aiku wegt’s, rührt’s [ mit ohne Titel ]

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    • Hallo Dichtel,
      gebe dir Recht zum "verstehen" Teil.
      Bin da zu sehr von mir ausgegangen. Wenn jemand sich über mein Gedicht amùsiert, ist es für mich angekommen und wenn jemand vor meinem Bild steht und ernsthaft staunt, dann auch. Bin aber auch keine Künstlerin, will auch keine sein (noch nicht) bin Malerin, Dichterin. Da ist ein Unterschied, vor allem in der heutigen Kunstszene.
      Die große Kunst lädt natürlich zur individuellen Deutung ein und manchmal hat sich der Künstler was ganz anderes oder auch gar nix gedacht. (hi hi)
      :D
      LG Wilde Rose

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Wilde Rose ()

    • ....................................

      Wilde Rose schrieb:

      Hallo Dichtel,


      kein Schimmerschen verstehe, was macht die duftige Fliederknospenplosion im Herbst?
      ... ein flüchtiges Auferstehen des Fliederduftes im Gedächtnis
      ...
      der Versuch die Erinnerung angesichts des trüben Herbstes für ein Weilchen zurückzuholen?


      Liege sicher höchstgradig schief daneben, aber ein Versuch war's wert.


      :whistling:
      LG Wilde Rose
      .
      Hallo Wilde Rose,

      du hast ja im Grunde mit deinen Fragen schon den Kern meines Gedankens widergespiegelt , :)

      Wie ich aus anderen (von dir) Beiträgen andernorts gelesen habe, ist ja für dich ebenso der Herbst in seinerselbst quick-lebendig, eben wie jede andere Jahreszeit in ihrem ebenso ganz eigenen Gesicht. Und so dachte ich mir bei diesem text_Stück, warum denn nicht , :) nun im Herbst mal den Flieder knospend aufplatzen zu sehen; letztlich eine Figuration, die das innere Leben des Herbstes in seinem Eigenwill widerspiegeln möchte,

      und hier derart direkt, als passierte es tatsächlich, so meine Idee ;)

      ganz nebenbei erwähnt: diese bildrige Bemalung von Herbst und Winter [ im oftig gemachten kontrast_Vergleich zu Frühling und Sommer ], als seien diese Zeiten insbesonder trüber und wegweisend in eine dunklere ahnungs_Ebene, ist mir in mir nicht nur fremd sondern tatsächlich ganz außerhalb meiner Fühle und Denke. Jede Zeit hat für mich ihr eigenes lebendiges Gesicht und Inneres , und wechselt sich Jahr für Jahr zueinander einvernehmlich ab;

      weiß das natürlich LI im Text auch und fragt den fliedernden Gedanken-Vagabunden quasi, ob er nicht Lust hat, in seiner Surrealität noch ein bißchen zu bleiben.

      wieder einen fröhen Gruß, Dichtel ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Wilde Rose schrieb:

      Goldiger Strahl

      fällst auf mich,
      doch hellst mich nicht.
      .
      Hallo Wilde Rose,

      ein interessanter Spannungsbogen von "Goldiger Strahl" und "heilst mich nicht", doch ehrlich , =O , sind mir persönlich diese beiden Bilder dann doch zu allgemein ohne handgreifliche Kontur ... entsteht in mir keinerlei Assoziationsweg; vielleicht magst du mir einen kleinen Hinweis in deine dbzgle Idee geben, quasi dein inneres Stück Holz , :)


      erst mal ein Tschüss, Dichtel ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Dichtel,

      hab es so geändert

      Goldiger Strahl
      fällst auf mich,
      doch erhellst mich nicht.

      Ja, ist ziemlich allgemein, trifft viele Gebiete.

      Goldiger Strahl......hier klare goldige Sonnenstrahlen, die den trüben Herbstmorgen durchbrechen ihn erhellen und erstrahlen lassen
      aber das Seelentrübsein nicht durchbrechen können........

      genauso wie Talente, Begabungen, sonstige eigentlich glückliche Umstände, die nicht erkannt, nicht genutzt werden......werden können

      birgt große Tragödie in sich

      :D

      ein Fröhpfeif zurück
      Wilde Rose
    • Wilde Rose schrieb:

      Goldiger Strahl
      fällst auf mich,
      doch hellst mich nicht

      Wilde Rose schrieb:

      Hallo Dichtel,

      hab es so geändert

      ------------------------------------------------------------------


      Goldiger Strahl
      fällst auf mich,
      doch erhellst mich nicht.

      -----------------------------------------------------------------


      Ja, ist ziemlich allgemein, trifft viele Gebiete.

