Ein Tag im Herbst

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    • Kurz und prägnant beschrieben den Oktober - weckt Bilder in mir und weiterführende Gedanken. Ernst und doch heitere Stimmung strahlt für mich das Gedicht aus. Sehr gut gelungen! Danke!
      Aus Mauern durchbrochen von Türen und Fenstern, baut man ein Haus. Aber der Leerraum -
      das Nichts - macht es erst bewohnbar.
      So ist das Sichtbare zwar von Nutzen, doch das Wesentliche bleibt unsichtbar. Laotse
    • Das Licht im Land
      im kühlen, kahlen Gehen
      reißt das Sonnenband
      in Wolken dunklem Stehen
      © Karl-Heinz Hübner
      Alle Rechte vorbehalten,besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung,sowie
      Übersetzung.Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von karlo ()

    • November
      Sonnenbaden, stark wie die Sonne am Äquator
      der Hautarzt lässt grüßen
      © Karl-Heinz Hübner
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    • Jackpot schrieb:

      November, die Zeit
      der lustvollen Faulheit.
      Lektüre: Epikur!
      .
      Jackpot, setzt du hier einen feinen Kontrapunkt zum angeblich 'reizloseren' Monat November [ behaupten zumindst manche, warum auch immer? ]. Das Bild "lustvolle Faulheit" ist nicht nur gründig lyrisch-geil, ist es mMn umso mehr die Aufforderung an den einzelnen, seine Berührung mit den Dingen [ was auch immer ], insbesondere als ICH-Berührung zu begreifen, beginnt ja erst jetzt überhaupt Lust, gibt es manche, die das behaupten , ;)

      Fügst du hier geschickt Epikur ein; deut ich's mal mit meinen Worten: die genügsame Ausschweifung des Moments; liegt's an dir, wie lange er andauert, so in etwa ... [ in Anlehnung an Epikurs Gedanken und Lebensart seiner Genügsamkeit ]

      'Glücke dir ein Stück Käse, damit es dir schmecken möge.'

      Formal durchgängig: jambischer Einstieg im fließenden Übergang hin zum Daktylus bis hin zur letzten Zeile [ Lekre: Epikur ] dem Daktylus quasi eine dritte Unbetonung zu schenken ... führt diese Zeitdehnung um ein weiteres zu Epikurs Momentum-Weite im Kleinen.

      Ein echt feines. Das eine Bein in seinem inneren Rhythmus. das andere in seiner fast schon oxymoronalen Provokation zur Ausschweifung hin ... :P

      Gruß Dichtel ...


      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • karlo schrieb:

      Ein Tag im Herbst
      ein kleines Mädchen spielt im Laub
      häuft Tagesblätter zu Jahren
      .
      Hallo karlo,

      gerade dein weit-sinnendes Haiku entdeckt [ ach ja, bin ja noch lang lang am Nachlesen in den hier Poesie-Verstecken vor meiner komm_Zeit , :) ]

      Ein sehr reich-weiter Text ./ darf ich hier in die Sicht des "kleinen Mädchens" mit-gucken.
      Versteckt sich so viel gelebte Zeit in diesem gebauten Häufchen Blätter, wären es nur Blätter ...

      weiß das Mädchen von dem darin immer-noch-Erzählen dieser Blätterreise ./ hat Leben immer mehrere Gesichter.

      karlo, ein feines mit_Gucken mit diesem Mädchen

      und formal: gefällt mir sehr dieses Wortefließen von Z2 nach Z3 ./ nach dem Titel seiner Verortung, quasi, wo bin ich hier überhaupt , :)

      einen lieben Gruß, Dichtel ...


      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Dalli, Dalli
      hoch die Beine
      das war Kunst, doch nicht die Meine,
      Meine im November Blues
      wo Schwäne spiegeln Elefanten
      gern gehört auch mit Verwandten :whistling:
      © Karl-Heinz Hübner
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    • Dichtel schrieb:

      -

      aufm Dali Baum
      mit einem Bein

      unten bau’n Blätter eine lila Pyramide


      -
      Hallo Dichtel!

      Meine Gedanken zu deinem Werk:

      Der Verfasser / Das LI begibt sich (zumindest teilweise / mit einem Bein) ins Land der Phantasie, des Surrealen (Dali Baum) - und betrachtet aus dieser Perspektive (vielleicht) den Herbst: Blätter bauen eine lila Pyramide ... Spannend!
      Gern gelesen.

      LG
      Berthold
      Ein großes Stück vom kleinen Kuchen -
      mehr ist es nicht wonach wir suchen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Berthold ()

    • Berthold schrieb:

      Dichtel schrieb:

      -

      aufm Dali Baum
      mit einem Bein

      unten bau’n Blätter eine lila Pyramide


      -
      Hallo Dichtel!
      Meine Gedanken zu deinem Werk:

      Der Verfasser / Das LI begiebt sich (zumindest teilweise / mit einem Bein) ins Land der Phantasie, des Surrealen (Dali Baum) - und betrachtet aus dieser Perspektive (vielleicht) den Herbst: Blätter bauen eine lila Pyramide ... Spannend!
      Gern gelesen.

      LG
      Berthold
      .
      Hallo Berthold,

      kurz und schaukelgelassen gesagt: Genau so dachte ich mir hier die Assoziation , :) ... dieser spagatige Beinstep von dali'esk Fliegen und zugleich den Boden unter den Latschen spüren; wenn wir es doch nur öfter tun würden ...

      danke für deinen reinguck_Besuch, Gruß Dichtel ... und klar, dir liebe Wilde Rose für dein PRO gleichermaßen ...

      -
      Gabel im Mund / nicht so hastig
    • Ein Tag im Herbst
      ist nur halb so lang, warm, hell
      wie im Sommer
      © Karl-Heinz Hübner
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      Übersetzung.Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
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