Hoffnung aus der Stille

    • Feedback jeder Art

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hoffnung aus der Stille

      Hoffnung aus der Stille

      Es sind die besonderen Stunden,
      die still das Selbst erkunden.
      Vieles welches noch in mir schlief
      erwachte, tönte, rief.
      Du warst im tiefen Schlummer,
      voll Leid und Kummer
      nun sei frei, die Welt um dich
      sie muss so sein,
      dass alle die noch schlafen,
      erkennen und den Frieden schaffen.
      Wenn aus dem Leid einst Glück entsteht
      überall die Friedensfahne weht.
      Die Welt erfüllt von neuem Sinn
      geheilt, voll Hoffnung , Zugewinn.
      Jeder isst vom Liebesbrot,
      Tiere, Pflanzen ohne Not.
      Der Mensch erwacht zu wahrer Größe
      aus den besonderen Stunden,
      die still das Selbst erkunden.
      Wer hungrig ist, dem wird gegeben
      Zuversicht vom Brot des Lebens.

      Rene

      Bild Rene

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rene ()

    • Hallo Rene,
      eine schöne Vorstellung, dass aus Stille Hoffnung entsteht.
      Konstruktiv funktioniert der Reim "schlafen/schaffen" wegen der unterschiedlichen Betonung nicht wirklich und was versteht Du hier
      unter "Brot des Lebens?"

      Rene schrieb:

      Jeder isst vom Liebesbrot,
      Tiere, Pflanzen ohne Not.

      Ansonsten ein gutes nachdenkliches Gedicht, das ich gern gelesen habe.
      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Hallo Rene,
      dein Gedicht gefällt mir sehr, es spiegelt für mich einen Moment des Innehaltens, in dem man sich selbst erkennt. Und wie daraus Hoffnung von innen nach außen getragen wird. Den nicht ganz passenden Reim "schlafen / schaffen" hat Perry schon erwähnt, meinem Lesegenuss hat das aber keinen Abbruch getan.
      Es ist ein sehr schönes Bilder - "dass alle die noch schlafen" - weil zumindest ich das Bedürfnis gut kenne, den Menschen die Augen öffnen zu wollen. Und ich glaube auch daran dass es möglich ist!

      Rene schrieb:

      Alles wird gut, andersrum ergibt keinen Sinn. Ich hoffe auf die Jugend, Kinder an die Macht.
      Da ich mich selbst auch noch als Teil der Jugend betrachte unterschreibe ich das gerne :)

      Danke für diese hoffnungsvollen Worte und LG
      Lichtsammlerin
      Überleben allein ist unzureichend
    • Moin, Rene

      Wenn aus dem Leid einst Glück entsteht
      überall die Friedensfahne weht.
      Die Welt erfüllt von neuem Sinn
      geheilt, voll Hoffnung, Zugewinn.
      Jeder isst vom Liebesbrot,
      Tiere, Pflanzen ohne Not.
      Es wird noch ein langer schwerer Weg sein. Bis die Menschen endlich verstehen, dass es nur miteinander geht. Voller Hoffnung bin ich dennoch, solange es Menschen gibt die sich für den Frieden und Klimaschutz einsetzen, mutig sind und nicht schweigen. Dafür ist man nie zu alt. Mir gefällt Dein Gedicht.
      LG Josina
    • Hallo René,

      in der inhaltlichen Aussage kann ich mitgehen, wenn auch nicht ganz uneingeschränkt. Es "schillert" in seinem Idealismus. Ich will das versuchen zu erklären. Sieh mal, wenn Menschen zusammenleben, entstehen Widersprüche, die Stille ist dahin, und erst die Lösung von Widersprüchen bringt Entwicklung und am Ende (hoffentlich!) Gemeinsamkeit. So gesehen, ist Streit sogar das Wichtigste, das uns Menschen innewohnt, wenn wir Menschen uns entwickeln wollen. Harmonie, und ich nehme an, das meinst du auch mit dem Begriff Stille in deinem Gedicht, schafft Stillstand. Stillstand sollte niemals das Ziel allen Tuns sein. Nun lebt aber jeder Mensch und jede Gesellschaft zu einer gewissen Zeit sehr aktiv (und macht Krach), danach aber benötigt er/sie Entspannung, und das heißt Ruhe, Stille. Das ist der normale Gang. Ich verstehe die Sehnsucht des Einzelnen nach Stille sehr gut, falls er in diesem Rhythmus lebt. Er braucht sie, um Kraft für neue Aktivitäten zu schöpfen. Manch ein vereinsamter Mensch, der in der Stille zu leben gezwungen ist, würde aber gern ein bisschen Leben um sich haben. Nun ist aber Stille für dein LI das Höchste, nach dem es strebt. Erst in der Stille erkennt er sich selbst, glaubst du. Ich denke aber, dass er sich selbst erst aus seinem Handeln erkennen kann, denn jedes Ding hat seine zwei Seiten, auch die Stille, wobei eines vom anderen abhängt.

