Joe becool, geilo, near
      smelly garbage Orch ideen

      -

      tintenschnee schrieb:

      Hallo Dichtel,

      Es ist ein Text, der sich gesellschaftlich/politisch einordnet. ...in den ersten drei Zeilen, da werden „Dinge“ hart umrissen in den Raum gestellt. Jede Nenennung steht erst einmal da und entfaltet sein eigenes Bedeutungsumfeld.... spüre ... eine erzeugte Reibung, nehme ich nur „Haarmann“ und „sweets“.

      Für mich erfährt der Text mit „okay, okay“, einen Tonveränderung. ... verlässt ... seinen vorher glasklaren Blick auf die Welt, da entsteht für mich eine „Schein-Anbiederung“.
      -

      okay okay , auch Tee_time;

      hey Joe becool, geilo, near
      smelly garbage Orch ideen
      .............................................................. -----

      ...indem der „Herr des Textes“ nun einen Joe anspricht, ihn beruhigt in einer Sprache, die ich hier erst einmal als „seltsam“ empfinde, "unpassend" kann ich noch nicht sagen .. was ich spüre, ist diese Zweiteilung des Textes.

      ... bin sicher, das hinter dem Text mehr als eine ernsthafte Auseinandersetzung und eine ebenso ernsthafte Aussage steckt. Daher warte ich gespannt auf deine Überarbeitung.

      Eine gute Woche. Tintenschnee
      -
      .
      Hallo tintenschnee,

      ein Freu auf deinen Besuch in der Haarmann'eske.

      Und ja, so war auch meine Idee, quasi mit der Bild-Reibung von "Haarmann" und "sweets" in die Ebene des Gesellschaftspolitischen überzuleiten ... aufgeblättert mit den Bildern: Meltingpot, Salad Bowls und der kontra_Melange von Kaffee -und Teetrinken.

      Ist für dich diese Tonfall-Änderung auffällig, leitet der Text von jenen "hart umrissenen" Bedeutungswerten im ersten Teil über in einen zweiten Teil, in dem ja fast schon wort-schlacksig ein Joe eingeführt wird, der scheinbar stinkenden Müll und Orchideen mag, zumindest in dieser Gedankenmelange weilt ./ kippt mMn der Inhalt auch hier in eine "seltsame" Kontraposition um.

      Wie du es treffend sagst: passiert hier eine inhaltliche und formale "Zweiteiung des Textes" ... so auch meine Absicht , :)

      Du hast ja mittlerweile auch die patzel verschiedensten und mMn tollen, ganz eigenwilligen Deutungsspuren gelesen; haben sie mich dafür gut begleitet, meine noch folgende 'Neue Version' inklusive paar mini_Streichungen und paar mini neuen Wörtern zu gestalten ... kommt dann noch ...

      tintenschnee, hat mir dein erstes Vorjustieren gut behagt , :) ... bis dann, einige Antworten weiter; ein Tschüss, Dichtel ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Luise Maus schrieb:

      Dichtel schrieb:

      ... denn, dachte ich eigentlich mit deinem Bild der Kaschade mittels Orchideen-Blendung liegt es in/an Joe, wohingehend er sich entscheidet ... hin weiterhin zur selbst_Blindung oder hin zur Konfrontation darüber, was vor seinen Augen passiert.
      Hallo Dichtel,

      die Orchideensache, so wie du sie erklärtes war mein allererster Gedanke, genau so.

      Doch erschien mir dies in der Tat für einen Dichtel zu einfach [ <-- ;) , ja ja, Dichtel und seine kryptisch-hermetischen bein_Sprünge ]

      Und somit kam ich auf das Glatteis und fiel auf die Nase damit indem ich glaubte du hättest mit "Orch" eine Abkürzung gewählt und habe diese somit für mich wie gelesen interpretiert ...

      Was habe ich gelernt: Der erste Gedanke ist wie so oft der richtige und man sollte nicht zu kompliziert denken.

      LG Luise
      .
      Hallo Luise,

      antworte ich doch gleich mal auf deine schnelle Antwort.

