lyrische Haarmann sweets ___

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    • lyrische Haarmann sweets ___

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      link zur Neuen Version __________________________________

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      lyrische Haarmann sweets ___


      ........... Lyrage: Melting Pot

      ................. ...... Salad Bowl s

      ........................ Kaffee Pot

      okay okay , auch Tee_time;

      hey Joe becool, geilo, near
      smelly garbage Orch ideen


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      Gabel im Mund / nicht so hastig

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Frank,

      diesmal muss ich passen, da selbst nach Übersetzung der Anglizismen sich keine verwertbare Spur für mich auftat.
      Falls es jemand weiter versuchen möchte, hier meine Ansätze:
      Haarmann, der Massenmörder mit dem Hackebeilchen.
      Hey Joe, Song von Jimmy Hendrix.
      Be cool, Filmtitel (dt. Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten Hit)

      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Hallo Dichtel,

      ich passe auch
      ?(
      jemand hat Mörderisches und Süßes in verschiedenen Gefäßen zu einer Lyrage vermischt, die zur Teezeit serviert wird.
      Und Joe soll nicht beunruhigt sein, denn in der Nähe des stinkenden Mülls wachsen Orchideen.

      Hm :gruebel:

      Kommt mir nur die
      Volksverblendung durch's Fernsehen und andere Medien in den Sinn.

      Is aber sicher tooootal daneben

      :hm:

      Ratlose Wilde Rose

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wilde Rose ()

    • Dichtel,
      :!: deine Texte sind aufregend.
      ohne cocain nichts verstehn :D
      © Karl-Heinz Hübner
      Alle Rechte vorbehalten,besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung,sowie
      Übersetzung.Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von karlo ()

    • Tja Dichtel, die anderen Dichtel gefielen mir besser, denn ... wenn ich mir all die fremden Wörter übersetze kommt Merkwürdiges dabei heraus, so merkwürdig das ich dringend DEINE Übersetzung benötige um heute Abend beruhigt in eine Weihnachtsfeier gehen zu können.

      LG Luise
      Immer den Kopf hoch und lächeln
    • -

      Hallo Luise,

      ich ziehe dich jetzt mal insofern ein Hubberle vor [ wegen deiner heutigen Weihnachtsfeier , ;) ], da dich, scheint es, irgendetwas in meinem Gedicht "beunruhigt", scheint dir etwas "Merkwürdiges" in den denk_Sinn gekommen zu sein. Vielleicht sagst du mir, was es ist, was dich merkwürdig beunruhigt. Dass ich jetzt einfach mal ne eigene Rezession über mein eigenes Stück in den freien Raum abgebe, wäre sicher etwas zuviel von mir verlangt , ;) ... zudem auch mMn komplett widersinnig im Sinne der Lyrik. Brauche da schon paar Anhaltspunkte von deiner Ahnung.

      Z. B. Perry und Wilde Rose haben mir dbzgl etwas in die Hand gegeben.


      Luise Maus schrieb:

      Tja Dichtel, die anderen Dichtel gefielen mir besser, denn ... wenn ich mir all die fremden Wörter übersetze kommt Merkwürdiges dabei heraus, so merkwürdig das ich dringend DEINE Übersetzung benötige um heute Abend beruhigt in eine Weihnachtsfeier gehen zu können.

      LG Luise
      .
      Jetzt schon mal soviel: Die beiden Begriffe "Meltingpot" und "Salad Bowls" sind mMn nicht gerade unbekannte 'sozio-gesellschaftliche' Metaphern, umso mehr in dem heutigen pro / kontra_Umgang mit Flüchtlingen überall auf der Welt. Greifen sie doch insbesondere das Thema beidseitiges Integrieren verschiedener Kulturen auf [ zielführend oder kontra-integrativ ]. Heißt für mich, dass es sich hier um ein polltisches Gedicht handelt, unterlegt mit einem beißenden Ironieton; gerade in Bezug auf die gegenüber inszenierten Bilder des Kaffee -oder Teeschlürfens.

      Und ob nun dieser textale Joe tatsächlich etwas mit Jimi Hendrix zu tun hat oder einfach nur ein Joe von nebenan ist, spielt mMn für die Funktion dieser text_Figur keinerlei Rolle.

