Dass wir uns nicht verlieren

    • Feedback jeder Art

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Dass wir uns nicht verlieren

      Dass wir uns nicht verlieren

      Der Traum der frühen Tage soll nicht weichen!
      Den Schmetterling, ich trug ihn auf der Hand,
      Er flatterte, wie Herzen und Verstand.
      Wie sich die Gaukeleien schließlich gleichen!

      Wir schritten – Arm in Arm! – ins Unbekannt,
      Als wäre das ein Leichtes. Ringe tauschen
      Und an einander sich im Tanz berauschen:
      So ist der frühe Weg ins Junge-Liebe-Land.

      Doch Lala-Land ist abgebrannt. Das Lernen
      Und diese Feuer Löschen wird zur Kunst:
      Im Alltag sich ja nie zu weit entfernen!

      Ich ging und geh so gern mit dir spazieren,
      Bei Sonne, Regen, Schnee, bei Nebeldunst:
      Bleib nah bei mir, dass wir uns nicht verlieren.
      Motto: "Gelegenheit.Macht.Dichtung"
      (c) Walther - Abdruck/Verwendung gegen vorherige Freigabe durch mich durchaus erwünscht!
      www.zugetextet.com
    • A.K. schrieb:

      Hallo Walther
      von den Gedanken, die in Form des Schreibens von dir eingefasst wurden und von den Gefassten, dass ich las, ist dieses hier was mich berührt hat.

      Dankeschön :)

      LG A.K.
      Hi AK,
      danke dir für deine gedanken. das freut jeden dichter.
      lg W.
      Motto: "Gelegenheit.Macht.Dichtung"
      (c) Walther - Abdruck/Verwendung gegen vorherige Freigabe durch mich durchaus erwünscht!
      www.zugetextet.com
    • Moin Walther,
      dein Gedicht beschreibt wunderbar den Wandel von junger, leichter Liebe zu älterer, tieferer Liebe und den dabei zu überwindenden Hindernissen.
      Ein Weg, den es lohnt zu gehen. Trotz oder gerade wegen aller Schwierigkeiten.
      Sehr berührend und zugleich anspornend, es auch so zu machen.
      Liebe Grüße, LL
      Zahme Vögel singen von Freiheit. Wilde Vögel fliegen.
    • Wieder mal ein ganz wunderbares Gedicht, lieber Walther.
      Sehr faszinierend wie menschliche Bindungen sich verändern, reifen und bisweilen richtig Arbeit bedeuten
      Zuerst brennt das große Feuer der Leidenschaft und wenn das abgekühlt ist, sind es doch eher so kleine Brandherde, ganz anderer Natur die es schnell auszutreten gilt. Oder ist es dasselbe Feuer? Unklar.
      Irgendwie muss man trotzdem immer aufpassen das ein Rest Glut übrig bleibt. Wie Du so schön sagst, man darf sich nie zu weit entfernen.
      All das hast Du treffend beobachtet und ausformuliert. Die Form ist auch wieder sehr gelungen, da denke ich auch gleich wieder, ich müsste mal mutiger sein.
      Danke für das tolle Gedicht, es hat mir große Freude gemacht.

      LG Yue
      "Ich bin eitel, hochmütig, tyrannisch, blasphemisch, stolz, undankbar, herablassend-bewahre aber das Aussehen einer Rose" Pita Amor
    • Hallo Walther,

      ich bin jetzt mit meiner Frau rund 25 Jahre zusammen und davon etwa 18 Jahre verheiratet. Ich weiss genau wovon Du redest.

      Besonders schön und gelungen finde ich deine Bilder in den ersten beiden Strophen. Gerade die Symbolik des gaukelnden leichflügeligen Schmetterlingsfluges parallel zur Leichtigkeit in der jungen Liebe, von der man sich wünscht, sie ginge nie zu Ende.