      Du hast ganz Recht, dieses optische Wortespiel "Orch ideen" ist natürlich Quark mit Soße und führt mehr zur Wirrung als zu einer sinnigen text_Wegung , ;( ... kommt natürlich in der 'Neuen Version' weg, heißt, werden's ganz normale Orchideen.

      ... und so erhoffte ich es mir ja auch [ assoziierend, wenn diese Spur ], dass es dieser Joe selbst in der Hand hat, welchen Blick er auf die Gesellschaft legt, den blinden oder den wachen ... umso mehr mMn heute wichtig, in einer Zeit - sagst du es treffend: in der die Verrohung mancher egomanen Gesellschaftsschichten 'nur so rum-protzt'.

      Luise, vielen Dank für deine direkte Erklärung , :) ... bis dann zur Änderung, Gruß Dichtel ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • karlo schrieb:

      Lieber Dichtel,
      ich kann leider nichts mit dem "Wortsalat" anfangen, sei mir nicht böse deswegen.
      Bei mir müssen Wörter schwingen in einer wohltuenden Weise, sie sollten melodische Übergänge aufweisen.

      Alles Liebe
      Karlo
      .
      Hallo karlo,

      du liegst mit deiner Sicht sehr nah bei dem Stück ./ geht's ihm inhaltlich auch fernab um ein wohltuendes Fließen und Schwingen ... habe ich es scheinbar gut selbstreferentiell getroffen

      und damit bist du mit deiner Sicht eines 'bedachten' Wortesalats schon durch die erste Tür der Deutung hindurchgegangen , :)

      dir wieder einen lieben Gruß, Dichtel ...

      .......................................... -----------------------------

      schau dir mal die tolle filmische Wegspur von Uloisius an; ist ja der Kommentar schon selbst eine Lyrik ... Hach !!!

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Uloisius schrieb:

      lyrische Haarmann sweets ___

      ........... Lyrage: Melting Pot

      ........................ Salad Bowl s

      ......................... Kaffee Pot

      okay okay , auch Tee_time;

      hey Joe becool, geilo, near
      smelly garbage Orch ideen

      ----------------------------------------------------------

      ... lasse mich von meinen ersten eindrücken beim lesen leiten :


      Irgendwo in der stadt beim frisör,
      habe mich gut unterhalten.
      Hinterher beim italiener ein salat
      und ein kaffee danach.
      Tee ginge auch für die welche einen wollen.

      Da kommt ja schon
      mein kumpel joe
      mit einem verranzten, übel riechenden
      strauß orchideen in der hand

      ---------------------------------------------------------------


      Ein Gruß zum Schluss,

      Uloisius
      .
      Hallo Uloisius,

      was für eine 'geilo' Deutungsspur und Szene hast du hier abgeleitet, Hach hach , :thumbsup: ... ich bin kreativ ganz begeistert.

      Ich führe sie hier nochmal ein ___________________ :

      Irgendwo in der stadt beim frisör,
      habe mich gut unterhalten.
      Hinterher beim italiener ein salat
      und ein kaffee danach.
      Tee ginge auch für die welche einen wollen.

      Da kommt ja schon
      mein kumpel joe
      mit einem verranzten, übel riechenden
      strauß orchideen in der hand

      -

      ... aber Hallo, dafür gibt's cool meinen danke-dafür George Grab Schal [ ein echt geilo Stück Text , ;) ]


      ......................


      -----------------------------------------------------------

      vor allem ist deine Umsetzung in ihrerselbst ja big eine feine [ frei versige ] Lyrik selbst !!!

      Ist sie so cool und gelassen, unaufgeregt und setzt fein schleichend einen Kontrapunkt. Ist da einerseits das Teilhaben am kulturell breit aufgespannten Meltingpot, wie er ja so lebendig um uns und mit uns lebt, gibt's ja viele, die Lust darauf haben ... Frisör, Salat, Kaffee auch Tee ... ./ taucht da plötzlich dieser Joe mit seinem verranzt, übel riechenden Deko-Layout auf, wär's das Normalste der Welt , :love: ;

      und endet damit deine erzähl_Spur ... einfach Klasse.