      Luise, wie ich es schon sagte, brauchte ich paar konkrete Hinweise auf deine text_Konfusion, um mich darauf einlassen zu können.

      Erst mal ein sehr Danke-Tschüss dir für deinen Besuch, Dichtel ...


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      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Moin, dieser Text ist so kryptisch verfranst, dass mir eine Interpretation nicht möglich ist, zumal das ständige Verflechten von Anglizismen und Deutsch für mich keinen Sinn ergibt.

      So wäre der Mörder Haarmann, sollte er gemeint sein, ein rein nationales Symbol, sweets würde etwas mörderisches aus den 20´gern in die Moderne übertragen, und der Lyrik von heute aufgebürdet, als Mitschuld der Passivität in einer sich wiederholenden Weimarer Zeit etwa. Der englische Begriff sweets stellte so eine Blendung/Verharmlosung da, einen Mangel an Radikalität, eine versäumte Pflicht der Lyrik als Instrument der Aufklärung.

      Mit Lyrage wird der Lyrik, um die es ja im Text geht, ein Gewaltpotential unterstellt (Rage), sie wird instrumentalisiert und zur Handlung aufgefordert.

      So weit so gut, aber dann verliert sich der Text für mich völlig und driftet ins Nirwana ab.

      insofern wäre auch ich für eine Aufklärung sehr dankbar.

      gruss
      tangoed
    • Hallo Dichtel,

      für mich sind es in Tat merwürdig verwirrende Gedanken die du da zustande gebracht hast.

      Wie ich schon schrieb: ich googlete, da mit der Begriff Melting Pot nicht geläufig war. Ich schrieb an anderer Stelle schon von mir als unwissenden Schreiberling.

      Sicher spielst du, so wie mir es vorhin gelernt wurde von Tante/Onkel Google, einen sozial kritschen Aspekt an, doch in der Kombination des Massenmörders und der doppelten Spielerei des Melting Pot und der Salatschüssel und der Verweildauer mit einem Kaffee Pot ( mir ist das zuviel Pot, den einen Pot gibt es bei mir im Sprachgebrauch nicht und trinke schon längst nicht aus jenem ) daneben um dann dem Joe ( hier ist es einfach nur der einfache Joe von nebenan ) zu sagen: bleib einfach cool und geilo ( das allerschrecklichste Wort das ich lese und höre) in der Nähe der des stinkenden Müll's ( womit du ganz sicher die verrohten Elemente der Gesellschaft meinst die, die Unterlegenen sich noch unterlegener fühlen lassen) und stell dir hier willst du in die Irre führen, denn nicht die Orchidee ist gemeint, sondern der arme Joe soll sich in ein Orchester der Ideen hineinversetzen wie er sich aus dem Schlammmassel herauswinden kann.

      Fazit: Der Mörder steht für die Gesellschaft und Joe ist das arme Würstchen von nebenan

      Das ist nun meine Interpretation die ich mir hart ergooglet(d) habe.

      LG Luise
      Immer den Kopf hoch und lächeln
    • Dichtel schrieb:

      lyrische Haarmann sweets ___

      ............ Lyrage: Melting Pot

      .................. ...... Salad Bowl s

      ......................... Kaffee Pot

      okay okay , auch Tee_time;

      hey Joe becool, geilo, near
      smelly garbage Orch ideen

      Perry schrieb:

      Hallo Frank,


      diesmal muss ich passen, da selbst nach Übersetzung der Anglizismen sich keine verwertbare Spur für mich auftat.
      Falls es jemand weiter versuchen möchte, hier meine Ansätze:
      Haarmann, der Massenmörder mit dem Hackebeilchen.
      Hey Joe, Song von Jimmy Hendrix.
      Be cool, Filmtitel (dt. Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten Hit)

      LG
      Perry

      Wilde Rose schrieb:


      Hallo Dichtel,


      ich passe auch

      jemand hat Mörderisches und Süßes in verschiedenen Gefäßen zu einer Lyrage vermischt, die zur Teezeit serviert wird.
      Und Joe soll nicht beunruhigt sein, denn in der Nähe des stinkenden Mülls wachsen Orchideen.

      Hm


      Kommt mir nur die
      Volksverblendung durch's Fernsehen und andere Medien in den Sinn.

