Die Antwort

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    • Die Antwort

      Nein antworte nicht,
      sage lieber die Wahrheit,
      sage eher, du bist daheim
      und kein Wind kann dir die
      Richtung weisen, woher das
      Gold auf deiner Zunge klebt,
      so unnahbar der Wellenschlag,
      es dröhnt die Gestalt, die
      verkörperte Buschgewalt des
      Deiches gesichert löst sich
      in der kahlen Landschaft
      in Luft auf. Keiner atmet.
      Es öffnet das Unbehagen
      seine Blüten und ein
      modriger Duft bleibt.
      Das ist die Antwort auf
      die vielen Fragen.
      Irren ist menschlich !
    • Hallo Volker, :huhu:

      dein Gedicht 'Die Antwort' ist für mich schwer zu entschlüsseln. ?(
      Ein LI spricht mit einem LD (Nein antworte nicht …) Im Laufe des Gedichtes scheint das LI das LD zu vergessen, beginnt zu monologisieren oder sind es seine Gedanken oder …

      In deinem Gedicht finden sich geheimnisvolle
      (woher das Gold auf deine Zunge klebt / es dröhnt die Gestalt)
      und schöne
      (Es öffnet das Unbehagen seine Blüten und ein modriger Duft bleibt.)
      Gedanken / Bilder.

      Verrätst du mir, wovon dieses Gedicht handelt?

      Gern gelesen
      LG
      Berthold
      Ein großes Stück vom kleinen Kuchen -
      mehr ist es nicht wonach wir suchen.
    • Lieber Volker,
      du hast mir schon so viele “Pünktchen” für meine Schreibstücke erteilt, so möchte auch ich dir mal einen Kommentar schreiben.
      Leider komme auch ich nicht dahinter. Es ist jedenfalls ein Unwetter beschrieben. Die Wellen brechen über den Deich herein und hinterlassen eine modrig riechende zerstörte Landschaft. Aber ich weiß nicht in welchem Bezug das zum restlichen Text steht. Doch du wirst bestimmt das Geheimnis bald lüften.

      Liebe Grüße
      Wilde Rose
    • Verehrte LeserInnen, lieber Berthold, lieber Uloisius, liebe Luise Maus, liebe Wilde Rose,
      tief duchatmen und dann sprechen,............und tatsächlich gibt es zu diesem Gedicht
      eine Geschichte, die zu erzählen mir sichtlich schwerfällt und in der momentanen Erinnerung
      mir ein wenig die erklärenden Worte fehlen. Das ist so und daher werde ich mich auch sehr
      kurz halten. Kürzer als geplant. Als Hamburger Kind oder in der Nähe der Elbe aufgewachsen
      war durch meine Eltern und Großeltern der Hinweis auf die Sturmflut 1953 in Holland immer
      gegenwärtig, da zu der Zeit auch die Küsten in der Nordsee getroffen wurden. Tausende von
      Menschen sind damals in den Fluten umgekommen. Nur neun Jahre später brach 1962 (Ich war
      gerade 12 Jahre alt) das Hochwasser über Hamburg herein. Die dort gemachten Erlebnisse und all das,
      was ich gesehen habe, wurde von mir nun versucht, in meinem kurzen Vers zu verarbeiten. Es sind
      im Vorfeld schon einige Texte von mir auch in Literaturzeitschriften und Anthologien erschienen.
      Immer mit recht positivem Echo. Es gab sogar von einem Hamburger Verlag die Idee, solche Texte
      und Bilder zu Naturgewalten in einem Band zu präsentieren. Das habe ich abgelehnt.
      Das für heute und ich hoffe auf Euer Verständnis,
      liebe Grüße in die Runde,
      Volker

      P.S. Ich liebe trotzdem meine Nordsee und vielleicht hätte ich mein Gedicht besser
      und verständlicher ausformulieren müssen!!
      Irren ist menschlich !

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Volker Harmgardt ()

    • Hallo Volker,
      ich denke Gedichte sollten nicht erklärt werden, obwohl ich es auch schon tat.
      Sie müssen sich bei mir im Herzen öffnen und in Emotionen nach Möglichkeit zeigen.
      Das war bei deinem Werk geschehen auch ohne deine Erläuterungen.
      Hat mich sehr angesprochen!
      LG
      Karlo
      © Karl-Heinz Hübner
      Alle Rechte vorbehalten,besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung,sowie
      Übersetzung.Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
    • Hallo Volker,
      ich gebe Karlo Recht. Das Geschriebene sollte bei der Interpretationsmöglichkeit des Lesers bleiben, drum schrieb ich
      ... vielleicht erklärt sich Volker ... . Werde ich gefragt versuche ich allerdings auch meinen Worten die Bedeutung zu vermitteln.
      Mir war klar das es sich um den Tod handelt, verwirrt hat mich das Wort "Buschgestalt". Deine Werke allesamt gefallen mir gut.

