Die Zerzauste

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    • Die Zerzauste

      link zur Neuen Version _______

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      Die Zerzauste


      Hey Grazile ... wartest wie immer im Graben [ auf mich ]
      auf meinem Nachhauseweg. Mags. Dich zu sehen. Ach
      Übriggebliebene du Schöne, vielleicht ja doch, lächelst
      mir zu; lächelst so frei verbraucht, so viel Farbenblässe
      an dir, hat echt was; liegst gelassen da ./ einfach umge
      kippt. Zeit ist so, hat immer Lust , den Menschen geht’s
      da nicht anders. Deine wunderbaren Risse. Beuys hätt
      seine Freude daran. Zieren dich glaub’s mir, Charakter
      hast du allemal; spielen nun Kinder um dich, drauf. Bist
      jetzt die Heldin ./ grad heut; staunen die Kids finden sie
      immer noch paar Flusfetzen an dir was für ne Launerei
      und ab mögens so sehr. Guck nur. Ein Spatz, oben auf
      deinem Hut [ okay, nun schräg ] witzt-gelassen, zoppelt
      hinher schaute er interessiert dem Treiben zu bestimmt
      erinnert er sich; dreht sich, ein Hupf und mittweg, hörte ihn

      fast deutlich : morgen komme ich wieder ...

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      Gabel im Mund / nicht so hastig

      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Dichtel,
      ein wunderbarer Text. Ich hab auch schon so eine Ahnung, aber ich glaub, so einfach ist es nicht. Bisher tippe ich auf umgestürzte oder altersschwache Weide oder Birke, weil im Graben. Risse im Stamm könnte auch sein. Umgekippt, kann Baum sein. Kinder können drauf spielen. Und der Spatz sitz nun schräg drauf. Hm, aber hat ein Baum eine Kante?

      In diesem Sommer hat es im Gewitter eine einzelne Birke darnieder gestreckt, an der ich oft vorbeispaziert bin. Sie war mir auch wie eine vertraute Freundin. Gingen mir viele Gedanken über das Leben und die Endlichkeit und die Unwichtigkeit des Einzelnen durch den Kopf, als ich sie da liegen sah in ihrer gebrochenen Pracht
      . Hab ich auch in einem Gedicht festgehalten.
      Aber ich vermute, da deine Texte immer hintergründig schlauschlawinert sind, dass ich auf'm völlig falschen Dampfer bin.

      Jedenfalls, wenn ein Buch in der Art deines Textes anfangen würde, ich würd's wohl weiterlesen.

      LG Wilde Rose

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wilde Rose ()

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      Hallo ihr Beiden,

      Wilde Rose und DeepPoem [ und klar, all die anderen Mitleser auch ], ich freu mich echt über euren Besuch ./ nur ganz kurz jetzt. Habe die "Kante" nun ersetzt , und ja, dieses Bild "Kante" ist für den fremden Leser einfach zu bindungslos hermetisch, zumal ja das text_Objekt in seinerselbst unbenannt bleibt ... ist es nun "ein Hut" ...... ... und schon oben im Text ausgetauscht.


      Ist zwar auf den ersten Blick scheinbar ebenso abwegig, denke mir aber als Figuration, zum einen 'oben' und, wär's ein Hut, dann doch besser als Metapher zu assoziieren [ okay, ein Versuch , ;) ]

      sage erst mal ein Tschüss für den Moment, gehe dann nachher konkret ans Antworten, freu mich schon , :-), bis dann, Dichtel ...

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      Gabel im Mund / nicht so hastig

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Dichtel,

      das ist ein Text ganz nach meinem Geschmack und ich muss es so sagen: flüssiger zu lesen als in deiner Gedichtesprache (an die ich mich aber gewöhnt habe) Danke dafür! Auch ich bin gespannt was da im Graben liegt, Hypothesen habe ich reichlich da ich ja sehr viel als Hobbyfotografin in der Natur unterwegs bin.