      .
      Hallo Perry und auch hallo Wilde Rose,

      fasse euch beide mal in diesem ersten Gedankenversuch meinerseits zusammen [ gehe dann in einem zweiten Gedankenpost speziell auf eure Ideen ein ].

      also zunächst mal ./

      ja ja, so kann's passieren; dachte ich ... mit dem Spannungsboden aus den Bildgruppen [ Melting Pot, Salad Bowls ] und [ Kaffee Pot, Tee_time ] wäre ein Verstehteppich für die Joe Sequenz ausgelegt , ;)

      und Plumps, bleibt euch und euch zum Textchen ein einziges Kopfschütteln vor der verschlossenen Tür, ?(

      Habe ja schon mal als Hubberle-Info Luise paar text_Krumen zu den Bildern Melting Pot und Salad Bowls aufgeblättert. Ist es mMn ja heute umso mehr eine leider-Realität, wie teilweise konträr mit Flüchtlingen und/oder anders_Sinnenden so derart wider-positionell [ praktisch und in den Köpfen ] umgegangen wird. Scheinen hier zwei sich selbst begründende und unvereinbare Welten aufeinander zu prallen, die der fremd-definierten anders_Anderen mit denen der sitzfleischig Normierten;

      passiert hieraus nun, mMn nicht zu unoft eine abstruseste 'Verdrängung'.

      Sitzen die Sitzfleischigen beim Kaffee oder Tee und plaudern angriffslustig über das quasi unerträglich anders_Seiende und jene anders_Seienden, seien sie um einen schon überall und, oh Graus, tatsächlich auch noch vor der eigenen Tür, so direkt nah. Ist vielleicht dieser Joe einer von den Sitzfleischigen? oder auch nicht ... und flüstert ihm eine Stimme: Hey Joe, be cool, da gibt's ja zwischen dem 'stinkenden Müll' auch noch "Orch ideen",

      endet damit der Text.

      Für mich irgendwie eine oxymoronal abstruse Situation, die mMn schon in dem unwirklichen Titel : "lyrische Haarmann sweets" rüberkommt, so meine Absicht.

      Perry und Wilde Rose [ und klar auch alle anderen Mitlesenden ], ich hoffe, ich konnte euch meine angedachte Idee ein klein wenig näher bringen , ;) ... scxhon mal ein erstes Danke für euren Versuch-Besuch in diesem anscheinbaren Textblubb , :whistling: ;

      wieder ein Tschüss, Frank ...

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      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Jetzt ist es klar. Dies ist ein Werk, das sich mit beim Lesen dem Leser nicht erschließt, da es zu abstrus gedacht ist.

      Textteile sind als Anglizismen zu inflationär verwendet um den Sinn herauszustellen, die Kontrapunkte hätten auf diese verzichten müssen.

      Sorry, aber das ist mir zu aufgebläht, zu sehr auf show gemacht und nicht fein genug herausgearbeitet.

      Ich hoffe Du verträgst Kritik?

      gruss
      tangoed
    • Hallo Dichtel,
      da ich mit Absicht versuche der Globalisierung zu entkommen, sind mir verschiedene Begrifflichkeiten nicht geläufig. Mag man als Bildungslücke auslegen, aber bei mir ist es Notwehr. Ich heize mit Vergnügen noch meinen Kohleofen. Nie im Leben wäre ich auf deinen doch sehr wertvollen Grundgedanken gekommen.
      Aber ist ja nicht nur bei Flüchtlingen so. Die meisten, denen es richtig gut geht, haben das Mitgefühl gegenüber Ärmeren verloren, erst wenn sie selbst abrutschen ist das Geschrei groß.
      Aber ich knobele sehr gern mit an deinen Texten herum.

      :D
      LG Wilde Rose

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wilde Rose ()

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      lyrische Haarmann sweets ___

      ............ Lyrage: Melting Pot

      .................. ...... Salad Bowl s

      ......................... Kaffee Pot

      okay okay , auch Tee_time;

      hey Joe becool, geilo, near
      smelly garbage Orch ideen

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      Hallo (alle) liebe Mitleser
      und Klasse Mitreisende
      mit diesem "quasi, _
      zu versteckten erzähl_Text,

      hallo Perry, Wilde Rose, Luise Maus und tangoed ...

