Mehr Meer

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    • Ja, ich liebe die Morgenstunden, die Stille der Straßen, die Farben des Himmels und den ersten Kaffee



      Morgen

      Die Nacht erbleicht ,
      umschlungen alte Bäume.
      Die Weide still, verhalten rollt der Tau.
      Erste Vögel wecken Strassen,
      noch leer, erholsam lang.
      Der Zeitungsmann gähnt,
      die Milch noch kalt auf Stufen,
      erste Musik dem Bus entgegen,
      noch zu laute Stimmen
      grüßen den Tag.

      (c) Karlo
      © Karl-Heinz Hübner
      Alle Rechte vorbehalten,besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung,sowie
      Übersetzung.Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von karlo ()

    • karlo schrieb:

      Morgen

      Die Nacht erbleicht ,
      umschlungen alte Bäume.
      Die Weide still, verhalten rollt der Tau.
      Erste Vögel wecken Strassen,
      noch leer, erholsam lang.
      Der Zeitungsmann gähnt,
      die Milch noch kalt auf Stufen,
      erste Musik dem Bus entgegen,
      noch zu laute Stimmen
      grüßen den Tag.

      (c) Karlo


      Da stimme ich Uloisius von Herzen zu:
      Das ist ein tolles Gedicht! :thumbup: :thumbup: :thumbup:

      Es ist so lapidar in Aussage - passiert ja nüscht - und trotzdem, oder gerade deswegen - megastark in der Aussage. Steht alles drin, was einen Morgen so ausmacht ...

      Des Lobes volle Grüße
      Jack
      Mein Maul ist ein Löwe / mein Herz ein Kaninchen;
      von fern bin ich Zora / von Nahem: Sabinchen.

      (Simone Borowiak)
    • Zwischen dunklen Wolken und rauem Meer
      nahe der Küste
      der Pilot sieht die Treibstoffanzeige läuft gegen Null
      © Karl-Heinz Hübner
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    • In Erinnerung an Saint-Exupéry, dessen Bücher ich sehr gerne mag! Er hatte eine Notlandung in der Wüste

      Zwischen dunklen Wolken und rauem Meer
      nahe der Küste
      der Pilot sieht die Treibstoffanzeige läuft gegen Null




      Aufklärung der Todesumstände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


      Saint-Exupérys Silberarmband, das 1998 gefunden wurde
      1998 fand der Marseiller Fischer Jean-Claude Bianco beim Säubern seiner Netze Saint-Exupérys Silberarmband im Meer östlich der Île de Riou (♁43° 10′ 30″ N, 5° 24′ 10″ OKoordinaten: 43° 10′ 30″ N, 5° 24′ 10″ O | | ),[3] südlich von Marseille.[4] Es trägt die Gravur mit seinem Namen und den seiner Frau Consuelo, sowie Namen und Adresse seiner Verleger Reynal & Hitchcock in New York.[5]
      Erst im Jahr 2000 wurden von Luc Vanrell, einem Marseiller Taucher und Unterwasserforscher, Teile der Maschine auf dem Grund des Mittelmeers in der Nähe der Île de Riou geortet, im Herbst 2003 geborgen und 2004 anhand der im Turbolader eines der beiden Motoren eingravierten Nummer „2734“ identifiziert. Die Fundstelle liegt weit westlich der vorgegebenen Flugroute von Saint-Exupérys Aufklärungsflug. Vermutlich wollte Saint-Exupéry eigenmächtig Aufklärungsfotos von Marseille machen und so eine weitere Verwendung bei den Luftstreitkräften erzwingen. Die Wrackteile wurden im Juni 2004 dem Musée de l’air et de l’espace in Le Bourgetübergeben und sind zusammen mit dem 1998 gefundenen Silberarmband dort ausgestellt.[6]
      Recherchen von Luc Vanrell und Jacques Pradel zufolge (2008 auf Französisch und von Claas Triebel und Lino von Gartzen auf Deutsch veröffentlicht) soll der deutsche Jagdflieger Horst Rippert, späterer Sportberichterstatter beim ZDF, als Angehöriger der Jagdgruppe 200 die Maschine Saint-Exupérys abgeschossen haben.[7] Ein offizieller Abschussbericht liegt allerdings nicht vor, da Abschussberichte seiner Einheit ab Juni 1944 beim Rückzug der Wehrmacht verlorengingen. Auch eine nach Ripperts Angaben erst später angefertigte Karteikarte weist am fraglichen Tag keinen Abschuss aus.[8] Rippert erklärte, dass er weder Stolz noch Ehre für diesen Abschuss empfand, was ein Motiv für die Nichtnennung sein könnte. Die Bedingungen für einen bestätigten Abschuss waren nicht gegeben, da Rippert alleine flog und so keinen Zeugen hatte und da bei einem Abschuss über See keine sichtbare Absturzstelle erhalten bleibt.
      Die von Saint-Exupéry geflogene zweimotorige P-38 hatte, auf sich allein gestellt, als schwerer Begleitjäger ebenso wie das deutsche Gegenstück Messerschmitt Bf 110 nahezu keine Chance gegen einen wendigen einmotorigen Abfangjäger wie die Bf 109. Deshalb wurde die P-38 in Europa nach schweren Verlusten aus der Rolle des Begleitjägers herausgenommen und nur noch als schneller hochfliegender Aufklärer Lockheed F-5 eingesetzt, so wie ihn auch Saint-Exupéry auf seiner letzten Mission flog. In den Aufzeichnungen von Saint-Exupéry kann man sehr deutlich seine persönliche Abneigung gegen diese Bauart von schnellen und leistungsfähigen Jagdflugzeugen herauslesen. Er flog noch Jahre zuvor Doppeldecker und fühlte sich im Cockpit der modernen, schnellen und sehr anspruchsvollen Hochleistungsmaschinen wie der P-38J nicht besonders wohl.
      Quelle: Wikipedia

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    • Lieber Karlo,
      hab Dank für diese Informationen, die für mich weitestgehend neu waren.
      Die Schuld, die Maschine dieses großen Schriftstellers abgeschossenen zu haben, drückt das Herz des "Jägers" mit Sicherheit schwer. Ein Jammer!



      Dein Name, Dichter:
      Ein Silberarmband im Meer,
      vom Netz gefangen
      Mein Maul ist ein Löwe / mein Herz ein Kaninchen;
      von fern bin ich Zora / von Nahem: Sabinchen.

      (Simone Borowiak)

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    • Wie das Meer rollt
      die Farben der Wolken
      du Tänzerin
      schön dein Bewegen
      © Karl-Heinz Hübner
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    • Neu

      Melodien aus der Tiefe
      reiten auf den Wellen
      ein Wal taucht ab
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      Die schönster Farben
      tauchten ins Meer,
      ins schlagende Herz
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      Er sagte, ich gehe
      schwimmen ins Meer,
      das waren seine letzten Worte.
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