      Darf mich als Leser nun bitzlig daran auslassen. Was passiert hier wirklich? ... und ich tu's gewiss, hi hi ...

      Uloisius, hab deinen Textage sehr genossen , :) ... vielen Dank dafür. Bitte mehr davon hier im Forum, einfach nur bitzlig 'geilo' und so tiefgräbig.

      Wieder ein fröhpfeif Tschüss dir, Dichtel ...

      --------------------------

      so, dann fast gleich noch meine ein-Hubberle-gerichtete Neue Version ... hat mir echt Freude bereitet, mit euch diesen (ernsten Gedanken) in die Kneifzange zu nehmen ... vielen Dank für euer Mitmachen , :)

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig

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    • -

      so, hier nun meine mini_Änderungen aufgrund eurer berechtigten Einwände ... und doch fast gleich mit dem Original gehend, mal so versucht :

      -

      lyrische Haarmann sweets ___


      . Lyrage: Melting Pot

      .............. Salad Bowl s

      ............... Kaffee Pot

      okay okay, auch Tee-
      time. Hey Joe ... cool.

      smelly garbage im Knopfloch ne Orchidee

      .......................................... noch’n Kandis?

      -

      link zum Original _____________
      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig

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    • Dichtel schrieb:

      so, hier nun meinen mini_Änderungen aufgrund eurer berechtigten Einwände ... und doch fast gleich mit dem Original gehend, mal so versucht :
      Ich bin total begeistert
      :!: Never Ending Story :thumbsup:









      © Karl-Heinz Hübner
      Alle Rechte vorbehalten,besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung,sowie
      Übersetzung.Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
    • Hallo Dichtel,

      die Veränderungen finde ich gelungen. Ich versuche zu begründen, was mir daran besser gefällt als in der ersten Version.

      Einmal hast du Tee-time mit einem Umbruch versehen, das macht nicht nur das Lesen leichten, denn ich habe es nur schwer hinbekommen diesen Deutsch-Englischen Mix ohne stolpern zu sprechen. Meist hatte ich tea-time gelesen, ehe ich mich versah.
      Durch den Umbruch bekommt aber auch das Wort "time" ein eigenes Gewicht im Sinne von: "es ist Zeit". Vielleicht Zeit für Joes in diese Welt mal hineinzusehen, den "smelly garbage" mal wahrzunehmen.
      Die ZUrücknahme der englischen Worte tut auch gut. Das Einbinden des "stinkenden Mülls" in das Bild der Orchidee im Knopfloch hat schon eine gute Reibung, die gleiche wie im Titel "Haarmann" und "sweets".

      Ich hatte ja den Umbruch des Tons in der ersten Version angeführt, der mich sehr gestört hat. Mir ging ein wenig die Glaubwürdigkeit im Text verloren. Ich stelle nochmal die Schluss-Teile gegeneinander und erinnere an den Textbeginn, der eine gesellschaftliche Situation in wenigen Begriffen hart in den Raum stellt. In diesen sehe ich einen engagierten Text und einen engagierten Autor. Und dann der Umbruch.


      Dichtel schrieb:


      okay okay , auch Tee_time;

      hey Joe becool, geilo, near
      smelly garbage Orch ideen

      Hier spricht der, der auch die ersten Zeilen gesetzt hat und bedient sich nun eines Tons, aus dem ich ein Schulkterklopfen mit Joe heraushöre. Das hat mich irritiert.
      Die letzten beiden Zeilen ließenden Text ein wenig in der Luft hängen.

      Dichtel schrieb:

      okay okay, auch Tee-
      time. Hey Joe. ...cool.

      smelly garbage im Knopfloch ne Orchidee


      .......................................... noch’n Kandis?

      Auch hier spricht die Textstimme den Joe direkt an, jedoch mit kritischer Distanz. Allein durch den Umbruch gelingt das.
      Außerdem findet der Text wieder zu seinem Anfangskonzept zurück: er stellt die Dinge in den Raum, erzeugt Reibung, die im Leser weiterarbeitet.
      Die letzten zwei Zeilen haben eine hohe Bildkraft und eine reibende Festigkeit.