      ich habe die nachdenk_Zeit, eure Kritik gut nutzen können,

      habt ihr mir gut aufgezeigt, dass dieses Stück einerseits etwas zu Wegen weiß [ und Hallo, sehe ich da eure tiefgründigen, vernetzten Gedanken , :) ], andererseits stellt sich der Text selbst ein Bein; es sind die den Inhalt, die Wortage teilweise verschwemmenden Angllzismen, die sich selbst teilweise mehr wettstreiten als erkennbar [ für den fremden Leser ] das bedeuten, was sie in ihrer Eigentlichkeit bedeuten wollen [ doch doch, sie wollen schon bedeuten, und zwar spannbogend zu einem bestimmten verästelten, entflieh_Grund hin ];

      umso mehr braucht der Text deswegen auch paar neue Latschen, damit @ karlo wieder aus seinem entrückenden cocain_Trip raus kommt , ;)
      .......................................................... -----

      Danke dafür, eure direkte und indirekte Anmahnung an den Autoren, der Text kann ja nun wirklich nichts dafür ,;-)

      Was werde ich, muss ich ändern und warum?

      Nun, der Text ist mir in seinerselbst das erzählenswert, was ich mir dabei gründig dachte; nur muss er auch tatsächlich begründig erzählen wollen. Nämlich euch !!! ... Der überspitzte (androgyne) Titel triff meine Intention; und die folgenden vier Zeilen [ der Spannungsboden von "Melting Pot, Salad Bowls" und "Kaffee oder Tee schlürfen" ] munden mir beißend ebenso ... es sind die konklusisch letzten beiden "Hey Joe" - Zeilen, die sich selbst anglizismisch verwässern. Hier wird mein lyrischer Stift nochmal ansetzen ...

      und klar, werde ich die Umgestaltung dann entsprechend nachreichen , ^^ :rolleyes: ... gehe nun im Folgenden auf eure Textspuren ein, und was für gründige text_Spuren ihr trotz und dennoch gefunden habt ... sage ich dafür ein chapeau'eskes 'Vielen Dank' ... für eure denk_Furchen; einfach Klasse , :)

      so, geht's dann gleich los ...


      Gruß Dichtel

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      Gabel im Mund / nicht so hastig

      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Frank,

      was für ein einsichtiger Re-Komm zu nachtschlafender Zeit.
      Schwelge gerade in REM-Song-Träumen (der WDR machts möglich), ich wünsche Dir ein gutes Händchen beim Überarbeiten.

      "If you believed they put a man on the moon"
      glaub es nicht, schreib deine eigene Geschichte.

      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Perry schrieb:

      Hallo Frank,

      diesmal muss ich passen, da selbst nach Übersetzung der Anglizismen sich keine verwertbare Spur für mich auftat.

      Hier meine Ansätze:
      Haarmann, der Massenmörder mit dem Hackebeilchen.
      Hey Joe, Song von Jimmy Hendrix.
      Be cool, Filmtitel (dt. Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten Hit)

      LG
      Perry
      .
      Hallo Perry,

      deine herausgefurchte Spur, Melange, Splitter, diese/deine fast schon abtrus-wirkende Bild-Kombination hat echt was , :-), und zwar den Inahlt des Textes in seiner inszenierten Seltsamkeit ankitzelnd. Wie ich es schon ganz oben bedeutete, könnte dieser Joe tatsächlich diesen Hendrix-Joe ansinnen ./ andererseits könnte er aber genauso ein Joe von nebenan, neben jedem von uns sein ... ein Jemand auf der Straße, ein Irgendwer [ wie ich oder oder ... ].

      Ein Joe, der in einem quasi Haarman'esken kopfkino-Taumel baumelt. Ein Joe, der sich in seine lebenserhaltenden Einredungen hinverflieht ... ja, es ist dieses einerseits hin_Fliehen, jener Akt [ hin oder weg ] von Einredungen, als gäben sie ihm einerseits Halt und zugleich, wär da etwas, das nicht stimmig ist ... nur was ist es? Finde da irgendwie in diesem Joe eine Kompensation statt, wofür nur? ... trüge sein "Kaffee Pot", seine "Tee-time" eine erträgliche Kaschade in ihrem Ritus in sich; brauchte Joe diesen Spruch : Hey Joe, be cool.

      Als brauchte dieser Joe diese gedanklichen Gegenüber-Bilder : röche er stinkender Müll um ihn [ sogar in ihm ] ... sind ja nebenan auch diese Orch ideen. Und was ist es nun wirklich? ... stinkt da, duftet nach Orchideen ...

