Gelegenheit

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    Sascha
    • Gelegenheit


      Er war die Karte und sie der Schatz.
      Sie war die Zeit und er der Platz.
      Sie war der Schalter und er das Licht.
      Er war das Auge und sie die Sicht.
      Er war die Initiative und sie das Gesetz.
      Er war der Fisch und sie das Netz.

      Sie passten zusammen um sich zu trennen.
      Sie konnten nicht einmal ihre Namen nennen.
      Er war das Holz und sie die Kerbe.
      Er war ein Glaskartenhaus und sie eine Scherbe.

      Sie warf sich auf ihn und alles zerfiel.
      Er machte nix dagegen, denn sie war sein Ziel.
      Sie gingen durch die Galaxie immer dort wo die Nase ist.
      Das einzige, was sie haben, haben sie niemals vermisst.

      Das einzige, was sie haben, ist ihre Persönlichkeit.
      Die einzige Rettung ist die letzte Gelegenheit.
      Gelegenheit braucht Zeit und ganz viel Geduld.
      Wir machen es wie immer, der andere ist schuld.
    • Hallo Scosid,
      ein tolles Werk von dir. :thumbup:

      Das einzige was mich etwas beim lesen störte ist der Zeitsprungl in den letzten vier Zeilen, von der Vergangenheit in die Gegenwart. Auch wenn ich vermute das es Absicht ist.

      Scosid schrieb:

      Das einzige, was sie haben, ist ihre Persönlichkeit.
      Die einzige Rettung ist die letzte Gelegenheit.
      Gelegenheit braucht Zeit und ganz viel Geduld.
      Wir machen es wie immer, der andere ist schuld.
      Beispiel: Das einzige was sie hatten, war ihre Persönlichkeit .... Sie machten es wie immer, der andere war Schuld.

      Also es würde meiner Meinung nach genauso funktionieren, deswegen vermute ich das der Sprung mit Absicht war.

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende :D
      kreative Grüße
      Nils
    • Hallo Scosid,
      da hast du ein ernstes Thema angesprochen, eigentlich passt alles zusammen, die Liebe ist groß, und trotzdem passiert es, dass sie im Alltag verschwidet, wenn man nicht auf sie aufpasst. Dann steht man da und fragt sich, wie man da hin gekommen ist und gibt vielleicht noch dem anderen die Schuld.

      So würde ich’s interpretieren. Gefällt mir.

      Liebe Grüße
      Wilde Rose
    • @Nils

      Dass die letzten vier Zeilen in der Gegenwart sind, war eigentlich mit Absicht gemacht. Die Zeilen vor diesem Abschnitt erzählen eine Geschichte über zwei Menschen. Der letzte Part ist etwas allgemeines und spricht nicht mehr direkt die zwei Personen der Geschichte an, sondern es sollte etwas wie eine Weisheit oder eine allgemeine Aussage sein. Deshalb die Gegenwart.

      Vielen Dank für all die positiven Rückmeldungen :)

      LG Scosid
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