      Nichtsdestotrotz habe ich dein Gedicht gern gelesen, du hast eigenständige Formulierungen gefunden, die ich für zutreffend halte. Sehr schön die Metapher Brot des Lebens. Es liest sich mit etwas Augenzudrücken sprachlich fast flüssig. Weniger spricht mich aber dein Gedicht als gereimtes Gedicht an. Voraussetzung für ein Reimgedicht ist aber eben leider nicht nur der Endreim, sondern da gibt es noch andere Kriterien, die du in deinem Gedicht nicht beachtet hast. Das nimmt ihm nicht nur in meinen Augen etwas an Qualität, und das finde ich schade.

      Angelika

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Angelika ()

    • Angelika schrieb:

      Ich will das versuchen zu erklären. Sieh mal, wenn Menschen zusammenleben, entstehen Widersprüche, die Stille ist dahin, und erst die Lösung von Widersprüchen bringt Entwicklung und am Ende (hoffentlich!) Gemeinsamkeit. So gesehen, ist Streit sogar das Wichtigste, das uns Menschen innewohnt, wenn wir Menschen uns entwickeln wollen. Harmonie, und ich nehme an, das meinst du auch mit dem Begriff Stille in deinem Gedicht, schafft Stillstand. Stillstand sollte niemals das Ziel allen Tuns sein.

      Rene schrieb:

      Du warst im tiefen Schlummer,
      voll Leid und Kummer
      nun sei frei, die Welt um dich
      sie muss so sein,
      dass alle die noch schlafen,
      erkennen und den Frieden schaffen.
      Das Nachfolgende ist meine ganz persönliche Sicht.
      So wie die Welt heute ist, mit allen unnützen schlechten Dingen, so muss sie sein. Darin besteht die Hoffnung, das die Menschheit, aber in erster Linie der einzelne Mensch erkennt, dass sie und er auf dem Holzweg sind, wenn sie nicht umkehren und einsichtig werden ist es vorbei und das Ende unweigerlich in der Zukunft nahe.Für mich ist es in dem Fall so, nur über die Selbsterkenntnis erkenne ich, das ich mit allem verbunden und Eins bin, eine Art Erleuchtung, die sich aber dann auch im Handeln äußern muss, sonst ist es nur leere Luft und Gefasel. Da aber der Mensch von Natur aus schwach ist, jeder auf seine Art, ist es eine tägliche bewusste Herausforderung dieses wahre Mensch sein zu leben. Wer nur das sieht , was er sehen kann und denkt mehr kann es nicht geben, der sieht leider nicht sehr viel, das mehr sehen ist in einer innere Wahrnehmung möglich. Dazu muss aber eine Bereitschaft vorhanden sein und sie muss gepflegt und im Handeln im Alltag wie schon gesagt sich zeigen.
      Zu deinen Äußerungen um die Qualität der Reime gebe ich Dir recht, ich bin ein Dichterbanause , der zwar nicht mit Absicht ärgern will , aber der mit Emotionen schreibt , meist schnell und ohne große Korrekturen , wie man aus wohl sehen kann.
      Angelika, Du Strenge hast mir Freude mit deiner Sicht der Dinge gemacht und Du warst herrlich gnädig mit mir. Vielen Dank!
      LG
      Rene

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rene ()

    [ Die Gedichte, Geschichten und weiteren Werke, sind geistiges Eigentum der jeweiligen Autoren. ]



    © 2018 Poeten.org - Dichter und Denker Portal - All rights reserved.