      Ich möchte nun kurz auf den Song "Hey Joe" eingehen. Ist doch diese song_Textage eine quasi Haarmann'eske Kopfkinoreise par excellence, eine Tat, einen Mord zu begehen [ an seiner 'Alten' ./ unabdingbar, hat sie ihn betrogen ], ohne ihn wirkich begangen zu haben ... ein monoligische ICH-Reise, die eine Tat durchspielt,

      die Tat in ihrerselbst Widerspruch legitimiert; ebenso die kausal notwendige Flucht in den "Süden" nach Mexiko legitimiert [ werden sie mich dort 'kaschend' nicht erwischen ] ... beschreibt der Song in seinem zweiten Teil laufschleifend Joe's quasi Qualen darüber, es tun müssen, es getan zu haben, nun davor fliehen zu müssen ... und es ist dennoch nur eine Kopfkinoreise; das mMn gerade Bemerkenswerte dieses Songs;

      mMn ein aufklappendes Spiegelbild für unsere Abstrusionen in uns, Legitimationen und Kaschaden [ wenn sie passieren, und sie passieren ab und an ... sicher ], jene irr_Kompensationen, die uns scheinbar wenigstens diesen Halt geben, wenn es so passiert.

      Will also meinen, ob nun Joe [ als Hendrix-Joe, als intertextuelle drunter_Folie ] oder ein Joe [ von nebenan ], ist in uns ab und an ein "scheinbar unabdingbar' irres weglauf_Spiel vor Realitäten, die tatsächlich da sind, um uns, in uns. Umstände, die uns Halsringen ... suchen wir Einredungen, Kompensationen, vor diesen irgendwie zu entfliehen;

      zum Beispiel vor:

      jener [ direkt vor unseren Türen ] weilende Grausamkeit 'flüchtender Menschen aus ihrem Ort des Halt's weg'

      oder

      jener eigenen Fluchtgedanken vor einem Verlust unserer persönlich figurierten fest_Halte Einbildungen.

      Verschwimmen plötzlich diese fremd_Gedanken von "Melting Pot" und "Salad Bowls" so nah in unser eigenes Leben hinein, als seien auch wir als quasi 'Unbetroffene' genauso Betroffene auf anderer Ebene ./ zwängen uns diese fremd-Umstände, unsere eigenen Umtände anzuschauen ... müssten wir davor fliehen.

      ... mal soviel meiner text_Reise in gedanklicher Nähe zu Perrys, deinem gründigen Gedanken Pot, ;)

      ............................................ -----

      komme ich dann anschließend zu deiner Gedankenreise, Wilde Rose ... ./ möchte ich noch betonen, dass natürlich meine einzelnen Reflektionen ineinandergreifen, und quasi als zusammenhängende Kette meiner [ und euren ] Gedanken zum Text bedeuten;

      wird es mir umso mehr klar, das ein solcher Gedankenkomplex andere Abschlusszeilen meines Textes bedarf als eben diese, so gestaltet :

      hey Joe becool, geilo, near
      smelly garbage Orch ideen

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      Perry, ein sehr Danke für deine gründig-quirre ideensammlung und Besuch in meinem Stück , :) . Wieder ein Tschüss, Frank ...

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      Gabel im Mund / nicht so hastig

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    • Perry schrieb:

      Hallo Frank,

      was für ein einsichtiger Re-Komm zu nachtschlafender Zeit.
      Schwelge gerade in REM-Song-Träumen (der WDR machts möglich), ich wünsche Dir ein gutes Händchen beim Überarbeiten.

      "If you believed they put a man on the moon"

      ............................................. ... glaub es nicht, schreib deine eigene Geschichte.

      LG
      Perry
      .
      Hallo Perry,

      oh ja, ein feiner REM-Song [ "Man on the moon" , :) ... und dann dein Gedanke dazu: .. glaub es nicht, schreib deine eigene Geschichte.