      LG Luise
      Immer den Kopf hoch und lächeln
    • Hallo Frank,
      anfangs dachte ich auch an eine Vogelscheuche wegen des Huts, aber im Straßengraben macht die wenig Sinn.
      Über die (einst) Graziele nun Zerzauste bin ich auf eine Plakattafelschöne am Straßenrand gekommen, die nun Kindern und Vögeln als Spielplatz dient, sowie das LI an schönere Zeiten denken lässt.
      Mir gefällt die Blockdarstellung sie hält den Text im Rahmen.
      Gern gelesen und LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Dichtel schrieb:

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      Die Zerzauste


      Hey Grazile ... wartest wie immer im Graben [ auf mich ]
      auf meinem Nachhauseweg. Mags. Dich zu sehen. Ach
      Übriggebliebene du Schöne, vielleicht ja doch, lächelst
      mir zu; lächelst so frei verbraucht, so viel Farbenblässe
      an dir, hat echt was; liegst gelassen da ./ einfach umge
      kippt. Zeit ist so, hat immer Lust , den Menschen geht’s
      da nicht anders. Deine wunderbaren Risse. Beuys hätt
      seine Freude daran. Zieren dich glaub’s mir, Charakter
      hast du allemal; spielen nun Kinder um dich, drauf. Bist
      jetzt die Heldin ./ grad heut; staunen die Kids finden sie
      immer noch paar Flusfetzen an dir was für ne Launerei
      und ab mögens so sehr. Guck nur. Ein Spatz, oben auf
      deinem Hut [ okay, nun schräg ] witzt-gelassen, zoppelt
      hinher schaute er interessiert dem Treiben zu bestimmt
      erinnert er sich; dreht sich, ein Hupf und mittweg, hörte ihn

      fast deutlich : morgen komme ich wieder ...

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      Hallo ihr Lieben und mit_Spürenden durch den verlaubten Wald, als würden taubige Schneeblätter dicht vor unseren Augen treiben, versteckte sich dahinter das komische Ding, und auch noch umgekippt. Okay, der Spatz weiß mehr, doch verrät er sein Wissen nicht [ ein Schelm gewiss ] ... ergo, suchen wir weiter; nein nein, nicht blindlings oder rechts, einfach straight zum Ereignis. Ach ja, und die Kinder sind sowieso mittendrin im Flusen und Drusen mit dem abgenippelten Lulatsch [ okay, ein klener Hinweis; doch nützt er? ]. Zudem ... protzt hier das LI im Text, spielt den auktorialen Wissling, macht tatsächlich so, als läg ihm die Welt zu Füßen; vielleicht ja das Ding? Zumindest scheint er es zu mögen ... Schein hin, Schein her, geht's jetzt mal ans Eingemachte.

      Wilde Rose, wunderbar deine Assoziationen zu einem Baum; wie sagtest du: vielleicht eine Weide oder Birke oder sogar 7000 Eichen ... Hach, das wär ein Spielehort für Kinder. 7000 Bäume stammig ineinander umgekippt, ein echter Erlebnisspielplatz ./ und dann doch Mist, ist da die Kante [ nun ein Hut; genauso seltsam ]. Also doch eine Vogelscheuche oder Strohpuppe?

      meinst du, sie sei zu klein dafür, wider deinen Eindruck bzgl dieses Dingsda's.

      Perry, und du ganz gelassen ./ ja, auch ne Vogelscheuche [ passt sehr gut der Hut dazu ] ... doch was hat sie im Graben verloren, hi hi ... richtig, also doch keine. Plops, kann ich nur sagen, schiebst du in die Sucherei die Plakattafel [ drauf abgebildet die Schöne, Grazile ./ die Vorstellung hat echt was Gründiges, wer kennt diese big It-Abbildungen nicht ] ... jetzt wird es eng, und richtig eng; okay ne Plakattafel ist es nicht, aber dicht bei_dran, Heurekatharina , ;)

      Und du Luise Maus, hast bestimmt in deiner Fotogalerie ein Abbild von diesem Dingens, liegt vieleicht irgendwo in der staubigen Ecke (unbemerkt mittlerweile) oder unter tausenden anderen Motiven ... fast schon vergessen, und bestimmt hast du sie stehend fotografiert, als sie noch jemand war, und war's damals gewiss. eben, ne echt Schöne; guckten wir alle sie zuweil mal an ... okay, der Zeitgeist ist nunmal keine Tranfunzel, verkleidet sich immer wieder. Macht so, als wär's gerade ab jetzt alles anders. Gäb's eben das und das nicht mehr, dafür dies und jenes ./ und viel besser, schöner, effektiver ... eben zeitgeistiger [ echt doch mal, ist schon ein komisches Wort, oder nicht? und doch sehr immanent real, no daubt about it ].

