Lauf des Lebens

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    • Lauf des Lebens

      Zahnlos und kahl,
      das war einmal.
      Niedlich und klein,
      im Herzen rein.

      Wissbegierig,
      berechnend und neugierig.
      Pubertierend und frech,
      eine Stimmlage wie Blech.

      Draufgängerisch,
      schlüpfrig wie ein Fisch.
      Erfolgreich im Beruf,
      schön, wie Gott ihn schuf.

      Die Zähne strahlend weiß,
      die Küsse brennend heiß.
      Frau, Kind und Hund,
      eine Freundin, na und?

      Gebückt ist nun sein Gang,
      die Zeit ist endlos lang.
      In der Hand die Zähne,
      vorbei ist nun das Schöne.

      Zahnlos wie vor vielen Jahren,
      ist er die Ewigkeit gefahren,
      geblieben in einem Stein,
      doch der Ring ist wirklich fein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gina ()

    • Hallo Gina,
      das Leben eines Mannes aus der satirschen Sicht einer Frau.
      Am besten gefällt mir daran das "na und?", weil es die animalische Seite des Mannes seine Gene zu verteilen treffend persifliert.
      Lg
      Perry
      PS: In der Schlussstrophe fehlt m. M. nach ein "in."
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
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