      Die Frage: noch'n Kandis? schafft einen Abschluss und damit hängt dieser Text nicht mehr in der Luft.
      Ich lese hier einen ironischen und provokanten Ton und damit geht die "Textstimme" noch einmal deutlich auf Distanz zu Joe, der sich in seiner "Teezeit" einnistet und die Wirklichkeit aus seiner leicht oberflächlichen Sicht (kann ich das so sagen) wahrnimmt.

      Ja, so ist der Text für mich stimmig und hat eine gesellschaftskritische Botschaft.

      Liebe Grüße. Tintenschnee
    • Neu

      karlo schrieb:

      Dichtel schrieb:

      so, hier nun meine mini_Änderungen aufgrund eurer berechtigten Einwände ... und doch fast gleich mit dem Original gehend, mal so versucht :
      Ich bin total begeistert
      .
      Hallo karlo,

      Hach, das freut mich nicht nur wegen dener pro_Rückmeldung ... hast du nun mit der neuen Version wohl ein Hubberle mehr Zugang zu dem Text gewonnen , :) ... was kann ein kleiner Text mehr erhoffen.

      karlo, ein sehr Danke für dein Feedback ... dir wieder ein fröhes Tschüss, Frank ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Neu

      -

      Hallo tintenschne,

      ein vielen Dank für deine persönlich re_Blick zur Neuen Version; ist mir diese Rückkoppellung ja sehr wichtig [ gerade im Detail , :) ] ... schreibe im Folgenden meine Gedanken direkt in deinen Kommentar hinein.

      tintenschnee schrieb:

      Hallo Dichtel, die Veränderungen finde ich gelungen. ... <-- das freut mich sehr , :)

      Einmal hast du Tee-time mit einem Umbruch versehen ... Durch den Umbruch bekommt aber auch das Wort "time" ein eigenes Gewicht im Sinne von: "es ist Zeit". Vielleicht Zeit für Joes in diese Welt mal hineinzusehen, den "smelly garbage" mal wahrzunehmen.

      <-- müssen wir uns doch selbst auch mmer wieder an_ersinnen darüber, "smelly garbage" von uns gemacht, initiiert und einfach irgendwo abgeladen ... ins Erdreich, in die Köpfe der Menschen


      Das Einbinden des "stinkenden Mülls" in das Bild der Orchidee im Knopfloch hat schon eine gute Reibung, die gleiche wie im Titel "Haarmann" und "sweets".

      Dichtel schrieb:

      okay okay, auch Tee-
      time. Hey Joe ... cool.

      smelly garbage im Knopfloch ne Orchidee


      .......................................... noch’n Kandis?
      Auch hier spricht die Textstimme den Joe direkt an, jedoch mit kritischer Distanz. Allein durch den Umbruch gelingt das ... erzeugt Reibung, die im Leser weiterarbeitet.
      Die letzten zwei Zeilen haben eine hohe Bildkraft und eine reibende Festigkeit.

      <-- ja, das habe ich gut aus eurer gesamt_Kritik herausgehört ... in Teil 2 weniger Kumpelhaftes, weniger Slang, dafür eine passende Erzähldistanz angebunden zum einführenden Teil


      Die Frage: noch'n Kandis? ...
      Ich lese hier einen ironischen und provokanten Ton und damit geht die "Textstimme" noch einmal deutlich auf Distanz zu Joe, der sich in seiner "Teezeit" einnistet und die Wirklichkeit aus seiner leicht oberflächlichen Sicht (kann ich das so sagen) wahrnimmt.

      <-- tintenschnee, genau so von mir gemeint !


      Ja, so ist der Text für mich stimmig und hat eine gesellschaftskritische Botschaft. .... <-- , :)


      Liebe Grüße. Tintenschnee
      .
      ... tintenschnee, dir wieder ein sehr Danke für deine spur_Freude und begleit_Mühe, einen lieben Gruß Dichtel ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
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