      Tja, und DeepPoem fragt, warum "Die Zerzauste" ??? Die Kante ist ja kein Problem, eben was knacks_Abgeknicktes und kantig nun. Hach, die Frage ist echt schon Spitze, ;) ... handelt der ganze Text um die Zerzauste, sei die aber nun die zu Bezweifelnde; könnte ich ja gleich den Text in die Diogenes-Tonne schmeißen, und Ruh ist, hi hi ... ./ mach ich natürlich nicht, verständlicherweise.


      ... es geht bald weiter ./ gönn mir ein Hubberle-Päuschen , :-). ... und selbstredend, hab mich über euer mit_Reisen sehr gefreut ... also bis gleich mit einem fröhpfeifenden Tschüss, Dichtel ...

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      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Dichtel schrieb:


      Und du Luise Maus, hast bestimmt in deiner Fotogalerie ein Abbild von diesem Dingens, liegt vieleicht irgendwo in der staubigen Ecke (unbemerkt mittlerweile) oder unter tausenden anderen Motiven ... fast schon vergessen, und bestimmt hast du sie stehend fotografiert, als sie noch jemand war, und war's damals gewiss. eben, ne echt Schöne; guckten wir alle sie zuweil mal an ... okay, der Zeitgeist ist nunmal keine Tranfunzel, verkleidet sich immer wieder. Macht so, als wär's gerade ab jetzt alles anders. Gäb's eben das und das nicht mehr, dafür dies und jenes ./ und viel besser, schöner, effektiver ... eben zeitgeistiger [ echt doch mal, ist schon ein komisches Wort, oder nicht? und doch sehr immanent real, no daubt about it ].

      Hallo Dichtel,

      das ist eine wunderschöne Idee und Beschreibung des Geistes der Zeit, den ich tatsächlich in mannigfaltiger Weise schon fotografiert habe, oft ganz bewußt und ebenso oft nicht wissend das er hinter dem nächsten Baum steht oder unter einem großen Farnblatt hockend mich beobachtet.

      LG Luise

      Hier an dem Ort, wo die Elfen, Feen und Kobolde wohnen ist auch der Zeitgeist zuhause. Er behütet alles so wie es seit Jahrtausenden zu finden ist und setzt alles daran das nichts verändern wird, sodass wir weiter unsere Träume haben werden.

      Immer den Kopf hoch und lächeln
    • Hallo Dichtel,
      o.k, ich sehe hier den Wald vor Bäumen nicht. Nichts passt logisch zusammen. So wird's wohl was überraschend Unlogisches sein.
      Die Eiche nur, wegen der Risse, die Beuys begeistert hätten. Er hatte doch mal ein Projekt mit 7000 Eichen?
      Eine Kreuzung also zwischen Plakat und Strohpuppe?
      Es könnt noch das Wasser selbst im Graben sein. Umgekippt (ausgetrocknet) wegen der Umweltveränderung. Da gibt's auch schöne Risse im Grabenbett. Und Kinder können auch an seichten zurückgebliebenen Wasserstellen baden. Aber was ist mit den ausgeblichenen Farben? O.k das Spiegelbild ist erblasst, weil's Wasser weg ist. Ach ja, und verbraucht isses auch, wenn's weg ist. Aber der Hut?
      Oder alte Mühle, die hat auch schöne Risse, ist sie aber grazil und zerzaust?
      Wie ich's dreh und wend nix passt.

