Depression

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    • schaue dem Regen zu
      der beginnt bei der Laterne und fällt in's Nichts
      unter dem großen Baum in schwerem Frühlingsgrün
      fällt der Regen
      ich falle, wie der Regen, stetig
      alles wagen und fallen
      nicht sterben, sondern fallen - also leben

      schaue dem Regen zu
      der fällt ohne Grund hier oder dahin
      fällt ohne Entscheidung
      wie ich, fällt einfach im Licht der Lampe
      ging durch die dunkle Feuchtigkeit
      spürte wie er fiel, leise versprühte Tropfen
      jetzt fällt der Regen draußen, vor meinem Fenster
      und ich sehe ihn fallen
      ich falle in's Nichts

      schaue dem Regen zu
      und wollte herumlaufen im Regen - weit weg vom Haus
      Regen spüren, Fallen spüren, ich falle
      in meinem Gesicht das Feuchte
      hörst du nur Regen und in der Ferne Lärm
      wollte nichts mehr denken
      nur das Wasser rinnen spüren
      wie leichte Finger die streicheln

      schaue dem Regen zu
      der fällt wie ein Traum
      wie viele Träume und der junge Baum
      wächst - schwach hängen die neuen Blättchen
      stetig fällt ein Traum
      muß fallen für lange, bis er endlich zerrinnt
      nur undeutlich bleibt ein trauriger Fleck

      schaue dem Regen zu
      dankbar zu schauen und doch - wollte ich spüren den Regen fallen
      der fällt wie ich, - stetig

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Birke ()

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