Metapher

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    • Des Menschen Werk ist wie die Frucht am Baum
      Doch über ihren Rang da herrscht ein alter Streit
      Denn alles was getan aus überzeugtem, tief geglaubtem Sinn
      erfüllt den Raum, die Zeit und führt mich hin
      zu jenem Ort, da ich schon war bevor ich wurde.
      Und doch bleibt alles Tun, an das ich selbst nicht glaube
      und hätte ich‘s auch ausgeführt - das Absurde,
      das nicht an meine Seele rührt - es fällt herab, vergeht im Staube.
      Doch jenes andre Werk, das zeitlos ewig ist kann alle Zeiten überdauern, man wird es pflücken und verkosten, man wird’s den Kindern geben,
      die im Osten auf der kalten Erde kauern.
      Das ist die Frucht, die dieser Zeit Genesung bringt, da sie des Geistes Sehnsucht stillt und jedem der bereit, den dunklen Sinn durchdringt.
      So wird am Ende jede Tat, der es gelang das Schwache aufzurichten,
      den Geist zu heben und das Dunkel dieser Welt zu lichten
      den Täter suchen eben in der Ewigkeit - befreit von allem Streit.


      Elmar Vogel / März 2019
      Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit.
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