      LG Wilde Rose

      Wunderschönes Foto, :thumbsup: Luise

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Wilde Rose ()

    • Luise Maus schrieb:

      Dichtel schrieb:

      Und du Luise Maus, hast bestimmt in deiner Fotogalerie ein Abbild von diesem Dingens, liegt vieleicht irgendwo in der staubigen Ecke (unbemerkt mittlerweile) oder unter tausenden anderen Motiven ... fast schon vergessen, und bestimmt hast du sie stehend fotografiert, als sie noch jemand war, und war's damals gewiss. eben, ne echt Schöne; guckten wir alle sie zuweil mal an ... okay, der Zeitgeist ist nunmal keine Tranfunzel, verkleidet sich immer wieder. Macht so, als wär's gerade ab jetzt alles anders. Gäb's eben das und das nicht mehr, dafür dies und jenes ./ und viel besser, schöner, effektiver ... eben zeitgeistiger [ echt doch mal, ist schon ein komisches Wort, oder nicht? und doch sehr immanent real, no daubt about it ].
      Hallo Dichtel,

      das ist eine wunderschöne Idee und Beschreibung des Geistes der Zeit, den ich tatsächlich in mannigfaltiger Weise schon fotografiert habe, oft ganz bewußt und ebenso oft nicht wissend das er hinter dem nächsten Baum steht oder unter einem großen Farnblatt hockend mich beobachtet.

      LG Luise

      Hier an dem Ort, wo die Elfen, Feen und Kobolde wohnen ist auch der Zeitgeist zuhause. Er behütet alles so wie es seit Jahrtausenden zu finden ist und setzt alles daran das nichts verändern wird, sodass wir weiter unsere Träume haben werden.


      .
      Hallo Luise Maus,

      inhaltlich bin ich da ganz bei dir, wie auch bei deinem eingestellten, feinfühlenden Bild ... hat eben Zeitgeist zwei Gesichter; einmal das oberflächliche und scheinbare und dann das dahinter, zwischenweilende Gesicht; spricht es oft eine ganz andere Sprache, weiß von den tatsächlichen Bedürfnissen der Zeit viel konturter zu erzählen [ sieht man sehr schön in deinem Bild ].

      ... hat eben jeder die Möglichkeit, auch ins Innere hinzugucken und nicht nur auf den Zug der undifferenzierten Megaphone aufzuspringen.

      Vielen Dank für deine Antwort ... wieder einen Gruß, Dichtel ...


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      Gabel im Mund / nicht so hastig
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      Hallo Wilde Rose, antworte jetzt mal in deinem Kommentar direkt.

      Wilde Rose schrieb:

      Hallo Dichtel,
      o.k, ich sehe hier den Wald vor Bäumen nicht. Nichts passt logisch zusammen. So wird's wohl was überraschend Unlogisches sein ... <-- oder auch nicht , ;)

      Die Eiche nur, wegen der Risse, die Beuys begeistert hätten. Er hatte doch mal ein Projekt mit 7000 Eichen? .. <-- Genau , :)

      Eine Kreuzung also zwischen Plakat und Strohpuppe? ....... <-- Hach, das hört sich doch schon sehr nah an , :)


      Aber der Hut? ... oder (eine) alte Mühle, die hat auch schöne Risse, ist sie aber grazil und zerzaust? .. <-- aber Hallo, ich meine schon.

      LG Wilde Rose

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      .
      ... möchte nun noch ein Baumbild einer komplett gestutzten Trauerweide, die seitlich wieder zu treiben beginnt dazu stellen ... war sie ja auch in deinen Annahmen enthalten [ fehlt nur der Hut , ;) ], dafür fliegen zwei mond_Blauße im/um den Baum. [ was sind Blauße? ]



      ......................


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      Gabel im Mund / nicht so hastig
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      So, dann zur Auflösung dieser so ominösen text_Figur , :) ________________________________________ :

      Wilde Rose schrieb:

      In diesem Sommer hat es im Gewitter eine einzelne Birke darnieder gestreckt, an der ich oft vorbeispaziert bin. Sie war mir auch wie eine vertraute Freundin. Gingen mir viele Gedanken über das Leben und die Endlichkeit und die Unwichtigkeit des Einzelnen durch den Kopf, als ich sie da liegen sah in ihrer gebrochenen Pracht. Hab ich auch in einem Gedicht festgehalten.