      Goldiger Strahl......hier klare goldige Sonnenstrahlen, die den trüben Herbstmorgen durchbrechen ihn erhellen und erstrahlen lassen
      aber das Seelentrübsein nicht durchbrechen können........

      genauso wie Talente, Begabungen, sonstige eigentlich glückliche Umstände, die nicht erkannt, nicht genutzt werden......werden können

      birgt große Tragödie in sich


      :D

      ein Fröhpfeif zurück
      Wilde Rose
      .
      Halo Wilde Rose,

      deine zweite Gedankenebene interessiert mich , :) ... zeigst du hier einen Kopfknoten auf, der uns alle [ irgendwann ] mal sicher quer zwischen den Beinen liegt, bleiben wir unsinnigst auf der Stelle stehen obwohl ... obwohl in uns längst alles für ein Weitergehen bereit da liegt;

      sind wir mal wieder zu zögerlich Unentschlossen bis hin blind, uns selbst an die Hand zu nehmen, und passiert's insbesondere oft häufig bzgl unserer Talente, die da sind. MMn bleibt in deinen beiden Versonen gerade diese Ebene der ICH-Selbstreflektion zu hermetisch unerkannt.

      Mal eine Idee von mir:

      Goldiger Schal
      wärmst mich

      frier trotzdem

      ----------------------------------

      und jetzt ein Pfeiffröh dir zurück , ;) ... Dichtel

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Dichtel schrieb:

      -

      Liebestummelei ./ am off’nen Fenster guckte

      ein Tropfen, zerspritz

      -

      Wilde Rose schrieb:


      Hallo Dichtel,

      Hm
      hat da eine Frau herausbekommen, dass ihr Mann sie betrügt und darüber rollt ihr eine Träne übers Gesicht, tropft herunter und zerspritzt?
      .
      .
      Hallo Wilde Rose,

      Hach, das Ist Lyrik in ihrerselbst , :) ... ein interessante Deutung, die du gefunden hast; aber klar, wird der zerspritzende Tropfen zu einer Träne ...

      Siehste, hatte ich da eine ganz andere Spur; dachte da mehr ganz allgemein an eine wehende Liebelei / Faszination hin zu [ was auch auch immer konkret im Auge des Betrachters gemeint sei ] ... und wie schnell verfliegt sie zuweil wieder.

      Bezüglich des Wortes "Liebes"tummelei war ich mir auch sehr unschlüssig [ als könnte der Wert "Liebe" meine Idee doch zu sehr nur in eine Richtung einengen, dachte auch in meiner ersten Version auf dem PC an:

      -

      Wortetummelei ./ am off’nen Fenster guckte

      ein Tropfen, zerspritz

      -

      Was meinst du zu dieser Idee ... nimmt dieses Bild vielleicht eher eine quasi verwebte Gedankenreise oder Gedankenflug in die Assozuation des Lesers, die/der dann schnell wieder verfliegt ???

      ... wieder ein Tschüss dir, Dichtel ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Hallo Dichtel,
      schön dass dir meine Deutung gefällt, obwohl sie weit von deinem Ansinnen entfernt liegt.
      :)
      Ja, Liebestummelei, das leitet hin zur Liebe, Verliebtheit.....du meinst aber Faszination, Leidenschaft, Liebe im weiteren Sinne.
      Das Wort "Wortetummelei" würde, vermute ich mal, deinen Gedanken nicht nachvollziehbarer machen.
      Da müsste was anderes her.
      :hm:
      LG Wilde Rose
    • Wilde Rose schrieb:

      Ja, Liebestummelei, das leitet hin zur Liebe, Verliebtheit.....du meinst aber Faszination, Leidenschaft, Liebe im weiteren Sinne.


      Das Wort "Wortetummelei" würde, vermute ich mal, deinen Gedanken nicht nachvollziehbarer machen.
      Da müsste was anderes her.
      :hm:
      .
      Wilde Rose, du hast Recht ... mmhhh, fällt mir jetzt aber auch nichts besseres dazu ein, außer die üblichen, verbrauchten Wörter zum Thema.. Okay , dann etwas kleiner im Sinn, vielleicht ja so sogar bitzliger , ;)

      ......................................................... ----

      Wortetummelei. lockt's offene Fenster

      ein Tropfen ./ zerspritzt

      .................... ........ -----

      ich danke dir wieder ... Tschüss Dichtel ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Neu

      Dichtel schrieb:

      Eiszapfenbeeren
      frieren aus Claires Hand

      zu schwer
      es wieder zu beleben. Claires überlegt und fühlt sich schon wie im Frühling. Da kommt Kurt...

      Und wieder einen guten Tag Dir

      Karlo
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    • Neu

      karlo schrieb:

      Dichtel schrieb:

      Eiszapfenbeeren
      frieren aus Claires Hand

      zu schwer
      es wieder zu beleben. Claires überlegt und fühlt sich schon wie im Frühling. Da kommt Kurt...
      Hallo karlo,

      Claire, die Besonnene ./ Eiszapfen gehören der Vergangenheit an, sieht sie schon wieder den Frühling ... und sie hatte Recht in ihrem Nachvorneblick: da kommt Kurt ... .............. :) , ein Mann von world, ein Mann in Gamaschen

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
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