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  • Karwoche

    Dr. Karg - - Mythenreich, Religion und Fantasiewelten

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    Karwoche ©Hans Hartmut Karg 2016 Als sie nicht mehr merkten, Dass die Karwochengedanken Doch unter den Hut zu bringen waren, Verknotete sich der heilbringende Gotteserwartungsfaden Mit sich selbst. Viel zu viel Ablenkung, Viel zu viel Unruhe überall. Kann da noch Rettung wachsen, Suchend das Kreuz und Findend den Heiland? Wer wagt es? Endlich entdeckte Der leidende Mensch, Wie man über die Leidgeschichten Die Trübsal mildern konnte Und die Karwoche Vollenden. *

  • Mein Sonnenstrahl

    Dr. Karg - - Philosophenrunde

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    Mein Sonnenstrahl ©Hans Hartmut Karg 2016 Nur wer sich wirklich selber liebt, Nicht Neid und Hass im Herzen schiebt, Der kann harmonisch im Erleben Die Nächstenliebe ehrlich leben. Der blindwütige Kritikaster Fährt durch die Foren wie ein Laster, Mäht nieder, was im Zorn er liest, Weil bei ihm nur Hassdenken sprießt. Die Seelenfreude nachvollziehen Sich um Verstehen zu bemühen? Wer sich als Tollhirsch nur begreift, Bei dem ist wirklich nichts gereift! Er wird den Sonnenstrahl vom Dache Nur missv…

  • Konservativ denken und handeln ©Hans Hartmut Karg 2016 Der Linke sieht den Menschen an Als Wesen, das mit Schwäche dann Auf Dauer stets schutzwürdig bleibt, Alimentiert, empfangsbereit. Liegt dann der Mensch in Unterlage Und klagt stark über große Plage, Wird man ihm Wünsche gern erfüllen Und seine Taschen sorgend füllen. Das ist niemals die rechte Masche Dem Staat zu liegen auf der Tasche. Linkslastige Erwartungswelt, Die wartet immer nur auf Geld. Gibt man den Leuten immer Geld, So sind sie re…

  • Liebkind

    Dr. Karg - - Politisches und Gesellschaftliches

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    Liebkind ©Hans Hartmut Karg 2016 Manche gieren stets nach Lob, Wenn aktiv sie werden wollen. Wird ein andrer Mensch dann grob, Fliehen sie, wollen sich trollen. Muss man ein Zampano sein, Um als Liebkind durchzugehen? Schwört man da auf Mark und Bein, Damit Akzeptanz kann wehen? Du bleibst ein Kind, ich seh' Dein Bild, Weil wir doch Menschenkinder sind. Du willst es stetig lieb und mild, Recht still und ohne Gegenwind. Wer sich so zum Liebkind erklärt, Der muss Abhängigkeit auch wollen. Die Akze…

  • Näarle*

    Dr. Karg - - Wortspieldichtung

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    Näarle* ©Hans Hartmut Karg 2016 Dia wonderscheane, middlaldrliche Schdadd Isch Näarle, guad em Riasle g'läga, Dia scheaschde, dia Deidschland no hadd Ond deam Herrgodd wia d'r Landschaft nuar a Säga. Scho seid deam fria Middlaldr Isst ma Messwieschdla do em Zeld, Komma d'Leid, dr Fritz ond o dr Waldr, Drengad Biar – ond gäba aus iar Geld. Gosch'd spädr nauf of dia Schaddmauer, Ka ma rondganga om des scheane Schdäddle. Alle, dia Firschda, Räd ond Baura Fiarad se aus, iar liabe, liabe Mädla. D's e…

  • Nachher

    Dr. Karg - - Schattenwelt

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    Nachher ©Hans Hartmut Karg 2016 Ist da nicht ein Nietnageltum präsent, Wo die Zeit nur viel Zeit für sich braucht? Im Zug flogen an uns einst die Berge vorbei, Wie sie immer schon vorbei geflogen sind, Störungsfrei, wartungsfrei, nur gebildert. Die Vormittage sind jetzt nur noch Vormittage, Ausgefüllt mit Nachrichten und Gemüseputzen, Einkäufen, vorbereiteter Enkelarbeit, Mit Abfütterungsstunden, Füllmaterialbesorgungen: Nichts mehr für mich, nichts mehr allein. Die Nachmittage gehören sodann im…

  • Augen blicken

    Dr. Karg - - Philosophenrunde

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    Augen blicken ©Hans Hartmut Karg 2016 Halte Deine Augen wach, Reibe sie, wenn sie verschlafen, Sich im Streit und voller Krach Gebärden wie bei Menschenaffen. In der Ruhe liegt die Kraft, Nicht dort, wo des Voyeur' Runde Sich ein Schlüsselloch verschafft – Mit Gaffen bei intimer Stunde. Wer da wen zur Nähe treibt, Wer den anderen betatscht, Wer das Seelenheil entleibt Und die Nähe wild begrabscht, Weiß: Das ist kein Augentrost Und kein Ziel für weisen Blick, Denn das bleibt nur seichte Kost, Füh…