      Aber ich vermute, da deine Texte immer hintergründig schlauschlawinert sind, dass ich auf'm völlig falschen Dampfer bin.


      Perry schrieb:

      ... anfangs dachte ich auch an eine Vogelscheuche wegen des Huts, aber im Straßengraben macht die wenig Sinn.

      Über die (einst) Graziele nun Zerzauste bin ich auf eine Plakattafelschöne am Straßenrand gekommen, die nun Kindern und Vögeln als Spielplatz dient,

      sowie das LI an schönere Zeiten denken lässt.
      Mir gefällt die Blockdarstellung sie hält den Text im Rahmen.
      Gern gelesen und LG
      Perry

      Luise Maus schrieb:

      das ist eine wunderschöne Idee und Beschreibung des Geistes der Zeit, den ich tatsächlich in mannigfaltiger Weise schon fotografiert habe, oft ganz bewußt und ebenso oft nicht wissend das er hinter dem nächsten Baum steht oder unter einem großen Farnblatt hockend mich beobachtet.

      .
      Es ist hier [ in meinem Kopf ] ......................................... eine Litfaßsäule, die in die Jahre gekommen ist und nun abgewrackt wurde.

      Mir persönlich ist eine Litfaßsäule quasi eines dieser zeitgeistig ausgewechselten da_Dinge, die kaum noch da sind, andererseits im Kopf von jener berührbaren anders_Welt immer noch erinnernd erzählen [ heute ersetzt durch die digitale Welt der Indirektheiten, und meine jetzt damit nicht, einer vergangenen Zeit nachzutrauern, allgemeinplätzig schon mal gar nicht, zumindest aus meiner Sicht ].

      Ein zeitgeistiger Daseinsverlauf, der Dinge und Gedanken austauscht und in den Raum der Erinnerung verschiebt ... nix Besonderes, ein Faktum, an dem wir allermeist aktiv [ jeder ] teilhaben und teilnehmen ... ungeachtet unser Zeitinseln im Kopf, die parallel ebenso teilweise bleiben wollen. So auch meine Idee zu dieser lyrischen Miniatur, jene Vergänglichkeit von damals_Realitäten, die dennoch immer noch irgendwie anwesend bleiben ... ab und an in den Kopf wach hinein huschen,

      wie es Perry sagt: ist da was Gebliebenes in uns, wird es uns immer wieder bewusst [ ab und an ], dass uns an real dagewesene Situationen, Zeiten erinnert;

      wie es Wilde Rose sagt: wir in dem Wust von Unwichtigkeiten immer wieder kleine Wichtigkeiten für uns ganz eigen wiedererkennen und nach_erleben;

      wie es Luise Maus sagt, treffen wir immer wieder auf jene Überraschungen, sehen plötzlich zwischenzeilig mehr ... wird uns ein Dahinter bewusst ... nicht gleich, vielleicht später.

      .................................................... -----

      Ich möchte mich sehr für euer ziseliertes mit_Spüren mit dem Text bedanken, dass ich eure ganz persönlichen Gedanken zum Text mitgehen durfte ... nochmal, ein sehr Danke dafür , :)


      und habe mich zudem darüber gefreut, dass euch dieser Schreib -und Ideenstil gefallen hat , :)


      wieder ein sehr Tschüss, Dichtel ...

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      Gabel im Mund / nicht so hastig

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Dichtel,
      eine Litfaßsäule also. Da wäre ich nicht drauf gekommen, weil sie schon fast aus meinen Erinnerungen verschwunden war. Nun ist sie wieder ausgegraben.

      Hat Spaß gemacht. Danke dir. Vielleicht gibt's ja noch ein Rätselschreibstück?

