Zeit in mir

    • Feedback jeder Art

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Zeit sie trägt und lässt mich fallen,
      steht still und tanzt im Kreis.
      Im Lauten wie im Leisen,
      in Freud sowie im Leid.

      Ist hässlich und vergänglich,
      mal mutig, manchmal schwach.
      Schenkt Lachen wie auch Tränen,
      verrinnt im Lebensbach.

      Und sie umarmt und tröstet,
      verzeiht und liebt zugleich,
      öffnet Herz und Sinne,
      bewahrt was unerreicht.

      Macht satt und lässt mich dürsten,
      begreift und fragt und schreit,
      blüht und welkt in Unruh,
      ist Lehrmeister im Streit.

      Bedauert und besiegelt,
      malt alles Leben bunt.
      Näht Narben fest zusammen
      und reibt mein Herz mir wund.
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!
    • Hallo Behutsalem,
      sehr berührende Bilder.
      Die Zeit ist eine Einbahnstraße auf der das Leben fährt, zwar können wir gefühlt stehenbleiben und zurückblicken, letztlich bleibt uns das "Dead End" aber nicht erspart. Gut, dass in deinen Bilder das Positive überwiegt.
      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Hallo Behutsalem,

      sehr, sehr schöne Zeilen gibst du zu lesen.


      Und noch schöner hätte ich es gefunden, wenn du einen Monolog mit der Zeit geführt hättest.

      In Strophe3 kann ich Vers1 allerdings nicht nachvollziehen - warum macht mich die Zeit satt und lässt mich dürsten. Das würde ich streichen -


      Schau einmal, vielleicht findet der Monolog mit der Zeit deinen Geschmack und kannst etwas daraus gebrauchen.



      Zeit, du trägst und lässt mich fallen
      stehst still und tanzt im Kreis
      Im Lauten wie im Leisen
      in Freud und auch im Leid.

      Bist hässlich und vergänglich
      mal mutig, manchmal schwach
      Schenkst Lachen, wie auch Tränen
      verrinnst im Lebensbach.

      Du umarmst und tröstest
      verzeihst und liebst zugleich
      Öffnest Herz und Sinne
      bewahrst was unerreicht.

      Auch fragst du und begreifst
      du flüsterst und schreist
      (Er)Blühst und welkst in Unruh
      bist Lehrmeister im Streit.

      Bedauerst und besiegelst
      malst alles Leben bunt
      Nähst Narben fest zusammen
      und reibst mein Herz mir wund.


      LG Sternwanderer
      Die Realität nehme ich an wie sie ist, in meinen Träumen erblühe ich.
      © Sternwanderer
    • Hallo Behutsalem,

      viele spannende Gedanken zum Thema Zeit hast du dir hier gemacht.
      Sie ist allgegenwärtig, begleitet uns durchs Leben, kennt all unsere Gefühle ...

      Doch unsere Spielereien mit der Zeit, der Versuch sie zu sparen, der Wunsch sie anzuhalten, das Urteil, jemand sei gar aus der Zeit gefallen etc., wird von dieser großen Unbekannten emotionslos ignoriert. Die Uhr tickt und tickt und tickt ... bis wir dereinst vielleicht tatsächlich aus der Zeit herausplumpsen.

      Will sagen: Behutsalem, dein Gedicht gefällt mir. Es hat mich zum Nachdenken über dieses Phänomen angeregt.

      Ich habe deine Gedanken dazu gern gelesen.

      LG
      Berthold
    • hey hey hey das ist großartig! Es tänzelt sich so leichtfüßig, durch dein Gedicht.

      Mein senf dazugeben muss 8)


      Die Zeit

      Unser Empfinden von der Zeit,
      es ist so subjektiv.
      Kunstvoll vermessen wir
      was bleibt, es ist der Unterschied.
      Selbst eine Ewigkeit,
      ist anders als die nächste.
      _______
      Böhmc
      "Ich lege artis, weil Liebe hart ist"
      Böhmc
    [ Die Gedichte, Geschichten und weiteren Werke, sind geistiges Eigentum der jeweiligen Autoren. ]



    © 2018 Poeten.org - Dichter und Denker Portal - All rights reserved.