Wandlung

    • Feedback jeder Art

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    • Beeindruckend!
      Ich war mal in Deinem Profil stöbern und habe nun alle drei Werke gelesen. Dieses hier zuerst und es hallt auch am meisten nach.
      Danach konnte ich mich nur schwer auf die anderen Sachen konzentrieren.

      Wie wunderbar doch die Natur funktioniert, ganz ohne den Menschen, der sich immer für die Krone aller Schöpfung hält.
      Und am Ende passiert mit ihm genau das Gleiche, auch in seinen zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Natur wächst, erschafft und dann zerstört sie in einem Atemzug, bevor alles von vorn beginnt. Was lange genug überlebt reift, immer fast bis zur Perfektion.
      Ich habe schon oft darüber nachgedacht, dass der Mensch eigentlich ein Kuriosum ist. Manchmal denke ich, er ist sehr viel schlauer, als es je vorgesehen war.
      Und dann wieder, gerade wenn ich solche Zeilen lese, kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass der Mensch auch nur dem Lauf der Natur unterworfen ist.
      Egal wie intelligent er ist, dem kann er nicht entkommen. Und ich glaube auch, wir haben die Demut verloren, unseren Bezug zur Natur, weil wir uns für Götter halten.
      Hoffentlich wird es uns niemals gelingen, den Tod auszutricksen. Denn er ist alles was uns noch im Zaum hält und uns ein kleines Stückchen von dem bewahren lässt, was wir Menschlichkeit nennen.
      An geistige Weiterentwicklung vermag ich kaum zu glauben, dazu bin ich zu pessimistisch. Entweder wir vernichten uns vorher gegenseitig, oder die Natur wird uns in einem Wimpernschlag ausradieren.
      Das ist die natürliche Ordnung.
      Der Mensch kann sicherlich im Kleinen reifen, oder in seinen Beziehungen, vielleicht sogar in Kleingruppen. Eventuell ist er dann der Natur am nächsten?!
      In der Masse aber kann sein Verstand nie zum "Geist" reifen und das macht ihn gefährlich. Oder sogar bemitleidenswert, hat er doch so viel Potential in sich.

      Wow, Deine Zeilen sind wirklich toll.
      Ich könnte jetzt noch einige Gedanken mehr dazu anstellen, was ich wahrscheinlich auch tun werde. Aber Du hast mit so wenigen Worten so viel gesagt, da reiße ich mich zusammen. Denn ich möchte es nicht kaputt machen.
      Ich habe hier sehr gern mitgedacht und hoffe noch mehr so GEISTreiches von Dir zu lesen.

      Liebe Grüße
      Yue
      She is the gold at the end of the rainbow
    • Vielen Dank für deine Nachricht - freut mich, dass es dich und auch allgemein anspricht.
      Ich hätte es von diesem Text am wenigsten erwartet - wie man sich doch täuschen kann.
      Du kannst dich gerne auch inhaltlich dazu äußern - ich freue mich über jedes Feedback.
      Herzliche Grüße nach Wien Elmar
      Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Elmar ()

    • was ich schade finde ist, dass du die trauben nach dem "ausquetschen" für tot erklärst, aus dem "treban", wie man das bei uns nennt, kann man immer noch schnaps brennen, ihn an die tiere verfüttern oder ihn als erstklassigen dünger verwenden. ich mag den geruch danach im weingarten. wollte ich nur anmerken, weil mir die "toten trauben" irgendwie leid getan haben, deren vielfälltiges lebe mit dem "ausquetschen" (im presshaus nicht quetschhaus) erst so richtig beginnt :--)
      lg
      m
    • Bin da ganz bei dir, Flaco - Hier war es nur eine Facette. Auch in deine Richtung läßt sichs spannend weiterdenken.... So ist das mit der Bildsprache, ihrer Bedeutungen nach sind Bilder nie endgültig ausschöpfbar. Aber genau das macht ihre Spannung aus für mich ... Herzliche Grüße nach Wien Elmar
      Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit.
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