Mehr Meer

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    • Ruegens Kreidefelsen hast du ganz richtig erkannt, Perry! Ich was nämlich in der vorigen Woche dort.
      Leider hat es zeitweise wie aus Eimern geschüttert, so dass schon allein davon weiße Teile weggebrochen sind ... :(
      Vielleicht hast du ebenfalls ein Meereshaiku oder -kurzgedicht in petto? Nur her damit! ^^ :whistling:

      Das Foto sollte eigentlich etwas kleiner geraten, hat sich aber bei poeten.org automatisch vergrößert. - Mmmh. Muss ich wohl mal den Herrn Chef befragen ...

      Liebe Grüße
      Jack
      Mein Maul ist ein Löwe / mein Herz ein Kaninchen;
      von fern bin ich Zora / von Nahem: Sabinchen.

      (Simone Borowiak)
    • Danke, Uloisius, für dieses klangschöne Geschenk! <3
      Es hat mich gleich ans Meer zurckversetzt; deshalb werde ich es mir mit Sicherheit noch viel öfter anhören. ^^ :thumbup:

      Meeresrauschen.
      Ein Glück für alle Sinne -
      reanimierbar.
      Mein Maul ist ein Löwe / mein Herz ein Kaninchen;
      von fern bin ich Zora / von Nahem: Sabinchen.

      (Simone Borowiak)
    • Ich bin auch einer der das Meer liebt, wollte eigentlich Seemann werden.
      War auch letztes Jahr in Grömitz an der Ostsee.
      Aber mein Traum ist dort wo Palmen bis an den Strand reichen, leise Musik und Tanz.



      Das Leben ist ein Haus.


      Ganz persönlich richtet man sich ein.
      In einem bestimmten Zimmer fühlt man sich am Wohlsten. Ständig kommen Handwerker in Form der Gedanken und renovieren, putzen die Decken, malen frische Farbe und kleben neue modische Tapeten an die Wände. Man schlägt Nägel ein und hängt Erinnerungen gut sichtbar auf.
      Doch die Urlaubszeit hat durchaus ihre Berechtigung . Man fährt ans Meer , um in der Weite seine Sehnsucht der Jugend zu stillen, seine echte Bestimmung zu locken und sich ihr hinzugeben.
      Atmet fremdartige Gerüche, fühlt im Schatten der Palmen den Robinson in sich und betritt den Vorgarten zum Paradies. Barfußgehen auf weißem, warmen Sand umspült vom letzten Zart der Wellen, verliert die Zeit an Gewicht. Aus fernen Wolkentürmen blitzen aufhellende Gedanken ein leises Echo hallt in uns wider, im Licht scheinbar gebrochener Strahlen die Sonne wärmt aus einem Stück.
      Nach Tagen zurück im Haus, hängen wir neue Bilder an alte Plätze. Sitzen manchmal vor ihnen im Sessel, unsere Füße auf dem Hocker spüren nach einer Zeit wieder den Sand, die Zartheit der Welten schließen uns die Augen und im Schatten der Palmen rauschen ihre Blätter mit den Wellen entlang.

      © Karlo
      © Karl-Heinz Hübner
      Alle Rechte vorbehalten,besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung,sowie
      Übersetzung.Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
    • WoW, Herr Karlo,
      welch schöne Kurzprosa! Danke! <3
      Was ich an Frauen dieser Region aufrichtig bewundere, ist die Schmiegsamkeit ihrer Hüften; das kriegt unsereins erst nach 1000 Stunden Fitness hin - bei guter Lehrkraft! Aber auch die einheimischen Männer gehen so ... das hat was ungemein Lässiges, Leichtes, dem Leben zugewandtes. Ganz ohne Buchhaltung und den dafür notwendigen "Geradehalter" im Kreuz ...
      Und so liest sich auch deine Geschichte. ^^ :)

      Herzliche Grüße
      Jack, die auch dringend Seefrau werden wollte *seufz
      Mein Maul ist ein Löwe / mein Herz ein Kaninchen;
      von fern bin ich Zora / von Nahem: Sabinchen.

      (Simone Borowiak)
    • Liebe Jack,noch einmal zum Strand zurück

      Gesang der Sirenen


      Seichter Wind
      haucht der Seele
      lebendigen Traum.
      Der feine Sand im Ohr
      füllt sich zum Ozean .
      Wiegende Palmblätter
      geben den Takt
      zum Gesang der Sirenen.
      Ich tauche in unbekannte Tiefen,
      eine leichte Brise vom Meer
      schlägt mir das Laken über.
      Ich kann wieder atmen.

      © Karlo


      Du hast aber mehr vom Gesang einer Edith Piaf meine ich( nicht böse sein wegen meiner Forschheit)

      © Karl-Heinz Hübner
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    • Ja, lieber Karlo,
      mit Edith Piaf habe ich in jeder Hinsicht mehr zu tun. Habe überhaupt eher einen Drang zum "Drama." :whistling:
      Natürlich kann ich aber nachvollziehen, dass es vielen Menschen unter ewig blauem Himmel gefällt. Und unter all diesen schönen Menschen ... das hast du in deinem beigefügten Gedicht ansprechend herausgearbeitet.
      Für mich wäre dies nur ab und zu was, allerdings wirkt allein der lange, lange Flug abschreckend auf mich.

      Borkum.
      Die wilde Brandung bricht
      am leeren Strand.
      Mein Maul ist ein Löwe / mein Herz ein Kaninchen;
      von fern bin ich Zora / von Nahem: Sabinchen.

      (Simone Borowiak)
    • Wilde Rose schrieb:

      noch mehr Meer

      spät abends am Strand
      über's Meer bahnt sich eine
      goldene Straße
      Liebe Wildrose,

      solche mystischen Straßen habe ich auch schon öfter beobachtet.
      Manchmal scheinen sie dazu aufzufordern, (endlich!) den Weg des Lichts zu gehen.
      Vielleicht ein Vorgeschmack auf eine Ewigkeit, die wir nicht kennen?

      Ein sehr schönes Haiku, finde ich. Schlicht, klar, aussagestark. Kopfkino eben.

      Entschuldige auch, dass ich dir so spät antworte: Kaum is' man mal 'ne Woche nich' da, kommt Chaos uff! <X :|

      Einen schönen Sonntag
      Jack
      Mein Maul ist ein Löwe / mein Herz ein Kaninchen;
      von fern bin ich Zora / von Nahem: Sabinchen.

      (Simone Borowiak)
    • Volker Harmgardt schrieb:

      Mein altes Meer
      im Spiegel der Gezeiten,
      dein Puls schlägt schneller.

      VH
      Sehr schön Volker.

      Und ein traumanregendes Meer.
      Wer möchte da nicht sofort wieder hin? Dorthin, wo wir hergekommen sind und eines Tages hoffentlich zurückkehren werden ...

      Liebe Grüße
      Jack
      Mein Maul ist ein Löwe / mein Herz ein Kaninchen;
      von fern bin ich Zora / von Nahem: Sabinchen.

      (Simone Borowiak)

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    • Wir bauen ein Schiff,
      weil die Tränen uns tragen,
      sowie gemeinsames Glück.
      © Karl-Heinz Hübner
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    • Die letzte Welle
      legt den Strand Bernsteinfarbig
      in meine Hände
      © Karl-Heinz Hübner
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