Landgeflüster

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    • Landgeflüster

      Wie sich die Sehnsucht zu dir biegt,
      wie Bäume die im Wind sich neigen,
      ein Hauch nur, eine Brise reicht
      um in Gedanken zu verweilen,
      bei dir, doch jeglicher Versuch misslingt -
      möcht' ich dich gnadenlos vertreiben.

      Aus meinem Geist, aus meinem Denken,
      aus allem was ich war und bin,
      tief eingenistet lächelst du
      aus meinem Herz und was ich bin, mit dir,
      lässt sich schon lang nicht mehr beschreiben.

      Im Stillen bist du mir vertraut,
      benetzt dein Sein mir meine Haut,
      wie hell erklingt dein Lied in mir,
      im Taktgefühl umhüllt von dir,
      mag ich dich nicht mehr meiden -
      müssen.

      Wohl nicht am Tage, nicht bei Nacht.
      Zu keiner mir geschenkten Stunde,
      möcht' ich von dir vergessen sein.
      Beschämt mich auch mein Rufen,
      mein Drängen näher hin zu dir,
      so lass mich dir bekunden,
      dass dies von meinem Herzen kommt,
      das sehnsuchtsvoll geschunden.
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von Behutsalem ()

    • Hallo Behutsalem,

      da ist dir ein besonders schönes Werk gelungen, meine ich. :thumbsup:
      Ein Gedicht über Sehnsucht und Liebe, über Hoffen und Bangen ... und dem
      Wunsch nach Erfüllung.

      *Wie sich die Sehnsucht zu dir biegt,
      wie Bäume die im Wind sich neigen,
      Tolles Bild. Toller Einstieg.

      *bei dir, doch jeglicher Versuch misslingt -
      möcht' gnadenlos ich dich vertreiben.

      Aus meinem Geist, aus meinem Denken,
      aus allem was ich war und bin,
      eingenistet lächelst du
      aus meinem Herz und was ich bin, mit dir,
      lässt sich schon lang nicht mehr beschreiben.
      Die Ambivalenz der Gefühle ist hier sehr überzeugend gezeichnet, finde ich.

      *Im Stillen bist du mir vertraut,
      benetzt dein Sein mir meine Haut,
      wie hell erklingt dein Lied in mir,
      im Taktgefühl umhüllt von dir,
      mag ich dich nicht mehr meiden -
      müssen.
      Klasse.

      Mein Fazit:
      Dein Gedicht hat einen fließenden Rhythmus und erzeugt beim Lesen eine
      stimmungsvolle, sehnsuchtsvolle Melodie, die den Inhalt 'klanglich'
      aufgreift und ihn so intensiviert. Die unregelmäßig eingestreuten Reime
      passen hier mE ausgezeichnet.

      Ein rundum gelungenes lyrisches Gedicht.
      Ich habe es sehr gern gelesen.

      LG
      Berthold

    • Hallo Behutsalem,
      super geschrieben, inhaltlich und rhythmisch sehr schön!
      Trotzdem habe ich kleine Anregungen, die du getrost ignorieren kannst, wenn du keinen Mehrwert für den Text erkennst!
      Ein wieder außergewöhnlich schönes Stück Lyrik! :)

      grüßen Freifom




      Wie sich die Sehnsucht zu dir biegt,
      wie Bäume die im Wind sich neigen,
      ein Hauch nur, eine Brise reicht
      um in Gedanken zu verweilen,
      bei dir, doch jeglicher Versuch misslingt -
      möcht' ich dich gnadenlos vertreiben.

      Aus meinem Geist, aus meinem Denken,
      aus allem was ich war und bin,
      tief eingenistet lächelst du
      aus meinem Herz und was ich bin, mit dir,
      lässt sich schon lang nicht mehr beschreiben.

      Im Stillen bist du mir vertraut,
      benetzt dein Sein mir meine Haut,
      wie hell erklingt dein Lied in mir,
      im Taktgefühl umhüllt von dir,
      mag ich dich nicht mehr meiden -
      müssen.

      Wohl nicht am Tage, nicht bei Nacht.
      Zu keiner mir geschenkten Stunde,
      möcht' ich von dir vergessen sein.
      Beschämt mich auch mein Rufen,
      mein Drängen näher hin zu dir,
      so lass mich dir bekunden,
      dass dies von meinem Herzen kommt,
      das sehnsuchtsvoll geschunden.
      Ich laufe meinem Talent seit Jahren hinterher, und finde den Anschluss nicht mehr…
    • Schönen guten Abend!

      Erstmal muss ich mich bei vielen Lesern für mein spätes Antworten entschuldigen;
      Aber es geht mir oft Zeittechnisch nicht aus;
      Da ich gerne hier im Forum aktiv bin und ich gelesenes gerne mit meinen Gedanken kommentiere,
      verliere ich oftmals den Überblick welche ich von den meinen beantwortet habe und welche nicht.
      ein herzliches Dankeschön aber an all meine Leser, ich bin dabei alles aufzuarbeiten; DANKE!!

      Hallo Berthold!

      Was soll ich sagen?

      Berthold schrieb:

      Ein Gedicht über Sehnsucht und Liebe, über Hoffen und Bangen ... und dem
      Wunsch nach Erfüllung.
      Du hast es auf den Punkt gebracht.

      Über dein Lob freu ich mich besonders, denn ich weiß was dir aus der Feder fällt;
      Schön dich immer wieder unter meinen Gedanken zu lesen, freu ich mich jedesmal,

      mit behutsamen Grüßen, Behutsalem


      Hallo Mathi!

      Auch an dich ein herzliches Dankeschön fürs immer wiederkehren;
      Deine Resümee ist genauso punktgenau wie das von Berthold;
      Danke dir dafür und
      liebe behutsame Grüße, Line

      Hallo Freiform!



      Freiform schrieb:

      Trotzdem habe ich kleine Anregungen, die du getrost ignorieren kannst, wenn du keinen Mehrwert für den Text erkennst!
      Mehrwert erkannt und sofort übernommen; Danke dir !!

      Da war er wieder der Satzverdreher. :/
      möcht' gandenlos ich dich vertreiben....

      Freiform schrieb:

      möcht' ich dich gnadenlos vertreiben.
      Danke auch dir fürs Lesen, für dein positves Feedback und es freut mich, dass du immer wieder unter meinen Zeilen Platz findest;

      Behutsame Grüße, Behutsalem
      ©Behutsalem
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