      ... würde Andy Kaufman sagen: wrestle oder lass es, nur beschwer dich nicht danach, dass sie dich auf den Mond geschossen haben. Willst du dort hin, bau dir deine eigenen Transporter und setzt dich ans Steuer. Passt ja dieser Gedanke ebenso nah zu meinem Text, Hach , :) ... ist nunmal das DIng des Kaffee/Tee Trinkens immer eine zweibein_Sicht, hi hi ...

      auch ein guter Hinweis auf meine Änderungen zum Text; will es ja eine Frank-Lyrik bleiben. Habe dbzgl schon ganz gute Ideen.

      Hörte gestern Nacht auch fine Musike während des Schreibens ... leichte Muse; die NDR2 'Soundchecks' sind dann so meine Auswahl , :) ... bin dann noch zu Andy Kaufman rübergeschwenkt ... landete dann bei Elvis; eine gute Stimmung lummelte um mich.

      ... hab mich gefreut über deinen nächtlichen querstep_Besuch , :) ... wieder einen Gruß, Frank ./ geht's ja dann bald weiter in diesem Textfaden, zu euren weiten Gedanken ...

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      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Wilde Rose schrieb:

      Hallo Dichtel, ich passe auch ?(


      jemand hat Mörderisches und Süßes in verschiedenen Gefäßen zu einer Lyrage vermischt, die zur Teezeit serviert wird.Und Joe soll nicht beunruhigt sein, denn in der Nähe des stinkenden Mülls wachsen Orchideen.

      Hm :gruebel:

      Kommt mir nur die Volksverblendung durch's Fernsehen und andere Medien in den Sinn.

      Ratlose Wilde Rose

      Wilde Rose schrieb:

      Hallo Dichtel,
      Nie im Leben wäre ich auf deinen doch sehr wertvollen Grundgedanken gekommen.

      Aber ist ja nicht nur bei Flüchtlingen so. Die meisten, denen es richtig gut geht, haben das Mitgefühl gegenüber Ärmeren verloren, erst wenn sie selbst abrutschen ist das Geschrei groß. Aber ich knobele sehr gern mit an deinen Texten herum.


      LG Wilde Rose
      .
      Hallo Wilde Rose,

      vielen Dank für deinen Besuch im Hermetikum , ;) ./ ... ist es für mich mittlerweile auch klar, die Joe-Passage wird sich ändern ... etwas mehr Fleisch muss da hinzu. Denke mir, dass es vielleicht gar nicht aprior die Anglizismen sind, eher wohl paar fehlende Brücken, die ich noch zur Gedankenlinie dazubauen muss, ein kleines Hubberle; bin dbzgl aber noch nicht auf echtem gründigen Boden gelandet [ habe ja paar Minuten Zeit dafür ].

      MMn ist da schon ein leichter abstrus-Geruch um uns [ irgendwie eine neue Aggressivität; klebten diese Tropfen irgendwie, manchmal spürbar an unseren Luftmolekülen ]; haben die Leute, manche, nicht zu wenige die Münder so voll, sind so schnell bereit, ihn einfach auszukippen, egal, was die Kippe anr/dichten kann. Liegt's dann da. Trinken dabei locker ihren Kaffee oder Tee, oder oder ... und fabulieren über ihre möglichen Einschränkungen wegen möglich anders_Seiender, die möglicherweise ihnen ihre Existenz wegnehmen ... wär da plötzlich ein sichtbarer Feind, zumindest ... könnte so etwas Diffuses ja passieren ./ ist da plötzlich der Feind hinter den Hecken Namens "Könnte";

      die andere Unebenheit iiegt mMn genau auch im Gegenteil, schweigen die Leute an der falschen Stelle, gucken einem Unheil schweigend zu.

      Puuhh, was für ne irre konjunktiv_Kette von Irrationalismen ./ ... und sitzen die Irren im Polster; scheint diese kuschlige Position geradezu prädestiniert für solche hirnalen Missbildungen.

      Wie du es sagst, geht's diesem summ-beiß_Text [ passt dazu mMn der Titel sehr fein , :) ] letztlich über das akute Thema "Flüchtlinge in ihrem Run ums Überleben" dicke drüber hinaus ... eben auch in unsere Wohnzimmer hinein. Wie wir letztlich empathisch mit uns ganz allgemein umgehen, so meine auch_Absicht. Als brauchten wir allgemein jenen Gedanken, uns auch mal real in den Meltingpot der Wirklichkeit echt reinzusetzen, als einzig vom Schutzraum der Salatschüssel [ Salad Bowl ] heraus die sogenannten "Anderen" zu bewerten,

      was auch immer dieses 'bewerten' tatsächlich, konkret im Einzelfall bedeutet; oft nix Gutes , X( ;(

      ... liebe Wilde Rose, mal bis hierhin ... geht's ja gleich/bald weiter zu Luise [und dann zu tangoed ], deren text_Gedanken ja ebenso ins Eingemachte gehen. Ein Tschüss dir, Dichtel ...