  • D's Oaschdrschdiggle

    Dr. Karg - - Wortspieldichtung

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    D's Oaschdrschdiggle ©Hans Hartmut Karg 2016 Friar wara'd Baura arm, Ässad alles aus'm Darm. Doch sia hond scho Ässa g'habd, Des hod koinr Seela g'schad. An Oaschdra hod ma des dann g'essa, Weil ma a weng heidnisch isch g'wäsa: Des Oaschdrschdiggle war Goddsgedenga Guad greichert, ned ans Fedd zoam denga. Dean Schenga do en'd Hefebroddoig Hod d'Fro, em Ofa bagga, ohne Loid. An Oschdra g'essa ohne Noad, Denn ohne Essa isch d'r Doad. Ma hold ean aus d'r Ofagluad Ond er schmeggd himmlisch ond so gu…

  • Ironie

    Dr. Karg - - Das Labor

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    Ironie ©Hans Hartmut Karg 2016 Bleiben die Freuden bei ständigem Leiden Oder halten sich Freuden nur noch im Streiten? Beschimpft der Kritikaster den suchenden Dichter, Erhebt sich gar selbst zum Weltenrichter, So dankt der Dichter ihm herzlich dafür, Bringt Lobkomplimente gar noch herfür. Schläft der Patient dann lang in seinem Nirwana, Isst nur noch viel Butter und keine Rama, Kann er Pech haben und fällt dennoch ins Koma, Bekämpft er doch oftmals selbst das eigene Soma. So gesundet nur, wer s…

  • Auf der Frankenhöhe

    Dr. Karg - - Fauna und Flora

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    Auf der Frankenhöhe ©Hans Hartmut Karg 2016 Auf der Frankenhöhe ist die Luft so gut, Tausend Vögel zwitschern ihre Frühlingslieder, Rentner wandern, grüßen noch mit Hut, Viele Jogger sehen sich dort wieder. Alte Baumbestände auf dem Höhenrücken Sorgen für die angenehme, frische Luft. Primeln leuchten, noch schlummern die Mücken Und die Welt ist voller Erdenduft. Ja, die Frankenhöhe ist ein Segen, Gibt dem Wandrer viel zurück: Wenn sich Wässerchen und Knospen regen Strebt das Leben hin zum Sonnen…

  • Verlustangst

    Dr. Karg - - Schattenwelt

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    Verlustangst ©Hans Hartmut Karg 2016 Du taube Nuss! Du Traubenkuss! Hast Du mich wirklich nicht gesehen – Wo Freunde immer bei uns stehen Und man mit ihnen gut kann gehen? Siehst Du den Abschied nur als Last, Die Du mit uns verschuldet hast? Wie kann man Liebe da behalten, Wo nur Zerren, wo nur Verwalten, Im Morgenglanz kaum Rettung geht, Mit der die Hoffnung leis' verweht? Hast Du denn nicht endlich begriffen, Dass Güte dort wird abgeschliffen, Wo Menschen nur nach Ehre rufen, Sich selbst jedoc…

  • Reite

    Dr. Karg - - Sinnestanz

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    Reite ©Hans Hartmut Karg 2016 Reite, mein Liebe, ach reite, Längst bin ich schon immer mit Dir, Weil sehnend der Tag ist in mir – Für die Rückkehr ich gerne streite. Du bist bewusste Vollendung Im Leben mit all seinen Freuden, Mein Wohlgesang bei fremden Leuten Und mit mir die zärtliche Wendung. Der Liebesritt bleibt jene Weise, Mit der alle Anspannung geht, Weil damit der Schmerz verweht, Mich verlässt, nachdenklich, leise. Reite nicht fort, ach reite, Die Zeit bleibt uns doch begrenzt. Nur kur…

  • Entfremdung

    Dr. Karg - - Philosophenrunde

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    Entfremdung ©Hans Hartmut Karg 2016 Als Fremde kamen wir zur Erde, Vermochten nicht allein zu reifen, Brauchten um uns, damit es werde, Mitmenschen, um uns zu begreifen, Was fremd und heimisch werden soll, Bliebe uns fremd, würde zur Last. Wir fühlten uns dann nicht recht wohl Und blieben selbst ein fremder Gast. Oft auch mit unserer späteren Arbeit Vermögen wir uns zu entfremden: Der Ablauf stärkt dann nur das Leid, Wir können es so nicht mehr wenden. Das gibt es, modern, auch im Wahn, Wo ständ…