      Walther schrieb:

      Doch Lala-Land ist abgebrannt.
      Das ist mir allerdings zu hart. Das hinterlässt bei mir den Eindruck von "zu spät" und unrettbar verloren. Hier finde ich die Stimmung von Eintrübung und der Forderung nach (gegenseitiger) Wachsamkeit und Achtsamkeit in der letzten Strophe deutlich treffender.

      Nach der ersten Zeile der dritten Strophe müsstest du eigentlich einfach gehen.

      Gerne gelesen

      Ruedi
    • Sushan schrieb:

      Wieder mal ein ganz wunderbares Gedicht, lieber Walther.
      Sehr faszinierend wie menschliche Bindungen sich verändern, reifen und bisweilen richtig Arbeit bedeuten
      Zuerst brennt das große Feuer der Leidenschaft und wenn das abgekühlt ist, sind es doch eher so kleine Brandherde, ganz anderer Natur die es schnell auszutreten gilt. Oder ist es dasselbe Feuer? Unklar.
      Irgendwie muss man trotzdem immer aufpassen das ein Rest Glut übrig bleibt. Wie Du so schön sagst, man darf sich nie zu weit entfernen.
      All das hast Du treffend beobachtet und ausformuliert. Die Form ist auch wieder sehr gelungen, da denke ich auch gleich wieder, ich müsste mal mutiger sein.
      Danke für das tolle Gedicht, es hat mir große Freude gemacht.

      LG Yue
      Hi Sushan,
      danke, daß du dieses kleine kabi-so-nettstück reaktiviert hast. es war schon ja in den tiefen des forums entschwunden.
      liebe ist - jede beziehung ist - "arbeit". wer will, daß sie bestehen bleibt, muß etwas dafür geben.
      lg W.

      Nils schrieb:

      Hallo Walther,
      ein sehr gelungenes Werk, ich find es wirklich stark geschrieben.

      Mir hat es sehr gefallen, vielen Dank dafür ;)
      Lb Nils,
      danke fürs beloben. ich habe mir mühe gegeben. manchmal klappt's, manchmal nicht.
      lg W.

      Ruedi schrieb:

      Hallo Walther,

      ich bin jetzt mit meiner Frau rund 25 Jahre zusammen und davon etwa 18 Jahre verheiratet. Ich weiss genau wovon Du redest.

      Besonders schön und gelungen finde ich deine Bilder in den ersten beiden Strophen. Gerade die Symbolik des gaukelnden leichflügeligen Schmetterlingsfluges parallel zur Leichtigkeit in der jungen Liebe, von der man sich wünscht, sie ginge nie zu Ende.


      Walther schrieb:

      Doch Lala-Land ist abgebrannt.
      Das ist mir allerdings zu hart. Das hinterlässt bei mir den Eindruck von "zu spät" und unrettbar verloren. Hier finde ich die Stimmung von Eintrübung und der Forderung nach (gegenseitiger) Wachsamkeit und Achtsamkeit in der letzten Strophe deutlich treffender.
      Nach der ersten Zeile der dritten Strophe müsstest du eigentlich einfach gehen.

      Gerne gelesen

      Ruedi
      Hi Ruedi,
      auch dir meinen großen dank. muß man gehen, wenn die ersten hürden zu erkennen sind, lala-land also abgebrannt ist und man die feuer löschen und die verletzungen verbinden muß? nein, das muß man nicht.
      aber man muß da durch, wenn man trotzdem miteinander leben will. vielleicht liegt darin eines der geheimnisse, warum man ein paar bleibt, wenn solche zeiten überstanden sind. man sortiert sich, findet sich wieder, heilt einander. und wächst daran.
      lg W.
      Motto: "Gelegenheit.Macht.Dichtung"
      (c) Walther - Abdruck/Verwendung gegen vorherige Freigabe durch mich durchaus erwünscht!
      www.zugetextet.com
    [ Die Gedichte, Geschichten und weiteren Werke, sind geistiges Eigentum der jeweiligen Autoren. ]



    © 2018 Poeten.org - Dichter und Denker Portal - All rights reserved.