Globalisierung

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    • Der tägliche Staub, den gibst du mir heute
      Mein Leben ist mir fremd, ein Prozessablauf im großen Getriebe einer Maschine, die mir unbekannt ist.
      In fernen Regionen gibt es Menschen, die den Staub, den ich schlucke, vergoldet erhalten.
      Wir kennen uns nicht, sind uns nie begegnet.
      Ich stelle mir vor, sie sind wie Aliens, mit Gesichtern ohne Menschlichkeit.
      Ihr Blick ist starr und eingefroren. Ihr Gehirn verarbeitet Daten und Zahlen.
      Ihr Herz ist verkümmert, sie wissen selbst nicht, wer sie sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sue K ()

    • Hallo Sue,
      wer kennt sie nicht die negativen Auswirkung der Globalisierung auf viele Gesellschaftschichten.
      Trotzdem fällt es mir schwer das LI in deinem Text und seine Sichtweise zu verorten.
      Globalisierung wird nicht von "fernen, außerirdischen Menschen gemacht, sondern inmitten unserer Wirtschaftszentren und die, die sie vorantreiben, wissen sehr wohl was sie tun. Auch die Prozessabläufe sind jedem, der sich dafür interessiert bekannt von Ausbeutung bis zur Steuerflucht.
      Das in der ersten Zeilen angesprochene lyrische Du ist offengehalten von Gott bis zum Wirtschaftsboss, letztlich sind wir es aber selber, die es politisch zulassen, dass weiter der Profit über allem steht.
      In diesem Sinn hat der Text, wenn auch eher indrekt, mich dazu gebracht über die Thematik mal wieder nachzudenken.
      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
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