      LG Luise
      Immer den Kopf hoch und lächeln
    • Hallo Volker,

      freut mich, von dir zu hören.
      Wie viel oder wie wenig du von deinen Werken bzw. deren Inhalt preisgibst, bleibt natürlich dir überlassen. Für mich als Leser jedoch erleichtert deine Erklärung zum Hintergrund des Gedichtes das Verstehen.

      Über ein persönliches traumatisches Ereignis zu schreiben, bedeutet sicherlich auch, schmerzhafte Erinnerungen wieder hervorzukramen. Über ein persönliches traumatisches Ereignis zu schreiben, kann aber m.E. auch eine befreiende Wirkung erzeugen. - Allein du weißt, was dir gut tut.

      Danke für deine Antwort.
      Wünsche dir weiterhin fröhliches Schreiben und Reimen.
      LG
      Berthold
      Ein großes Stück vom kleinen Kuchen -
      mehr ist es nicht wonach wir suchen.
    • Werter Uloisius,
      vielleicht vorab mal von Deiner Seite
      ein kleiner Hinweis auf Deine Namensgebung.
      Aus Bayern kenne ich nur einen
      "Aloisius". Daher die Frage, ist es ein Pseudonym
      oder Dein echter Name ?
      Ich mag ihn und Du musst ihn mir nicht nennen !!!
      Meine Antwort zum Thema liegt in dem Rahmen,
      wie "Karlo" es beschrieben hat.
      Aber im Feld der Kommunikation bin ich immer
      gerne bereit Erklärungen oder Hinweise zu liefern.
      Das ist meine Welt. Ich möchte sagen, wenn ein Text
      ehrlich und ernst gemeint und die Wahrheit aus dem
      Geiste versprüht, dann sollte er so stehen, wie er
      niedergeschrieben wurde. Ich hoffe Du verstehst mich,
      wenn nicht, Reklamation !
      LG an Dich und genieße den Tag,
      Volker
      Irren ist menschlich !
    • Lieber Karlo,
      Du sprichst mir aus dem Herzen, aus der Seele !!!
      So ist es und da benötige ich im Prinzip keine Worte.
      Das literarische Niveau entscheidet sich
      immer im Kopf des Anbieters. Der war ich.
      Künstlerisch interessante Gespräche sind mir
      außerordentlich wichtig, da ich es nicht mag, wenn
      Texte neblig-trüb bleiben und den Leser allein lassen.
      " Der Lohn des Lesens ist das Lesen " und irgendwie
      leben wir von den Reaktionen des Gegenüber.
      Spontane Kritik ist immer willkommen,
      ja Bedingung des Literaten und so sollten
      wir es alle halten, ja praktizieren !
      Ich sitze jetzt in meinem Zimmer und zähle
      die Wolken, als senden sie mir geheime Zeichen
      und nehmen kein Ende. Aber ich will das Ende
      und kann sie nicht aufhalten.
      So finde ich, sind es stille Bewegungen,
      die uns in der Gegenwart festhalten.
      Daher mein Tipp, gute Autoren sollten
      zu Lebzeiten Kritik oder Anerkennung erfahren.
      Danke Karlo und herzliche Grüße,
      Volker
      Irren ist menschlich !
    • Liebe Luise Maus,
      die Buschgewalt war eine Episode
      aus dem großen Ganzen gezerrt.
      Ich möchte nicht Einzelheiten zum Tod und
      Verderben vieler Menschen erklären.
      Diese Naturkatastrophe war nur ein
      Atemzug der Natur und diese hat
      Menschen und Tiere mitgenommen.
      Das war die "Kälte" im Gedicht und
      ausgedehnte Grausamkeiten konnte
      ich damals und möchte ich auch heute
      nicht nachträglich benennen.
      Das für den Moment, auch ich mag
      Deine Texte und grüße Dich
      aus vollstem Herzen,
      Volker
      Irren ist menschlich !
    • Grüß` Dich Berthold,
      wenn es mir nicht gut getan hätte,
      wäre der Vers niemals veröffentlicht worden.
      Das ist der Preis eines Literaten !
      Was zurückgezahlt wird ist offen.
      Ich sage, was ich denke und
      schreibe, was ich fühle, das
      ist mein Antrieb !
      Ich will kundtun, Menschen ansprechen,
      in Gespräche verwickeln, sie anstoßen
      zu anderem Tun anspornen etc., denn
      ich mag angeregte Diskussionen.
      Dunkle Wege müssen erhellt,
      die Zeit der Vergangenheit aufgearbeitet,
      das Nichts benannt,
      jenes Schweigen gebrochen,
      das Gute dem Bösen weichen
      und alles eine Aufklärung haben !!!
      Liebe Grüße und einen schönen Abend,
      Volker
      Irren ist menschlich !
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