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      Gabel im Mund / nicht so hastig

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Dichtel,

      ich habe nun schon einige Male rätselnd vor dem sicherlich sehr bewusst gebautem Text gesessen und auch die Diskussionen gelesen. Werde nun die überarbeitete Fassung abwarten, um inhaltlich für mich, aus dem Text und nicht aus den Erläuterungen außerhalb des Textes, Rückschlüsse zu ziehen.

      Was ich bisher, ohne zu spekulieren sagen kann, sind ein paar Dinge, die mir der Text vermittelte. Auch wenn es weniger Inhaltliches ist, was zu mir herüber wehte, will ich es mal benennen.

      Es ist ein Text, der sich gesellschaftlich/politisch einordnet. Da setze ich einen Autor voraus, der mit dem Text etwas bewirken will, den Finger auf etwas legen will, den Leser aufrütteln will, der immer auch eigene Stellung bezieht und identischer mit dem LI ist, als in anderen literarischen Texten.

      Und diesen engagierten Ton, eine gewisse „Schärfe“, spüre ich in Titel und in den ersten drei Zeilen. Da werden „Dinge“ hart umrissen in den Raum gestellt. Für mich erst einmal ohne erkennbaren Zusammenhang, was ich als Text-Eingang jedoch gut nehmen kann. Jede Nenennung steht erst einmal da und entfaltet sein eigenes Bedeutungsumfeld.
      Ich spüre durch bestimmte Setzungen eine erzeugte Reibung, nehme ich nur „Haarmann“ und „sweets“.
      Was diese Reibungen und Setzungen bewirken werden, ob sie überhaupt etwas bewirken, wird auch vom Zusammenhang abhängen, den der Autor mir hineinwebt.

      Für mich erfährt der Text mit „okay, okay“, einen Tonveränderung. Das klingt wie eine Zurücknahme, wir ein „kumpelhaftes“ Abmildern. Da verlässt der „Herr des Textes“ seinen vorher glasklaren Blick auf die Welt, da entsteht für mich eine „Schein-Anbiederung“. (Ich hoffe, ich kann hier klar machen, was ich meine.) Versuche es mal anders: Wenn mir einer in einer ernsthaften politischen Diskussion mit „okay, okay“ kommt, werde ich hellhörig.


      Dichtel schrieb:


      lyrische Haarmann sweets ___


      ............ Lyrage: Melting Pot


      .................. ......
      Salad Bowl s


      .........................
      Kaffee Pot


      okay okay , auch Tee_time;


      hey Joe becool, geilo, near

      smelly garbage Orch ideen

      Der veränderte Ton wird fortgeführt, indem der „Herr des Textes“ nun einen Joe anspricht, ihn beruhigt in einer Sprache, die ich hier erst einmal als „seltsam“ empfinde, "unpassend" kann ich noch nicht sagen, da ich noch nicht weiß, wo der Text hin will.
      Was ich spüre, ist diese Zweiteilung des Textes. Vielleicht ist sie gewollt. Vielleicht wird sie sich nach einer Überarbeitung auch einordnen lassen. Jetzt kann ich sie nur als ein Leseempfinden mitteilen.

      Dichtel, ich habe ein wenig in deinen Texten und Kommentaren gelesen und bin sicher, das hinter dem Text mehr als eine ernsthafte Auseinandersetzung und eine ebenso ernsthafte Aussage steckt. Daher warte ich gespannt auf deine Überarbeitung.

      Eine gute Woche. Tintenschnee
    • Dichtel schrieb:

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      lyrische Haarmann sweets ___

      ............ Lyrage: Melting Pot

      .................. ...... Salad Bowl s

      ......................... Kaffee Pot

      okay okay , auch Tee_time;

      hey Joe becool, geilo, near
      smelly garbage Orch ideen

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      Luise Maus schrieb:

      Hallo Dichtel, für mich sind es in Tat merkwürdig verwirrende Gedanken die du da zustande gebracht hast.