  • Bequeme Welt

    Dr. Karg - - Wortspieldichtung

    Beitrag

    Bequeme Welt ©Hans Hartmut Karg 2016 Die Welt bewegt sich immer weiter, Mal traurig und manchmal auch heiter, Mal turbulent, mal sehr gelassen In vielen Häusern, manchen Gassen. Denn es besteht die weite Welt, Die virtuell ihr Sein bestellt, Inzwischen aus den Apps, Portalen, Global vernetzt, aus vielen Zahlen. Man kann sich trefflich informieren, Studieren und auch spionieren, Sich nervenkitzelnd amüsieren, Sogar die eigene Lust verführen. Der Shitstorm bringt ständig Erregung, Hält Ausschau, f…

  • Das bezaubernde Mädchen

    Dr. Karg - - Herzensangelegenheiten

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    Das bezaubernde Mädchen ©Hans Hartmut Karg 2016 Das Mädchen klebt´ am Beckenrand, So schön – und das seit Stunden. Die Jungen schwimmen wie gebannt, Drehen um sie die Runden. Sie ist ein sittsam braves Mädchen, Sehr lieb, sehr schlank und ganz adrett – Ein Wunder in dem kleinen Städtchen! – Und stets zu allen freundlich, nett. Das spürt die junge Männertraube Und unterhält sich gern mit ihr. Wie eine schöne weiße Taube Kommuniziert sie auch beim Bier. Sie spielt mit allem, was sie hat, Sieht zu,…

  • Zweierlei Kindheit ©Hans Hartmut Karg 2016 Es gibt doch keine Kindheit mehr, Wie wir sie einst noch leben durften Mit Nachbarkinderscharenheer, Wo wir mit rostigen Rollern kurvten. Im Schmutzsandkasten sanken wir, Traumhaft verloren mächtig ein. Sandkuchen, Burgen schufen wir, Lebten mit Freunden – nie allein! Wir schusserten und spielten Ball, Wir radelten zum fernen Bad, Misteten Hasen-, Hühnerstall – Weil damals jeder Arbeit hat. Wir freuten uns mit allen Kindern, Wenn wir im Winter Schlitten…

  • Das Paradies ist nah

    Dr. Karg - - Humorecke

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    Das Paradies ist nah ©Hans Hartmut Karg 2016 Endlich lebt sie so wohl verdient im Ruhestand, Kann ihre Tagesfreizeit voll auskosten, Genießt in ihrem wunderschönen Land Die Kauftempel, denn sie will nicht einrosten. Im Einkaufszentrum gibt es viele, viele Läden, Dort, wohin Menschenmassen strömen. Hier heilen sich die frühen, alten Schäden, Wenn im Café die alten Bäuche sich verwöhnen. Das Paradies ist nah – und bei der Sonne Mit Neonlichtern, bunt gemalten Bildern. Da wächst ihr tagesgültig ein…

  • Homo mobile

    Dr. Karg - - Philosophenrunde

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    Homo mobile ©Hans Hartmut Karg 2016 Endlich sahen sie auf die eignen, jungen Zehen Und wandten sich von Bäumen ab zum Steppengehen, Denn Neugier trieb von Anfang an den Menschen weit hinauf, Doch dann weg von Höhlen und Bergen – zu der Flüsse Lauf. Die Affenfrühgeburt hatte ja sehr viel Hirn Und bot von Anfang an der Wildnatur die blanke Stirn: Bequemlichkeit trieb sie in große Flussoasen, Wo es viel Fisch gab – und die Rinder grasen. So wird dem Menschen früh Beweglichkeit Zum Zielgarant für Wa…

  • Hieronymus Bosch ©Hans Hartmut Karg 2016 Gabelnd das wertlose Heu, Symbol weltlicher Gier – Geilhit ohne Erfüllung: Bosch ist immer noch neu, Die Symbolik auch heute und hier, Gegen die Seelenvermüllung. Was willst Du da noch, Banker, Im Angesicht eigenen Todes? Migrant bist Du, voll Erdenferne, Intrigant gar, gelackter Zänker, Abbild des alten Herodes! Wer hat den schon gerne? Seine Bilder hat der Niederländer Gemalt voll der Höllenangst. Die Heutigen lächeln: Verdrängung! So kommt der Mensch a…

  • Stigmatisierung

    Dr. Karg - - Schattenwelt

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    Stigmatisierung ©Hans Hartmut Karg 2016 Es ist so leicht, den Andersdenkenden Etikettierend in ein falsches Licht zu rücken, Hinschieben ihn vom Denkenden zum Henkenden, Um kritikasterlich den Dolch zu zücken. Der Kloßhengst will immer den Dichter schleifen, Der doch ideenreich Foren bestückt. An ihm kann er sich anonym feige vergreifen, Wenn nichts mehr hilft – dann ist der halt verrückt! Die Kritikaster meinen immerdar, Man müsste ihnen gar zu Kreuze kriechen, Weil früher es so schön hierarchi…

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