Bodenhaftung

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    • Die Sonne scheint ins Gemüsebeet,
      wo stramm, eine rote Rübe neben der Anderen steht,
      das Weißkraut wird schön langsam dick und rund,
      es schmeckt im Winter und ist gesund.

      Die Käferbohnen halten sich am Stock ganz fest,
      damit der Wind die dünnen Ärmchen nicht verbläst
      und den Endiviensalat,
      binden wir zusammen, mit Spagat.

      Die würzig scharfen, weißen Rüben,
      stehen neben den schwarzen, ganz weit drüben,
      Sellerie, Petersilie und Karotten,
      wachsen und gedeihen neben den Schalotten.

      Äpfel und Birnen kommen auch in den Keller,
      später dann, als Kompott auf den Teller,
      wir brauchen im Winter keine Trauben und Beeren,
      wir werden die Früchte aus dem Keller verzehren.

      Im Heimatboden zur richtigen Zeit,
      hält die Natur alles für uns bereit,
      deshalb schweife niemals in die Ferne,
      achte die Heimat und habe sie gerne.


      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Gina () aus folgendem Grund: Layout, Zeilenabstand

    • Hallo Gina!

      Mir gefällt die Idee bzw. Thematik deines Gedichts sehr gut, die Umsetzung leider nicht so. Warum?
      Weil du sehr viele Füllwörter hast und dies tut dem ganzen vom Lesegenuß nicht unbedingt gut.

      Hoffe du bist mir nicht böse ob dieser Kritik, aber wäre das Werk homogener im Lesefluss, sprich Metrik ,
      könnte es m. E. hochwertig werden.

      Schau.. ich habe mal die erste Strophe bearbeitet.

      Die Sonne scheint in das Gemüsebeet, 10 Silben
      wo eine Rübe nebst der andren steht, 10 Silben
      das Weißkraut entwickelt sich dick und rund, 10 Silben
      es schmeckt uns im Winter und ist gesund. 10 Silben


      Was mir sehr gefällt ist die Thematik; Gemüse aus heimischen Gärten und nicht hochgezüchtetes aus dem Ausland.. nur weil es billiger ist und damit es ganzjährlich zu beziehen ist.. früher gab es Gemüse nach Saison und wir wurden auch groß... aber wer macht sich heute noch die Mühe und legt bzw. wintert sich dieses zeitgerecht ein?


      Sehr , sehr gerne gelesen wenn auch bekritelt,

      mit freundlichen Grüßen, Behutsalem
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!
    • Hallo Behutsalem,
      habe mich mit dem Gedicht auseinandergesetzt und es geändert, habe in jeder Zeile 10 Silben, doch mir gefällt es nicht so sehr.

      Die Sonne scheint in das Gemüsebeet,
      wo eine Rübe nebst der andren steht,
      das Weißkraut entwickelt sich dick und rund,
      es schmeckt uns im Winter und ist gesund.

      Am Stock halten sich die Käferbohnen,
      die Ernte wird sich hoffentlich lohnen,
      der buschige Endiviensalat,
      wird zusammengebunden mit Spagat.

      Die köstlichen scharfen weißen Rüben,
      wachsen neben dem Schnittlauch dort drüben,
      Sellerie, Petersilie, Liebstöckl und Karotten,
      gedeihen gut neben den Schalotten.

      Äpfel und Birnen lagern im Keller,
      kommt später als Kompott auf den Teller,
      wir kaufen keine Trauben und Beeren,
      Obst vom Keller wollen wir verzehren.

      Im Heimatboden zur richtigen Zeit,
      hält die Natur alles für uns bereit,
      deshalb schweife niemals in die Ferne,
      achte die Heimat und habe sie gerne.

      Liebe Grüße Gina

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gina ()

    • Hallo Gina,

      ich finde die Änderung gut. Die 10 Silben waren meinerseits ja nur ein Vorschlag ; Mir ging es um den Rythmus beim lesen und diesen erhällt man, wenn man reimt, durch eine konstante Metrik;

      ich würde, der buschige Endiviensalat schreiben , ..... zu wird gebunden passt das besser..

      Ich kann dich auch verstehen dass es dir nicht mehr so gefäll... weil dein Herzblut im ersten steckt.. und Änderungen reißen immer etwas raus..
      und man findet nicht immer passende Wörter ... meinerseits war es ein kleiner Hinweis .. vielleicht beim nächsten darauf zu achten, oder auch nicht..
      In erster Linie muss es dir gefallen ... ich hab nur meinen Senf dazugeben.. als Leserin ...

      mit freundlichen Grüßen, Behutsalem
      ©Behutsalem
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    • Entschuldige bitte, dass ich mich da einklincke,
      aber gerade die letzte Strophe macht das Gedicht doch aus, oder hab ich da was falsch verstanden??

      Heimatboden ist Heimatboden, da weiß man was drinn steckt und man isst..

      Diese wegzulassen wäre m. E. nicht ratsam.

      mit freundlichen Grüßen, Behutsalem
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!
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