      Sicher spielst du ... einen sozial kritschen Aspekt an ... in der Kombination

      des Massenmörders ...
      der doppelten Spielerei des Melting Pot ...
      der Salatschüssel ...

      und der Verweildauer mit einem Kaffee Pot ...

      daneben ... Joe [ sagt ihm eine Stimme ]: bleib einfach cool und geilo in der Nähe des stinkenden Müll's

      ( womit du ganz sicher die verrohten Elemente der Gesellschaft meinst die, die Unterlegenen sich noch unterlegener fühlen lassen ), und stell dir hier [ eine Orchidee vor ] ... eine Idee ... wie er sich aus dem Schlammmassel herauswinden kann.

      Fazit: .. Der Mörder steht für die Gesellschaft und Joe ist das arme Würstchen von nebenan


      Das ist nun meine Interpretation die ich mir hart ergooglet(d) habe. ............................. LG Luise
      .
      Hallo Luise,

      vielen Dank für deine detail-ziselierte Wegung , :) ... und ja, der Text ist wirklich im Ausklang zu undeutlich gezeichnet [ es kommt ja noch eine Variante ], wobei ich deiner Spur sehr gut, textnah folgen kann ./ bin ich dennoch überrascht über dein Fazit insofern, siehst du ja im Text für Joe jene kaschierende selbst_Blendung, quasi der Realität in ihrer "Stinke" eine Orchidee über zu streifen, also doch autark in seiner Entscheidung

      folgerst du daraus aber, er sei quasi der Spielball [ das Würstchen ] dieser textalen Gesellschaftsstruktur, stellte sie letztlich eine Haarman'eske gegenüber ihrem eigenen Potential, eben dem eigenen Menschen dar. [ vielleicht sehe ich diese deine Stelle aber auch zu eng und du meinst, der Mensch als Bilder der Gesellschaft zerüttet quasi selbst die seine Gesellschaft durch sein inszeniertes blind_Gucken, meinst du vielleicht diesen Weg? ]

      ... denn, dachte ich eigentlich mit deinem Bild der Kaschade mittels Orchideen-Blendung liegt es in/an Joe, wohingehend er sich entscheidet ... hin weiterhin zur selbst_Blindung oder hin zur Konfrontation darüber, was vor seinen Augen passiert.

      Luise, nochmal ein Freu für deine Deutung ... ich finde sie sehr real-möglich ./ und zu meinem Fragezeichen: gibst du mir bitte noch eine kleine Orientierung , :) ; wieder ein sehr danke_Tschüss für deinen Besuch, Dichtel ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • lyrische Haarmann sweets ___

      ............ Lyrage: Melting Pot

      .................. ...... Salad Bowl s

      ......................... Kaffee Pot

      okay okay , auch Tee_time;

      hey Joe becool, geilo, near
      smelly garbage Orch ideen



      Meine bescheidene deutung, lasse mich von meinen ersten eindrücken beim lesen leiten:
      Wahrscheinlich liege ich voll daneben ;o)


      Irgendwo in der stadt beim frisör,
      habe mich gut unterhalten.
      Hinterher beim italiener ein salat
      und ein kaffee danach.
      Tee ginge auch für die welche einen wollen.

      Da kommt ja schon
      mein kumpel joe
      mit einem verranzten, übel riechenden
      strauß orchideen in der hand
      Ein Gruß zum Schluss,

      Uloisius

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Uloisius ()

    • Lieber Dichtel,
      ich kann leider nichts mit dem "Wortsalat" anfangen, sei mir nicht böse deswegen.
      Bei mir müssen Wörter schwingen in einer wohltuenden Weise, sie sollten melodische Übergänge aufweisen.
      Selbst wenn ich nicht immer die genauen Hintergründe und die genaue Bedeutung des Inhalt erfasse, so allein die anschmiegsamen Zeilen erfreuen mich schon.
      In deinem Werk hier schwingt für mich nicht viel positives mit und darum ist es so gar nicht mein Ding und ich kann es einfach links liegen lassen, ohne das mir es fehlt.
      Vielleicht bin ich zu altmodisch und kann deshalb nichts dafür empfinden. Meine ehrliche Meinung dazu, bitte nicht übel nehmen.
      Alles ist gut.
      Alles Liebe
      Karlo
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