      :D
      Liebe Sonntagsgrüße
      Wilde Rose

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wilde Rose ()

    • Hallo Dichtel:)

      Wow, richtig gut.
      Etwas was auch zeitlich liegen gelassenen wurde, an das man nicht mehr denkt, zu umschreiben, fordert dem Leser viel Gehirnschmalz.
      Der Text ist echt gut durchdacht!
      Ich wäre auch nicht dahinter gekommen :D

      Grüße:)
      Wir sind alle nur Menschen, egal woher wir kommen

      ○●OneWorld OneNation●○

      ~L~
    • DeepPoem schrieb:

      Hallo Dichtel:)

      Wow, richtig gut.
      Etwas was auch zeitlich liegen gelassenen wurde, an das man nicht mehr denkt, zu umschreiben, fordert dem Leser viel Gehirnschmalz.
      Der Text ist echt gut durchdacht!
      Ich wäre auch nicht dahinter gekommen :D

      Grüße:)
      .
      Hallo DeepPoem,

      ich danke die fröhpfeifend für deine Rüclmeldung [ aber Hallo, freut's mich , :) ] ... genau wie du es sagst, wenn etwas Abgelegtes im Kopf wieder gelassen zu Tage tritt; vielleicht? sieht man draußen etwas, die Erinnerung macht Pling ... und ein Vergangenes läuft als Film ab, setzt sich für Momente auf diese Zeitinsel, schlüpft füßelnd in das Jetzt und Heute.

      Meine Frage an dich ./ klar, auch an die hier Mitlesenden [ sowieso ] :

      ging's mir ja darum, mein persönliches Bildobjekt [ Die Litfaßsäule ] in ihrem layout-Namen unbenannt zu lassen [ einige Merkmalitäten aufgeblättert, mehr nicht ] ... dachte mir, für den Leser dann mehr eine (mögliche) Reise seiner eigenen Wegung ./

      oder meinst du [ oder du oder du , Perry, Wilde Rose, Luise Maus ... :) ], sollte ich doch vielleicht einen mehr_Hinweis auf die Litfaßsäule geben? ... klar, ich weiß es am wenigsten , ;)

      DeepPoem, ein Danke-Tschüss, Frank, bis dann ...

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      Gabel im Mund / nicht so hastig

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    • Hallo Frank,

      mein Vorschlag wäre, einige verwirrende bzw. irrwegweisende Bilder wegzulassen.
      Z.B. "wartest wie immer im Graben", denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es in einem größeren bewohnten Ort einen Graben gibt, in dem über einen lägeren Zeitraum eine Litfaßsäule liegt. Ich denke, die sonstigen Assoziationen passen auch zu einer nicht mehr benutzten Litfasssäule, die an einem ins Abseits geratenen Platz steht.

      Meine in diesem Sinn angepasste Version:

      Die Zerzauste

      Hey Grazile ... wartest wie immer heischend [auf mich]
      auf meinem Nachhauseweg. Mags. Dich zu sehen. Ach
      Übriggebliebene du Schöne, vielleicht ja doch, lächelst
      mir zu; lächelst so frei verbraucht, so viel Farbenblässe
      an dir, hat echt was; stehst gelassen da. / einfach ver-
      gessen. Zeit ist so, hat immer Lust, den Menschen geht
      es da nicht anders. Deine wunderbaren Risse. Beuys
      hätte Freude daran. Zieren dich glaub’s mir, Charakter
      hast du allemal; spielen nun Kinder um dich, rum. Bist
      jetzt die Heldin. / grad heut; staunen die Kids finden sie
      immer noch paar Flusfetzen an dir was für ne Launerei
      und ab mögens so sehr. Guck nur. Ein Spatz, über dem
      galanten Hut [okay, abgerissen] witzt-gelassen, zoppelt
      hinher schaute er interessiert dem Treiben zu bestimmt
      erinnert er sich; dreht sich, ein Hupf mittweg, hörte ihn

      fast deutlich : morgen komme ich wieder ...

      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Hallo Dichtel,
      ich fand's gut so. Bisschen knifflig muss es ja sein, sonst gibts ja nix zu simulieren. Kommt man auch auf ganz andere seltsame Gedankenwege dabei. Nie dagewesene. Bei der Litfaßsäule hättest du wahrscheinlich sonst was für Hinweise geben können, wär ich nie draufgekommen, weil sie meinen Erinnerungen entschwunden war.
      Lag sie denn tatsächlich umgekippt im Graben? Das ist vielleicht etwas irreführend bei einer Litfaßsäule.

      LG Wilde Rose

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wilde Rose ()

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